Juris- gesetzis

16. Januar 2017

jussis

 

 

 


Wem nutzt Krebsfrüherkennung?

12. Januar 2017

Nicht nur als payoli muss man den Medizin- Machenschaften kritisch gegenüberstehen.
Johannes Mandt, der mit Eigeninitiative seinen Bauchspeicheldrüsenkrebs überlebte, schreibt zu diesem Thema:

Nach allem, was so in der öffentlichen Meinung verbreitet wird, könnte angenommen werden, dass nach Einführung der Früherkennungsprogramme im Jahre 2005 die Sterblichkeitsrate gesunken wäre. Doch die amtliche Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamt zeigt gerade bei den meist beworbenen und von den Krankenkassen bezahlten Krebs-Früherkennungsprogrammen Mammografie-Screening und PSA-Test einen deutlichen Anstieg der Sterblichkeit. So stieg die Zahl der Brustkrebstoten von 17616 im Jahr 1999 auf 17748 im Jahr 2012, bei Leukämien von 7020 auf 7600, bei Prostata-Krebs stieg die Sterblichkeit im gleichen Zeitraum sogar von 11123 auf 12957, Fälle pro Jahr.

In seinem Buch „Ärzte gefährden ihre Gesundheit“ überschreibt der Medizinjournalist Bernd Neumann das Kapitel Brustkrebs-Screening ab Seite 86: Zahlenjongleure machen Stimmung. So sterben in der Altersgruppe 50 bis 69 – Frauen dieser Gruppe werden alle zwei Jahr zum Screening schriftlich eingeladen – ohne Screening vier von 1000 Frauen an Brustkrebs, in der Screening-Gruppe aber nur drei von 1000 ( was natürlich 25 Prozent relativer Reduktion entspricht). Mit anderen Worten: Die absolute Reduktion durch Screening beträgt eine von 1000 Frauen, also nicht mehr als 0,1 Prozent!

Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, dem der notwendigen Behandlungen pro verhindertem Todesfall, bedeutet das, dass 1000 Frauen zehn Jahre lang am Screening teilnehmen müssen, damit ein Todesfall verhindert wird. Die mittlere Lebenserwartung erhöht sich durch Teilnahme am Mammografie-Programm der 50- bis 69-Jährigen um zwölf Tage.

Wussten Sie, dass der Nutzen so gering ist? Oder hat Ihr Gynäkologe irgendwas von 27 Prozent erzählt? Und wir sind noch nicht fertig, den bisher haben wir nur den möglichen Nutzen betrachtet. Wie aber sieht’s mit den Nachteilen aus?

Wie bei allen Screening-Maßnahmen gibt es bei der Mammografie Frauen, die ein falsch-positives Ergebnis erhalten, die das Screening also krank stempelt, während sie in Wahrheit völlig gesund sind. In einer Studie mit 26.000 Frauen zeigte sich, dass neun von zehn vermeintlichen Brustkrebsfällen Falschmeldungen sind. Das bedeutet, dass in Deutschland Zigtausende Frauen zunächst in Todesängste gestürzt werden, sie im harmlosen Fall eine weitere Mammografie oder aber eine Gewebeentnahme (Biopsie), eine brusterhaltende Operation (Tumorektomie) oder gar eine vollständige Entfernung der Brust (Mastektomie) erleiden.

Neben jenen Frauen, die tatsächlich Brustkrebs hatten und als solche erkannt wurden (richtig-positiv) und den Falsch-Positiven, die möglicherweise ziemliche Torturen durchstehen müssen, gibt es natürlich noch zwei weitere Gruppen. Da sind zum einen die Richtig-Negativen, bei denen korrekterweise festgestellt wird, dass sie keinen Brustkrebs haben. Zum anderen sind da noch die Falsch-Negativen, die eigentlich erkrankt sind, bei denen die Mammografie aber Entwarnung gibt. Die Rate der Falsch-Negativen liegt bei fünf bis 20 Prozent, je jünger die Frau, desto mehr.

