Die wichtigste Stunde

10. September 2018

 

„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht.
Das notwendigste Werk ist stets die Liebe.“

Meister Eckhart

 

 

 


Unser Lebensweg

24. Juli 2018

Viel, sehr viel, genau genommen alles, wird uns Menschenkindern von ‚himmlischen Mächten‘ geschenkt.
Oder besser gesagt:
W ü r d e   uns geschenkt!
Könnten wir es bloß annehmen und würden nicht zivilisationsverblendet glauben für alles rackern und rauben zu müssen.

So wird uns auch immer wieder die Liebe, das Verliebtsein geschenkt. Das ist gut und wunderbar so und wir könnten uns auch von immer neuen Lieben beschenken lassen.
Viele von uns genießen das ein Leben lang.

Doch wir könnten davon auch etwas lernen, könnten diese himmlische Situation auch dazu nutzen, einen Teil unseres Zivilisationsunsinns ‚rückzubauen‘.


Einschub: Aus irgendwelchen fehlgeleiteten Intentionen haben wir in unserer Gesellschaft voll auf unser Ego, auf den Egoismus gesetzt. Wir geben uns Namen, sehen uns als Individuen, glauben, uns gegen andere durchsetzen zu müssen und haben das natürliche Gefühl, Teil eines harmonischen Ganzen zu sein, verloren.

Dieses einsame und harte Feld könnten wir aber mit Hilfe der Liebe auch wieder verlassen:

Sozusagen vom      ICH
über das      WIR (beide)
zum      DU
und danach weiter zum      WIR (alle)

Als Erläuterung zu Zeile 3 möge Euch die folgende bekannte und wunderbare Geschichte dienen:

Ein Mensch bittet Gott darum, die Hölle sehen zu dürfen. Also führt Gott ihn in einen großen Raum, in dem Menschen an einer langen Tafel voll herrlichstem Essen sitzen. Dennoch sehen die Menschen hungrig, blass, mager und elend aus. Denn die Stiele ihrer Löffel sind so lang, dass sie die Löffel nicht zu ihrem Mund führen können.
Der Mensch erkennt diese Grausamkeit der Hölle und bittet nun, auch noch den Himmel sehen zu dürfen. Gott führt den Mann daraufhin in einen zweiten Raum, der genauso aussieht wie der erste. Wieder eine lange Tafel, wieder köstlichstes Essen. ‚Ja aber‘, stammelt der Mensch, ‚Das ist doch genau dasselbe!‘.
‚Warte ab‘, antwortet ihm Gott. Menschen mit ebenso langen Löffeln setzen sich zur Tafel und füttern sich gegenseitig. Schlagartig erkennt der Mensch, wie wenig uns vom Himmel trennt.

 

 

 


Wenn Ihr geliebt werden wollt …

19. Juli 2018

Wenn Ihr geliebt werden wollt, so beginnt damit, andere zu lieben, die Eure Liebe brauchen.
Wenn Ihr Mitgefühl von anderen erwartet, so zeigt zuerst anderen gegenüber Mitgefühl.
Wenn Ihr von anderen respektiert werden wollt, so lernt zuerst, alle anderen Menschen, ob jung oder alt, zu achten.
Vergesst nie, dass Ihr zuerst selbst jene Eigenschaften besitzen müsst, die Ihr von anderen erwartet.
Dann werdet Ihr feststellen, dass sich andere gegenüber Euch ebenso verhalten.

(Yogananda)

 

 

 


Indianische Weisheit

16. Juli 2018

So vielfältig sind die Wunder der Schöpfung,
daß diese Schönheit niemals enden wird.
Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in dir,
ist es schon immer gewesen.
Die Welt ist ein Wunder. Die Welt ist Magie.
Die Welt ist Liebe. Und sie ist hier, jetzt.

(Indianische Weisheit)

 

 

 


Warmherzigkeit

12. März 2018

Kürzlich fragte ich, was wir dringendst bräuchten.
Also, was ist der schlimmste Mangel dieser Gesellschaft?

