Nein, ich übertreibe nicht! Ich liege auch nicht falsch. Das sind so eindeutige Daten und Befunde, dass es sogar eine ganz seriöse und ‚offizielle‘ Vokabel dafür gibt: Iatrogenie. Das ist der Fachbegriff für Todesfälle, Krankheiten oder Behinderungen, die durch medizinische Behandlung verursacht werden. Iatrogenie gilt als die dritthäufigste Todesursache. Allein in den USA sterben jährlich ca. 250.000 Menschen daran.
Wer jetzt vielleicht mit gestiegener Lebenserwartung kommt, dem kann ich nur sagen, dass
a) eben in diesem ‚gelobten Fortschrittsland‘ mit den weltweit höchsten Gesundheitssystem- Ausgaben mittlerweile die Lebenserwartung rückläufig ist und
b) die Menschen nicht länger leben, sondern länger krank sind! Und auch die Hoffnung, dass ja bei uns alles anders, ja viel besser ist, muss ich leider zerstören. Eine Studie der deutschen AOK ergab schon 2015, dass die Ärztedichte eindeutig mit der Lebenserwartung korreliert. Und zwar so, dass mehr Ärzte kürzere Lebenserwartungen bedeuten!
Soweit die unbestreitbaren Fakten. Etwas klarer aber lockerer gesagt:
‚Was bringt den Doktor um sein Brot? a) Die Gesundheit, b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf daß er lebe, uns zwischen beiden in der Schwebe.‘ (Eugen Roth)
‚Ärzte geben Medikamente von den sie wenig wissen, gegen Krankheiten von denen sie noch weniger wissen, in Menschen hinein, von denen sie gar nichts wissen.‘ (Ephraim Kishon)
‚Leben ist einfach, nur die Menschen machen es kompliziert‘ (Konfuzius)
(payoli)

Veröffentlicht von payoli 