 

 

 


Die Salami

11. Januar 2017

Vor langer, langer Zeit war, wie der Titel unserer Geschichte schon veraten hat, einmal eine Salami. Eine wunderbar würzige, harte, robuste Dauerwurst aus dem Fleische ganz entzückender aber ermordeter Tierchen.
Letzteres war den Herstellern dieser Spezialität im Salamiland aber herzlich egal. Sie erfreuten sich einfach über alle Maßen an ihrer wahrlich gelungenen Erfindung. Die Salami war dauerhart und nahezu unbegrenzt haltbar und wann immer man Hunger oder Gusto verspürte schnitten sich die Salamiker im Salamiland ein Stück runter und genossen es.
SalamiDiese wunderbare Errungenschaft blieb jedoch nicht lange dem Salamiland vorbehalten. Viele Reisende erbaten sich solch ein Prachtstück, teils als Wegzehrung, teils um den Daheimgebliebenen dieses Wunder der Fleischerkunst vorzuführen.
Eine dieser Hartwürste gelangte in eine Gesellschaft die für ihr Streben und ihre Fortschrittlichkeit bekannt war. Auch sie wollte sich diesem Mitbringsel nicht verschließen. Diese Schatz wurde von vielen Wissenschaftern untersucht, viele Werkzeuge und Techniklen wurden erfunden und an der Wurst erprobt. Irgendwann war ihre Schneide- Technologie soweit fortgeschritten, dass sie hauchstdünne Scheiben abzuschneiden vermochten. Einmal Blut geleckt wurde die ganze mittlerweile schon historische, aber immer noch im besten, genießbaren Zustand befindliche Wurst hauchfeinst salamisiert. Doch, oh weh! Die Wurstscheiben verdarben nun! Sie wurden schimmelig, trockneten aus, wurden unansehnlich, verloren an Geschmack …
Doch das alles war – vermeintlich – kein Problem. Zu viele Wissenschafter hatten sich schon mit dieser Materie befasst und zu sehr war man ob der Scheiben- Feinheit schon erstolzt. Baldige Abhilfe wurde von den Fachkräften erwartet.
Die Gelehrten forschten und experimentierten, versprachen Abhilfe und brauchten immer neue Forschungsmittel. Sie versuchten sich im Konservieren, Wieder- Zusammenfügen, Vakuumverpacken, sie testeten Anti- Schimmel- Mittel die sie aufsprühten, versuchten es mit Nachwürzungen und versprachen einen baldigen wissenschaftlich Durchbruch. Sie versuchten sich mittels hochkomplexer Mustererkennungs- Rechnern im Zusammenpuzzeln der Scheiben, andere wieder setzen auf das Ignorieren zusammenpassender Scheibachenmuster. Ein heilloses aber teures Gewirr an verschiedenen wissenschaftlich Ansätzen war entstanden. Und jede dieser Disziplinen brauchte Geld und versprach eine baldige Lösung.
Einem, der sich auf unerklärliche Weise seine ganze salamisierende Schulkarriere hindurch – die ganze Gesellschaft fokussierte mittlerweile in all ihrem Tun auf Details und Detailtreue … Einem also, der sich seine ganze salamisierende Schulkarriere hindurch seinen ganzheitlichen Einfach-, man könnte auch sagen Natur-, Blick bewahren konnte, fiel dieses absurde Situation auf. Er dachte: ‚Diese Salamiker in ihrem Salamiland gibt es doch noch immer. Die seh ich mir jetzt an, ob sie eine ähnlich fatale Entwicklung genommen haben wie wir oder ob sie sich noch an den alten Salamikünsten erfreuen‘. Gesagt, getan!
Und was fand er im fernen Salamien vor!? Tatsächlich immer noch die gute alte Salami! Er erlernte die höchst einfache Herstellung, kehrte über alles euphorisiert in seine durchakademisierte Heimat zurück und präsentierte stolz seine Lösung die alte salamisierte und dadurch verdorbene Salami, Müll sein zu lassen und sich neue Würste zuzubereiten.
Doch zu viele Gelehrte lebten schon recht gut von der Salamiforschung und die anderen konnten sich teils durch Medienverdummung, teils durch langfristig antrainiertes ‚Zu-kompliziert-Denken‘ nicht mehr vorstellen, dass eine so einfache Lösung, wie einfach eine Wursthaut zu füllen und luftzutrocknen, zielführend sein könnte. ‚Wenn das so einfach wäre, wären doch auch unsere Wissenschafter schon daraufgekommen‘ monierten sie. Andere wieder meinten: ‚Bitte wir hatten doch schon die höchste Kulturstufe der Feinstscheiben erklommen. Wir wollen doch nicht in die kulinarische Steinzeit zurück!‘.
Und es wurde weitergeforscht. Die Steuerzahler löhnten weiter. Die Medien berichteten weiter von immer neuen Erkenntnissen und versprachen baldige Ergebnisse und die Menschen waren mächtig stolz auf ihre geistige Elite.
Und unser Ganzheitler!?
Der fand sich mit der Borniert- und Verblendetheit seiner Gesellschaft ab, füllte sich seine Salamis weiterhin wie gelernt selber ab und genoss sie mit seinen vielen FreundInnen.
Er steht im freundschaftlichen Kontakt und Austausch mit den Salamiländlern und falls es ihm hier einmal zu dumm werden sollte und es in und mit seiner ‚Kultur‘ weiterhin so bergab gehen sollte, ist er bestens gewappnet bzw. angepasst um im Salamiland herzlich willkommen geheißen zu werden …