Warmherzigkeit
        Liebe
Herzensbildung

Es nützt nichts, wenn KindergartenpädagogInnen und PädagogInnen akademisch ausgebildet werden. Hirn und Intellekt gibts ohnehin schon genug! Kinder brauchen Liebe und liebevolle Vorbilder!
Es nützt nichts, wenn Pflegeberufe akademisch ausgebildet werden. Kranke und Hilfebedürftige brauchen nicht Intellekt sondern Herzlichkeit, Empathie und Zuwendung!
Es nützt nichts, wenn wir weiterhin Techniker ausbilden. Unsere Welt, Mistkübel und Schrotthalden sind schon mehr als voll mit diesem Krempel, der alle in Hamsterräder nötigt, aber nicht glücklich macht!
Es nützt nichts, wenn wir weiterhin Wissenschafter ausbilden, denen dann dennoch ‚Pannen‘ wie die Elektroschocks, Medikamentennebenwirkungen, Atombomben, Glyphosat, AKWs, Nano- und Gentechnologie, und, und, und ‚passieren‘.
Es nützt nichts wenn wir weiterhin Ärzte ausbilden, wenn schon die vorhandenen nicht die Eier haben den Menschen zu sagen wie sie zu leben hätten um lebenslang und medizinlos dauergesund zu sein.
Ich könnte diese Reihe beliebig fortsetzen …

Doch schau Dich selber um!
Haben wir zuwenig Häuser, zuwenig Hochhäuser?
Zuwenig Straßen?
Zuwenig Gesetze?
Zuwenig Waffen?

Nein!
Wir brauchen wieder den liebevollen Blick auf alle Mitwesen!
Wir brauchen wieder die automatischen Hilfsimpulse wenn wir Ungerechtigkeiten oder Hilfebedürftige sehen!
Wir brauchen wieder den Körperkontakt, den uns prüde Pfaffen wurzeltief austrieben!
Wir brauchen wieder Empathie, Warmherzigkeit, Herzensbildung, liebevolles Denken und Fühlen.

Sei Du jemand mit einem Riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesen-

 

 

 

 

 

 


Dumme Buben

19. Februar 2018

 

 

 


Die Porno- Offenbarung

14. Februar 2018

Halt Dich fest! Auch Du wirst nicht glauben können, was ich kürzlich las:

In diesem schier unendlich großen world wide web ist jede 8.(!) website eine Pornoseite!
10- 25%(!) aller Suchanfragen weltweit suchen nach pornografischen Inhalten!
Und das Einstiegsalter der Kinder in diese Pornowelt ist mittlerweile 9- 10 Jahre!
Abgesehen davon, dass ich mir das spätere Liebes- kann man damit vermutlich nimmer sagen, aber deren, Sex- Leben gar nicht vorstellen will, frage ich Euch: Wollen wir aus diesen Daten nichts lernen?

Fragt sich angesichts dieser Daten niemand, was das für Partnerschaften, für ‚Liebesleben‘ sein müssen, wenn die – ich nehme an primär – Männer ständig an Pornos kleben?
Was ist das für eine Gesellschaft, in der eine Hälfte ständig derartig ‚ausgehungert‘ ist?
Egal ob die öffentliche/ mediale/ gesellschaftliche Reizüberflutung für die Männer zu hoch ist, ob ihre Ernährung (1) zu ‚reizend‘ ist, ob die Frauen zu verkorkst, der 60er- Jahre- Sex noch immer nicht angekommen ist, die Gesellschaft zu verlogen ist: Dieser Pornokonsum will uns doch etwas sagen, oder?
Wo bleiben die Bedürfnisse der Männer, wo die der Frauen?
Wollen wir weiterhin nebeneinander leben? Die Frauen Romantik-, die Männer Porno- Filme gucken?
Soll, in anbetracht dieser Situation, tatsächlich alles beim Alten bleiben?
Oder wollen wir vielleicht die Gesellschaft umdrehen? Soll allgegenwärtiger purer Sex zur Normalität werden und Frauenromantik zum abfälligen ‚Die wollen immer nur das Eine‘?
Ist diese Verpornisierung vielleicht eine Form der Männer- Emanzipation?
Sollen damit die Frauennasen auf Männerbedürfnisse gestoßen werden?

Egal!
Egal was wir tun.
Nur tun sollten wir etwas, denke ich mir. Denn jedes Tun kann uns, in Anbetracht der derzeitigen Fern-, Getrennt-, Fremd- und Uneinheit, nur näher zueinander bringen.

[grübel, grübel und studier] Wie bloß könnten die das damals im Paradies gemacht haben?

 

 
(1) Zum absolut nicht unerheblichen Einfluss der Ernährung auf das Gefühls- und Liebesleben demnächt hier mehr