Ist Dir eigentlich klar …

7. März 2019

… dass all unser Wohlstand Illusion ist!?

Überlege: Warum sehnen wir uns so sehr nach Bequemlichkeit, nach Wärme und Wohligkeit, nach Zuwendung, Anerkennung und Liebe?

All das sind Sehnsüchte und diffuse Erinnerungen an unsere frühen Leben, unbewusste Erinnerungen an unser aller Paradies.

Doch unsere heutige, unsere zivilisatorische Form des Paradieses ist nicht nur schädlich für uns, sondern auch eine Illusion.

’schädlich‘, weil Bequemlichkeit uns schwächt, Fremdenergien unsere Regulationsfähigkeit schwächen, berufliche oder äußerliche Zuwendungen unser Selbst schwächen.
‚Illusion‘, weil wir für all diese vermeintlichen Goodies hart arbeiten! Uns wird heute, im Gegensatz zur Natur, absolut nichts geschenkt! Erst arbeiten wir für den Erwerb, dann für den Erhalt und letztendlich für Wartung und Reparatur! (siehe auch Warum Radler schneller sind als Autofahrer)

 

 

 


Gute Ärzte

27. April 2017

Gute, im Sinn von ‚heilkräftigen‘ Ärzten ‚verschreiben‘ Liebe!
Nein, Du hast Dich nicht verlesen!
Ich will jetzt nicht unverschämt sein und sagen ‚alle‘. Aber viele, viele, viele Erkrankungen beruhe auf Liebesmangel.
Das wird vermutlich der überwiegende Teil der Leser nicht glauben können. Doch Liebe zieht gar weite Kreise!    😉
Ein liebender Mensch isst keine Tiere oder von Tieren stammende Produkte. Ein liebender Mensch isst keine Dinge für die andere Menschen malochen müssen. Ein liebender Mensch sieht auch die viele unnatürliche Arbeit, die Familienzerstörungen und ungesunden Arbeitsbedingungen hinter all unseren Produkten. Ein liebender Mensch schafft Harmonie in seinem Umfeld ….
Diese lebensaufbauende und -erhaltende Kraft der Liebe geht sogar so weit, dass an Rattenbabys gezeigt werden konnte, dass das Fehlen der mütterlichen Zuwendung das Genom der Jungen veränderte.

herzarztNun ist durch unser krankes, im Sinne von unnatürlichem, Gesellschaftssystem schon einiges passiert an uns, an unseren Kindern und Mitgeschöpfen. Daraus resultierende Krankheiten sind allgegenwärtig. Doch es ist nie zu spät. Vieles kann auch später noch in Liebe aufgelöst werden.
Und das ist der Grund, warum die Profitmedizin überhaupt Erfolge aufweisen kann. Schon Hippokrates von Kos, der berühmteste Arzt des Altertums wusste vor 2000 Jahren, dass es wichtiger ist, zu wissen welcher Mensch eine Krankheit hat, als zu wissen welche Krankheit ein Mensch hat. Diesen feinen Unterschied haben charismatische Ärzte erfasst und gehen heilsam auf die Biographien der Patienten ein, was nichts anderes ist als Zuwendung und Liebe zu geben.
Doch das kann natürlich jedermensch!
Wir sind wieder einmal, sogar in ganz ‚egostischem‘ Interesse, gefordert zu lieben, zu lieben, zu lieben und noch mehr zu lieben.
Oder umgekehrt gesagt: Solange nicht jedeR jedeN liebt, werden wir in Form von Problemen und Krankheiten dafür zu zahlen haben.
In diesem Sinne:
paradise your life!   😉

 

 

 


Kleine Zuwendungen

28. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

Ich hab ja bereits in ‚Sex in Äthiopien’ die für mich etwas sehr distanzierten Umgangsformen der Geschlechter angesprochen.
Wie mir jetzt scheint – ganz sicher bin ich mir nicht, da ja mein etwas wortkarger Übersetzer ja auch eingeht in diese Betrachtung – fehlen hier überhaupt die vielen kleinen Zuwendungen und Aufmerksamkeiten, die bei uns bereits teilweise zu Automatismen verfestigt bis verkommen sind.
Ein ‚Guten Morgen’ oder ‚Gut geschlafen?’ sind für uns so selbstverständlich wie ‚Einen guten Appetit’, ‚Gute Nacht’ oder ein ‚Zum Wohl’, wenn jemand nießt.
Auch herzliche ‚Bitte’ oder ‚Danke’s sind zumindest für mich unverzichtbare und ständig gebrauchte Kommunikations- Formeln.
Hier wird maximal mit ‚Salaam’ begrüßt, wobei fallweise zum Händeschütteln die Schultern zueinander geführt werden, was für mich auch keiner herzlichen Geste, sondern eher einem ‚Schulter-drück-Bewerb’ gleicht.
Auch vermeiden die Äthiopier jegliche Verneinungen. Wenn jemand etwas gefragt wird, was er nicht weiß, tut er eher so als habe er nichts gehört als zu sagen ‚Tut mir leid, ich bin selber hier Kunde’ oder etwas ähnliches.