 

 
PS: Diese Parabel auf unseren Zivilisationswahnsinn ist meiner hier beschriebenen Aufgewühltheit entsprungen.

 
PPS: Kürzer lässt sich dieser unser Wahnsinn nur mit der alten Weisheit ‚Ein Experte ist jemand, der von immer weniger immer mehr weiß, bis er irgendwann von gar nichts mehr alles weiß‘ und der Tatsache, dass wir fast alle bereits Experten sind, beschreiben.

 

 

 


Tag der ehrlichen Medien

9. Januar 2017

Diesen Tag gibt es noch nicht und wird es auch nie geben. Denn Medien wurden dafür geschaffen, die Menschen dumm zu halten und von den wirklich wichtigen Dingen abzulenken.
Man kann diese Tatsache nur vergleichen mit dem Spruch:

Würden Wahlen etwas verändern wären sie längst abgeschafft.

Auch Medien, die den Menschen die Augen öffneten, wären längst vom Markt genommen.

Gäbe es für einen Tag die Verpflichtung zur Medien- Ehrlichkeit würde das ungefähr so aussehen:

ehrliche_medien1
ehrliche_medien2
ehrliche_medien3

 

 

 


Großfamilie

5. Januar 2017

Vielen Mitlesern wird das payoli- Prinzip schon klar sein:

Wir brauchen für unser Glück und unsere Gesundheit keine Wissenschafter, Fachleute, Produkte, etc. Es reicht völlig, so zu leben wie wir es Jahrmillionen lang getan haben. Denn dafür ist unser Körper ausgelegt und sobald wir ihm diese seine Bedingungen geben, beginnt er mit seiner unendlichen Weisheit effektivst mit der Reparatur/ Wiederherstellung.

primatengruppeNeben Ernährung, Bewegung und Frischluft in freier Natur und naturrichtigem Denken ist auch das richtige soziale Umfeld enorm wichtig für uns.
Wir sind als Sozialwesen für ein Leben in vertrauten Großgruppen ausgelegt.

Von unerwarteter Seite hörte ich kürzlich dafür ein Plädoyer.
Die wunderbare Schauspielerin Maria Happel wurde von

Günter Kaindlstorfer gefragt: In Ihren Memoiren schreiben Sie: ‚An meine Kindheit denke ich mit der größten Zärtlichkeit. Ich erfuhr in meiner Familie viel Liebe‘.
Wie hat sich diese Liebe ausgedrückt?

Maria Happel: Es war einfach so, dass es in dieser Großfamilie immer jemanden gab, zu dem man hingehen konnte. Man war einfach unglaublich eingebettet. Es war ein Nest und es war auch ein sehr warmes Nest. Ich habe das alles in einer unglaublichen Harmonie in Erinnerung. Ich fühlte mich behütet und beschützt und nie irgendwie gedrängt. Ich hatte eine große Freiheit und es war immer jemand da, ob das die Großeltern waren, Eltern oder Geschwister. Ich bin eine große Verfechterin der Großfamilie, wie die auch immer heutzutage aussieht. Denn innerhalb einer Großfamilie kann einfach viel mehr Liebe abgegeben werden. Wo sie herkommt ist ja egal, Hauptsache das Kind bekommt sie.

