Blöd gelaufen

10. September 2019

Tja, niemand weiß wann, doch irgendwann muss der Schritt aus der Harmonie in den Wahnsinn, dessen immer perverser werdende Ausläufer wir heute noch ‚genießen dürfen‘, erfolgt sein.
Sieht man sich das Leben freilebender Tiere an, bekommt man noch einen Eindruck davon, wie wir wohl Jahrmillionen lang selber auch gelebt haben müssen: Ohne Kriege, ohne Feindschaften, ohne Neurosen, inmitten von Fülle, Liebe und Harmonie.

Doch irgendwann muss es diese ‚eine Mutter‘ gegeben haben, die anderes, als ihrem Kleinen Liebe zu geben, im Sinn hatte. Und schon war unser aller Vorläufer in dieser Welt! Einer (oder eine) die ein Leben lang dieser entgangenen Liebe und Zuwendung nachlief und alles nur mögliche tat, um diese doch noch zu bekommen.
Und hier setzt die Evolution ein, die nicht immer nur Gutes fördert!

Denn genau dieser Mensch war ein ‚gefundenes Fressen‘ für seine Mitwelt! Er war formbar und ausnutzbar. Er war herumkommandierbar, tat allen jeden Gefallen, biederte sich an … tat einfach alles, um geliebt zu werden.
Natürlich fanden sich sofort die ein, die ihn auszunützen verstanden.
Sozusagen die Urform des heutigen Selbständigen- Unselbständigen- Modells

Wie man sieht, hat die Evolution mittlerweile ganze Arbeit geleistet, denn das heutige Verhältnis von Selbständigen zu Unselbständigen lässt das Wort ‚Mensch‘ ja kaum noch zu, geschweige denn den ‚freien Willen‘, der uns angeblich vom Tier unterscheidet.
Denn wenn 10% der Selbständigen 85% des Globalvermögens besitzen, braucht man wohl kaum noch von Ausgewogenheit zu sprechen …

Ja, heute ist es sogar so, dass diese lieblos großgezogenen Besitzenden und Neurotiker, die Allerangesehendsten sind! Eine ganze Reihe von Studien zeigt, dass diese psychisch Kranken ganz besonders in höheren Management- Ebenen zu finden sind. Na klar, die tun skrupellos alles um zu ‚ihrer‘ Anerkennung zu kommen …

Die Krönung dieser Erkrankung ist dann auch noch, dass ein paar Milliardäre, 95% des Globalvermögens besitzen!
– Aber nicht auf die Idee kommen, damit etwas Gutes/ Liebevolles für die zu tun, die ihnen all das erarbeitet haben! Das ist doch – seinen wir doch ehrlich – echt krank!

Da ist zum Beispiel diese Frau Heidi Horten, von der ich kürzlich las, dass sie ausgerechnet Österreichs Bonzenpartei Nr.1 massiv finanziell unterstützen musste!
Sie war zwar einst ein ganz normales Lehrmädchen, als der Millionär Horten sich in sie verguckte. Doch für diese Leute, für ihresgleichen sozusagen, scheint sie mittlerweile weniger übrig zu haben als für eine konzernhofierende, abgehobene ÖVP.

Ah ja! Und sie besitzt weltweit dutzende Immobilien, die rund um die Uhr von je zwischen 20 und 40 Angestellten ‚in Schuss‘ gehalten werden müssen, falls Frau Horten einmal geruhen sollte, eine davon für wenige Tage aufzusuchen!
Das sind die, von dieser kranken Gesellschaft bewunderten Oberkranken!

Frau Horten! Jährlich sterben allein in Österreich Zigtausende allein an Krebs, bzw. an der Profitmedizin, was absolut nicht sein müsste! Sie alle könnten leben, könnten gesund sein, könnten sich ihres Lebens erfreuen! – Wenn sie – mit Ihrem Geld – die payoli- Wahrheit erfahren hätten!
Doch Kranke, wie Sie, spenden lieber für Kranke, um das kranke System weiter am Leben zu erhalten …

Dieser Wahnsinn ist tatsächlich ein in sich geschlossenes, scheinbar stimmiges System, an das alle glauben, es fördern und damit am Weiterleben erhalten …

Für Betroffene absolut tragisch.
Für Sehende/ Wissende unfassbar unglaublich!

 

 

 


Nächstenliebe

26. August 2019

Schon seit mehr als 2000 Jahren entfernen wir uns stetig von der Nächstenliebe, die so lange zurück schon, erstmals von Jesus verbal formuliert wurde.
Mit einem Blick auf die heutige ausgeprägte Nichtnächstenliebe, lobe ich mir all die ‚dummen‘ Tiere und Pflanzen die das weitaus liebevoller hinkriegen und auch all die Menschen, die selbst aus arrangierten Partnerschaften glückliche machen können.