Was zu dem Thema noch gehört und eher umgekehrt abläuft ist der Weißen- Bonus, den man hier hat. Jeder ruft einem irgendetwas zu, winkt einem, will einem die Hand schütteln und die Kinder stürzen sich überhaupt scharenweise auf die ‚Ferencies’ …
Da frag ich mich schon, warum man das nicht mit allen Menschen macht. Jeder ist doch etwas Besonderes, jemand Einzigartiger.
So schön unsere vielen verbalen Zuwendungen sind so schön wäre es doch auch, jedermensch herzlich willkommen zu heißen, neugierig auf ihn zu sein, ihm das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, zu geben …
– Oder ihn zumindest anzulachen und sich zu freuen, dass auch er da ist, sein Leben leben kann und uns das unsrige bereichern könnte …

Es kann natürlich sein, da die Äthiopier weitaus freier und angenommener aufwachsen als unsere Kinder, dass sie diese vielen kleinen Zuwendungen nicht brauchen und sich genügen bzw. kein so schlimmes Liebes- Defizit haben wie wir.
Schön wär’s!
Denn jede Hilfe, jedes Entgegenkommen sollte ja tatsächlich selbstverständlich sein und für sich stehen und nicht bedankt werden müssen. So ungefähr scheinen die Leute hier zu denken. ‚Krieg ich, ist’s gut, krieg ich nicht, probier ich’s anderswo oder nocheinmal’.
Sie scheinen mir also irgendwie eher im Hier und Jetzt zu sein. – Obwohl sie es im Unrechtsfall schon auch heftig können …
Andererseits gilt hier genauso wie m.E. überall, dass einfach eine gewisse Herzlich- und Dankbarkeit immer gut ankommt und des anderen Herz öffnet.

 


Liebe (Nachtrag 1)

19. Oktober 2010

Treffen sich 3 Menschen auf einem Aussichtsturm. Der Erste sagt: ‚Toll, dieser Dom dort hinten!’.
‚Besonders sein imposantes Portal’ meint der Zweite.
‚Was, wo?‘ fragt der Dritte verwirrt. ‚Ich seh dort, wo ihr hinseht, nichtmal einen Dom’.
In dieser Situation ist es völlig klar, dass der der am wenigsten sieht

    a) die stärkste Brille, die massivste ‚optische Zuwendung’ bräuchte und

    b) natürlich völlig schuldlos daran ist, dass er gewisse bzw. weit entfernte Dinge einfach nicht sieht.

Unser Gerechtigkeitsdenken dagegen funktioniert umgegehrt und ist noch sehr an das alttestamentarische ‚Aug-um-Aug, Zahn-um-Zahn’- Rachedenken angelehnt.
Wer Böses tut/ getan hat muss büßen! Da wird nicht daran gedacht, dass gerade dieser am meisten Zuwendung bräuchte, da er den schlimmsten (Liebes-, Bewusstheits-, Wissens-, etc.)Mangel hat. Da wird nicht bedacht, dass er gewisse Dinge einfach (noch) nicht sehen kann, die für andere deutlich sichtbar sind.
Jedermensch kann solch einen Mangel, sei es ein Liebes-, Geld-, Herzensbildungs-, Gefühls- oder Wissens- Mangel, haben.

Niemand der einen dicken Mercedes in der Garage und vergoldete Hähne im Bad hat wird auf Diebstour gehen oder alten Frauen die Geldbörse aus der Tasche ziehen.
Niemand, der ein gesundes Selbstbewusstsein und eine nächstenliebe Einstellung hat, wird jemandem Gewalt antun.
Wer sich des Diebstahls, Raubes oder Gewalt oder gar Tötung schuldig macht hat eindeutig ein massives Defizit, das aufgefüllt gehörte, anstatt ihm noch einmal in diese Wunde zu hacken bzw. ihn zu bestrafen.
Oder würdest Du den Aussichtsturm- Besucher der den Dom nicht sieht verurteilen?