DAS wär doch ein netter Stammbuch- Spruch, der es wert wäre ins allgemeine Gedankengut aufgenommen zu werden. Oder?

 

 

 


Mir ist etwas passiert!

3. Januar 2017

Etwas Schlimmes!
Ok, es hätte noch schlimmer kommen können. Es kann fast immer schlimmer kommen.
Doch für mein paradiesisches Leben reichte mir diese Pleite völlig! Ja, sie verunsicherte mich sogar so sehr, dass ich Euch mit dieser Umfrage um Hilfe bat.

Was war passiert?
schubertbuchIch hörte eine Radiosendung über ein neuerschienenes Buch über Psychoneuroimmunologie. Die Inhalte machten mich neugierig.
Obwohl ich immer weniger Bücher kaufe und lese und wenn dann wirklich nur sehr ‚High Endiges‘, hüpfte mir besagtes Buch, auch noch hochpreisig, irgendwann in die Tasche.

Dann begann mein Problem!
Keine Seite, bei der ich nicht dachte: ‚Werde ich verarscht?‘, ‚Wo ist die versteckte Kamera!?‘ oder sogar ‚Bin ich jetzt völlig übergeschnappt?‘.
Ich konnte es nicht fassen!

Der Autor ein PROF. DR. MED. DR. RER. NAT. M. SC.! Seine Co- Autorin eine Dr. Wissenschaftsjournalistin.
Im Anhang ca. 150 wissenschaftliche Arbeiten als Quellen.
Und der Inhalt des Buches!?: So banal und nichtssagend, dass ich es nicht glauben konnte!
Nicht EINE wirkliche Lösung des Problems erkrankter Menschen. Nicht EIN präventiver Vorschlag zur Vermeidung künftigen Leids! Alles nur Erbsengezähle und oberflächliche Reparaturen.

Allein schon der Untertitel, dieses Buches das vorgibt sich revolutionär über Konservativmedizin zu erheben ist an Absurdität kaum zu überbieten: ‚Aufbruch in eine neue Medizin‘!
Entweder ich unterstelle den Autoren das bewusste, eigeninteressierte bis bösartige Prolongieren der Patientenunmündigkeit und Leidverlängerung oder ich sehe es als Indiz für unfassbares Festsitzen der von tausenden Ärzten jahrhundertelang gestrickten Augenbinde. Denn ‚Medizin‘ bedeutet weiterhin mit Kranken und Erkrankungen zu leben. ‚Neue Medizin‘ beendet das nicht! Sondern prolongiert den skandalösen Zustand, dass die, die es wissen müssten es nicht durch Aufklärung beenden.
Medizin beendet nicht Krankheiten sondern unterdrückt und erzeugt sie! Medizin, ob alt oder neu, kann nicht wirklich, im Sinne von Problem- beendigend, neu sein! Medizin lebt definitionsgemäß mit und von Erkrankungen!
Was die Menschen bräuchten wäre keine ’neue Medizin‘. Sie sollten gar keine Medizin brauchen. Sie sollten endlich mit DEM Wissen ausgestattet werden, das auch ‚dümmsten‘ Regenwürmern, Hamstern, Drosseln und Elefanten ihr Krebs-, Karies-, Arthrosen-, MS-, MC-, AIDS- und tausender (!) anderer Erkrankungungs- freies Leben ermöglicht!
Menschen sollten nicht ’neu‘ und schon gar nicht medizinisch behandelt und geheilt, was ja ohnehin praktisch nie passiert, werden, sondern gar nicht erst bzw. nie erkranken.