Seit unserer Hollywoodisierung herrscht Konkurenzkampf!
Es muss die schönste, aufgespritzeste, high heeligste Oberweitigste ever und es muss der fescheste, wohlhabendste, gebildetste Mächtigste ever sein.
Und absurder Weise glauben die Menschen an Liebe

wenn die nicht den/ die NächsteN lieben, sondern den/ die BesteN, SchönsteN, ReichsteN, TüchtigsteN. Tolles ‚Kunststück‘!

Und noch dazu die Besten aus einer Gesellschaft, die insgesamt soetwas von unnächstenlieb ist. Also sozusagen eine Liebes- Negativ- Auslese!

Auch will keiner mehr von seinen Feinden, aus seinen Fehlern lernen. Nein! Nur von den Besten, den Teuersten!

Dieser Jesus muss ja schon ein Schütteltrauma über unsere Blödheit haben. 2000 Jahre lang, sich ansehen zu müssen. wie ein paar Clowns von Nächstenliebe plappern und nichts davon auf die Reihe kriegen …

 

 

 


Zwei Lieben

25. Juli 2019

Liebe ist Liebe, könnte man meinen. Wird wohl auch so sein.
Und dennoch denke ich oft, es gibt die nach außen horchende und die beständige oder nach innen horchende Liebe.

Erstere ist eine bedingte Liebe, eine reagierende Liebe, die sich an äußeren Ereignissen orientiert.
Die zweitere Liebe machen wir uns selber, richtet sich nach unserem Herzen, ist eine agierende Liebe.
Erstere macht uns zu Windspielen, Wetterfahnen, zweitere lässt sich nicht beirren, macht uns stark und stabil.
Erstere ist eine Zivilisationsliebe, eine ‚gemachte‘, eine anerzogene Liebe. zweitere ist die Urliebe, die es immer schon gab, auf der die ganze Schöpfung beruht. Ja, ohne die es die Schöpfung gar nicht gäbe.
Erstere ist schwankend, zweitere unerschütterlich.
Erstere erschafft Opfer und Täter, Glück und Leid.
Zweitere überstrahlt alle Dualitäten mit ihrer Liebe.

Leider ist zweitere, die Urliebe, die, die mehr und mehr verschüttete wird.
Wer ein wirklich gutes Leben will, ist gut beraten, an seinem Herzen ein wenig am Schräubchen in Richtung ‚Ich liebe alles und jeden‘ zu drehen.
Oder wie es der wunderbare Erich Fried in seinem bekannten Gedicht formulierte:
‚Es ist wie es ist, sagt die Liebe‘.

Damit weißt Du nun welche der beiden Lieben er damit meinte

 

 

 


Wir sind Feld!

4. Juni 2019

Ja! Wir sind nimmer Papst!
Wir wollen auch nimmer Konsum sein.
Wir sind auch nimmer Frust oder gar Angst!
Wir sind Feld!

Ist Euch, lieben Lesern, das klar!?
Überall, wo mehrere ähnlichen Glaubens, ähnlichen Denkens und Fühlens zusammenkommen, entstehen Felder, die anderen, noch Außenstehenden ermöglichen, rascher fortzuschreiten.

So gesehen sind wir ein wunderwunderbares, konstruktives Feld der Liebe!
Dessen seid Euch bewusst und dafür danke ich Euch!

 
PS: Dieses Feld wirkt!
Doch vielleicht wollt Ihr auch noch Euer Paradiesleben vervollkommnen, verbessern und – für andere auch – vorleben.
Das nützt Euch UND anderen!
Denn das ist mein Bestreben und Argumentieren seit 30 Jahren:
Wir sollten von der ‚Konkurrenz‘ lernen!
In praktisch jeder Werbung sind glückliche Menschen – mit und durch das beworbene Produkt – zu sehen.
DAS wirkt!
All das grüne bis linke Gezetere und Gewarne kommt nicht gut!
Ausschließlich positive, gelebte Beispiele wirken!
Das ist ein Relikt unserer erfolgreichen Evolution.