 


Hendi statt Handy

7. Oktober 2010

Kürzlich erzählte mir ein Imker sehr glaubhaft, dass ein an der Außenseite eines Bienenstockes angeklebtes, eingeschaltetes Handy innerhalb einer Woche die halbe Bienenpopulation tötet und die verbleibenden Bienen ‚völlig verrückt’ und aggressiv macht.
Vielleicht erklärt das auch so manche menschliche Verhaltensauffälligkeiten … 😉

Dass die Handy- Strahlung tatsächlich auch für Menschen nicht gerade das Beste ist, kann man ja in div. Publikationen nachlesen.
Eine für mich neue Arbeit ist die von Professor Bernd Kröplin von der Uni Stuttgart. Er hat eine Studie mit dem Titel „Mikrooptische Untersuchungen zum Einfluß von elektromagnetischen Feldern, Magneten und Handys auf Wasser“ durchgeführt. Ihr Ziel war herauszufinden, ob Wasser Einflüsse von außen speichern kann:
Wasser ohne Handy hat ein Grundbild, mit Handy hat es eine typische Veränderung. Meistens sind das so streifenartige Überlagerungen, die durch diese elektromagnetischen Felder entstehen. Das ist reproduzierbar.
Da auch unser Körper zum überwiegenden Teil aus Wasser besteht, ist es natürlich interessant, ob diese Veränderung auch in unserem Körperwasser stattfindet.
„Also nehmen wir“ schreibt Prof. Kröplin, „eine Speichelprobe vorher als Referenz, dann lassen wir jemand definiert Handy telefonieren. Und dann sehen wir, dass der Speichel sich ganz deutlich verändert hat, dass es eine Zersetzung gibt, die wir im wesentlichen mit der körperlichen Ebene assoziieren.“
Wer mit dem Handy telefoniert, belastet das Immunsystem. Diesen Test hat Prof. Kröplin viele Male gemacht: mit Wasser, Speichel, Blut und Urin. Das Ergebnis war immer das gleiche!
– Und unsere Kiddies haben rund um die Uhr dieses Ding bei sich! … 😦

Dabei gäbe es auch von der psychologischen Seite her mehr als einen Grund auf die ständige Verfügbarkeit zu verzichten.
Nicht zufällig wurde in der Salutogenese, die erforscht, warum manche Menschen (überdurchschnittlich) gesund sind, festgestellt, dass das Wichtigste eine positiv zuversichtliche Grundeinstellung ist. Sozusagen das Gefühl ‚Mir kann nichts passieren. Alles ist gut’.
Genau das aber wird durch die ständige Erreichbarkeit, durch das ständige ‚Alle-erreichen-können-müssen’ ersetzt. Es kann nichts mehr angenommen werden, wie es geschehen will. Es wird egomanisch alles willentlich bestimmt und gelenkt.
Schlimmer als an der Mama- Brust hängen die Menschen an dieser unsichtbaren Strahlungs- Schnur um nur ja nichts zu versäumen, um nur ja jederzeit Zuwendung zu bekommen, um nur ja jederzeit andere nach den eigenen Ego- Marotten ‚springen’ zu lassen.

Klar kann ein Handy auch eine wunderbare Bereicherung sein, kann Leben retten.
Dazu aber bräuchte es nicht rund um die Uhr online zu sein und Gespräche a la ‚Was machst denn Du grade?’ zu übertragen.

Liebe Leute, nutzt doch dieses kleine Wunderding wirklich zu Eurem Vorteil und Lebensqualitäts- Gewinn!
Tut Euch was Gutes, schaltet das Handy aus!
Dadurch überlegt man sich vielleicht doch jeden Anruf etwas besser, bevor man es dafür einschaltet. Und 2- 3 Checks pro Tag, bei denen man nachguckt, wer angerufen hat und zurückruft, müssten eigentlich reichen …
Wer das Handy sozusagen als Liebesersatz, als elektronische Schmusedecke (miss)braucht, könnte es auch mit einem Hendi probieren 😉
Die sind verschmuster, intelligenter und anhänglicher als man gemeinhin annimmt, brauchen nicht aufgeladen zu werden, strahlen nicht Körperflüssigkeits- verschlechternd und legen Dir sogar immer wieder mal ein Ei 😉

 


High touch statt high tech

24. Juli 2010

Ich hab’ vor einigen Jahren meinen high tech- Job zugunsten eines Gesundheits- Studiums verlassen und sehe kürzlich das Buch „Die Zukunft der Arbeit“ von Peter Zellmann, das genau das als allgemeinen Trend prognostiziert.
Weg von high tech, hin zu high touch. Hin zu Zuwendung, Zuhören, Zeit und Information geben.
Ein gutes Beispiel dafür wie anders heute noch die Wertigkeiten sind, ist das fallweise Gejammere der Leute über meine Honorare.
Dass sie sich mit meinen Informationen aber Monate an Krankheitsausfällen sparen und Jahre an Lebenszeit dazugewinnen ist ihnen ebenso wenig einsichtig wie die Vergänglichkeit und Nutzlosigkeit ihrer ebenso teuren Friseurbesuche oder Klimbim- Käufe.
Aber ich spüre auch immer häufiger, dass Menschen bereits die wirklichen Wertigkeiten und Lebensqualitäten immer besser erkennen und zu schätzen wissen.
Deshalb sollte niemand zögern, sein Leben umzukrempeln!
Konsumiere, funktioniere, vegetiere nicht, sondern lebe, erlebe, liebe!
paradise your life !