 

 

 


Liebe die ganze Menschheit

30. Mai 2019

Ein seltenes Juwel, vom wunderbaren Shri Babaji Haidakhan, bei dem jede Zeile für sich schon das Potenzial hat, das Leben, die Welt zu verändern:

Liebe die ganze Menschheit.
Hilf allen Lebewesen.
Sei glücklich. Sei höflich.
Sei eine Quelle unerschöpflicher Freude.
Erkenne Gott und das Gute in jedem Gesicht.
Sprich Gutes über jeden.
Kannst du für jemanden kein Lob finden, so lasse ihn aus deinem Leben gehen.
Sei originell. Sei erfinderisch.
Sei mutig. Schöpfe Mut – immer und immer wieder.
Ahme nicht nach. Sei stark. Sei aufrichtig.
Stütze dich nicht auf die Krücken anderer.
Denke mit deinem eigenen Kopf. Sei du selbst.
Alle Vollkommenheit und Tugend Gottes sind in dir verborgen – offenbare sie.
Auch Weisheit ist bereits in dir – schenke sie der Welt.
Lasse zu, dass die Gnade Gottes dich frei macht.
Lasse dein Leben das einer Rose sein – schweigend spricht sie die Sprache des Duftes.

 

 

 


H.C.Strache und der Klimaschutz

20. Mai 2019

Hä!?
Strache und Klimaschutz?
‚Die beiden haben doch heftig wenig miteinander zu tun‘, könntest Du vielleicht vermuten.
Ich sage Dir: ‚Mehr als Du denkst!‘

Ja, sogar nochmehr!
Wir alle hängen in genau diesem Thema drinnen!
– Sonst hätten wir nämlich nicht unser gegenwärtiges Umwelt- und Klima-, und natürlich auch nicht Politik- Problem!

Ok, Strache’s Video ist und bleibt ein seltener Skandal. Sich auf Alkohol auszureden ist lächerlich bis erbärmlich. Denn selbst Alkohol kann nur ‚rausfördern‘ was ‚drinnen‘ ist.

Nun, … Sind wir verantwortlich für das, was in uns ist?
Jein!
Primär werden wir von klein an von unserer Mitwelt geformt. – Nicht zufällig machen sich alle Regierenden über die Lehrpläne her und behalten die Schulpflicht, und damit die Manipulitionsmöglichkeit Nr. 1, bei.
Als Erwachsene steht uns – leider viel zu wenigen, aber doch einigen – die Möglichkeit offen, uns weiterzubilden, uns weiterzuentwickeln.

Was nun, wenn jemand so massiv, wie viele Politiker, Schauspieler, Menschen des öffentlichen Lebens, an die Öffentlichkeit, die nichts anderes als Viel- bis ‚All‘- Liebe bedeutet, drängt?

Ok, man könnte das als Menschenliebe sehen, als Bemühen anderen zu helfen, andere zu berühren, andere glücklich zu machen …
– Oder auch als reinen Defizit- und Ego- Trip!
Letztere sind weniger Täter, als Opfer. Sie haben einfach zuwenig Liebe, Bestätigung, Anerkennung bekommen und fühlen sich gedrängt sich zu holen, was ihnen zusteht …

Und was hat das mit unseren Umweltproblemen zu tun?
Ganz einfach! Sowenig ein Herr Strache Verlockungen, endlich zu Liebes- Beweisen zu kommen, widerstehen konnte, kann das auch das Gro der Menschen nicht.
Solange es vorgebliche ‚Goodies‘ gibt die erwerb- und leistbar sind, ‚müssen‘ sie einverleibt werden, um mangelnde Zuwendungen zu kompensieren.
– Auch wenn sie kurz danach schon wieder im Miskübel landen.

Ok, vielleicht war dieses Bild, dieser Vergleich zu unklar, zu theoretisch.

Ich probier’s nocheinmal von der anderen Seite:
Stell Dir vor, Du wärst vom ersten Augenblick an, DAS Geschenk für Deine Eltern gewesen. Und Deine Eltern wären nicht aus der heutig gängigen Schiene gelaufen, dass sie Dir ihre Liebe durch das Ershoppen möglichst stylischer Kleidung und hochtechnischer Geräte zeigen wollen, sondern durch ’simple‘ Liebe, durch Zuwendung und Körperkontakt.
Und zusätzlich noch, hättest Du Dich von Anfang an aufgefangen und wohlig behütet gefühlt in einer, Dir vertrauten und auch noch lehrreichen, harmonischen Gesellschaft aller Interessen und Altersstufen.
Es wären Dir sozusagen immer alle Bedürfnisse erfüllt worden.

Jetzt sag einmal ehrlich: Kannst Du Dir vorstellen, dass solche Menschen/ Wesen je irgendwelche Allmachts- oder Unterdrückungs- Fantasien und Wünsche entwickelt hätten?!

Ich sag Dir: Liebende, zufriedene, in sich ruhende Menschen wollen weder andere dominieren, noch ausnützen, noch schmeißen die auch nur das kleinste Papierl in die Natur!
Und wenn die auch nur einen Hauch von Mitdenken pflegten, was bei solch entspannt liebevollen Charakteren naheliegend wäre, würden sie auch nichts kaufen oder nutzen, hinter dem sie Leid, Ausbeutung, Umweltverschmutzung oder -belastung auch nur vermuten würden.

Unsere ganze Katastrophe, dreht sich also sozusagen nur im Kreis!
Ungeliebte erregen sich über diese lieblose Welt und machen in all ihrem Frust und Leid Kinder, die sie nicht oder zuwenig lieben, und sie damit zu Ungeliebten machen.
Diese Ungeliebten wiederum können nicht anders, als in Frust und Enttäuschung zu leben, aus der wiederum Kinder entstehen die …
Und so weiter, und so fort …

Liebe Leute!
Bitte, stoppt diesen Wahnsinn, mit

 
PS: Es gäbe so wunderschöne Modelle, schon Kinder, Jugendliche, Verliebte, zukünftige oder werdende Eltern auf dieses Wunder neuen Lebens vorzubereiten … Wir müssten sie bloß kommunizieren/ vermitteln!
Bei genügend Interesse, Verlinke und Gelike auch gerne hier …

 

 

 


Kreuzigung

17. April 2019

‚Da ich Euch heut alle so schön beieinander hab‘, spruch ich gestern zu meiner Familie, als ich sie so schön beieinander hatte, ‚Muss ich Euch unbedingt einmal sagen, dass ich Euch alle sehr mag. Ach, was heißt ‚mag‘! Ich liebe Euch! Klar, ich liebe alle Wesen. Aber Euch liebe ich auch ganz besonders und vor allem so sehr, dass ich es gar nicht ausdrücken kann. Weder durch Worte und Taten, noch durch materielle Zuwendungen. Um diese meine Liebe, und weil eben die Karwoche ist, im richtigen Maß ausdrücken zu können, hab ich mir gedacht, ich lass mich von Euch einfach annageln.‘
‚Und wenn ich für Euch sterbe, kann ich doch auch gleich alle Eure Sünden mitnehmen‘, fühlte ich mich bemüßigt nachzusetzen, nachdem ich ihre ratlosen Gesichter gesehen hatte.
‚Heee Alter‘, meldete ich mein cooler Beute- Enkel, ‚Sünde war vorgestern! War eine Erfindung der Kirchen, you know?‘, machte er so eine eingesprungene ‚Mittelfinger hoch‘- Handbewegung.
‚Ja, und wie stellst Du Dir das vor?‘, schoss es aus meinem herzallerliebsten Sohn, ‚Wir haben doch kein Kreuz mit dabei!‘
‚Na, da gleich an die Schuppenwand, hab ich mir gedacht. Die ist aus Holz. Das würd schon gehen‘, schlug ich vor.
‚Neinneinnein! Kommt gar nicht in Frage‘, erregte sich mein Ältester, ‚Ich will nicht, dass meine Kinder dieses Blutgepritschel sehen müssen‘.
‚Und außerdem‘, warf meine Tochter ein, ’nützt Du doch lebendig allen viel mehr. Du hast schon so vielen Menschen geholfen. Du würdest uns allen doch fehlen!‘
Das rührte mich zwar sehr an, doch: ‚Wie sonst aber sollte ich meine übergroße Liebe zeigen!?‘, musste ich erwidern.
‚Wir kleben Dich vielleicht mit Klebestreifen fest‘, fiel meiner praktisch veranlagten Frau ein.
‚Ach komm! Klebestreifen und Liebe geht aber nicht zusammen‘, meinte mein Jüngster, ‚Da müssten schon ordentliche Nägel her!‘
‚Ja genau!‘, konnte ich ihn nur bestätigen, ‚Ich will doch richtige Liebe zeigen!‘
‚Also, da stimmt was nicht! Ich für meinen Teil muss mir jetzt diese christliche Kreuzigungsgeschichte nochmal genauer durchdenken‘, ließ die Oma vernehmen, drehte sich um, verschwand und ließ uns andere ratlos zurück …

– Puuuhhh! Na, was jetzt!?
Immer bleibt alles an mir hängen!
Annageln nun oder nicht? …
Naja, wenn wir eh auferstehen, könnten wir eigentlich auch gleich dableiben.
Oder etwa nicht?!
Vielleicht schaffen wir’s ja doch noch, all unsere Liebe auch anders zu zeigen …