Obwohl sich der Autor sehr gern über seine konservativen Profitmedizin- Kollegen erhebt, steckt er so sehr in eben diesem System fest, dass es fast schmerzt.
Nicht weniger schmerzlich diese abertausende von sündteuren Forschungsstunden um etwas wissenschaftlich zu belegen, was entweder völlig unnütz oder so banal ist, dass ich nicht glauben konnte, dass dafür geforscht werden muss.
Für das Verbieten von Gewaltfilmen gibt es noch zuwenige Studien, für das Reduzieren der Handystrrahlungsbelastung gibt es noch zu wenige Studien, für das Verbieten des krebserregenden Glyphosat gibt es noch zuwenig Studien … Aber um physioloische Auswirkungen von Stress zu beweisen werden aufwändigst Hekoliter an Blut und Urin untersucht!
Das ganze teure und in seinen Wurzeln hochkomplizierte Buch lässt sich in einem EINZIGEN Satz zusammenfassen. In dem Satz, über dessen Richtigkeit ich Euch kürzlich bat abzustimmen:

‚Wem es gut geht, der ist oder wird gesund;
wem es schlecht geht, der ist oder wird krank‘.

Für mich bzw. für ein gutes Natur- Gespür ist dieser Satz sonnenklar und natürlich richtig.
Doch auch Euer Abstimmungsverhalten zeigte nicht die Klarheit, die ich mir von meinen Lesern erwartet hätte.
Aber kein Problem. Ich weiß jetzt, was viele noch verwirrt:
Das ‚gut‘!
Von vielen wird unter ‚gut‘ vermutlich noch immer viel Geld, viel Essen, viel Wohlstand, etc. verstanden.
Mein ‚gut‘ jedoch ist ein ‚Natur- gut‘! Ein ‚gut‘ das nur deshalb gut ist, weil es auch langfristig für uns gut ist.
Und mit solch einem ‚gut‘ ist es völlig klar, dass Menschen die sich damit beschenken, natürlich nicht erkranken. Natürlich sensibel genug sind, kleinste Unstimmigkeiten sofort wahrzunehmen um gegenzusteuern.

Was ist die Konsequenz?
a) Von der Medizin ohnehin, aber selbst von medizinnahen Arbeiten ist außer Geldverschwendung absolut nichts Nützliches zu erwarten.
b) Jeder, der sich auf diesen ‚paradise your life‘- blog hier verirrt ist ein Glückskind!     😉
Hier sind zahllose Details schon beschrieben worden, die in solch ein ‚gut gehen‘- Leben helfen.
Doch [Asche streu] nicht nur der 270 Banalseiten des obigen Buches, auch meiner mittlerweile fast 1500 Artikel bedürfte es nicht. EIN Bild reicht völlig für ein dauergesundes und dauerglückliches Leben: Das Vorbild der ‚dummen‘ aber gesunden und glücklichen Primaten!

Wie sehr mich dieses Thema, diese Diskrepanz zwischen affeneinfachen Wahrheiten und Richtigkeiten und sauteuren akademischen Verirrungen aufgewühlt und beschäftigt hat, zeigt die demnächst erscheinende Parabel, die ich in der Hoffnung, zumindest einen kleinen Lichtschimmer in diesen Wahnsinn zu bringen, verfasst habe    😉

 

 

 


Vorsätze

1. Januar 2017

Ich sollte …
Ich werde …
Ich nehme mir vor …
Meine Vorsätze …

Kennst Du das?    😉
Und wie lange hat das jeweils gehalten?
Eeeeecht? Nicht lange?    😉

Weißt Du auch wieso?
Wir sind nicht gemacht für Vorsätze!
Wir waren Jahrmillionen genau richtig, so wie wir waren. Das haben wir noch immer tief in uns stecken und das ist auch richtig so.
In der ganzen Natur gibt es keine Vorsätze! Da wird immer nur gemacht, was Freude macht, was Bedürfnis ist.

Mach Dich frei von den tausenden ‚Ich sollte‘, ‚Ich müsste‘ …!
Sie bewirken das genaue Gegenteil! Sie bewirken, dass Du Dich für nicht in Ordnung hältst. Das kränkt, macht krank!
Du bist in Ordnung! Du bist in Ordnung, genauso wie Du bist!
Bloß … nein, hier gehört ein riesengroßes ‚bloß‘ hin!

Bloß, unsere heutige Zeit, Welt und Gesellschaft lässt das nicht mehr uneingeschränkt zu!
Zu viele gefährliche Gifte, Maschinen, Meldungen wurden und werden von uns in die Welt gesetzt um noch offen für alles sein zu können, um alles was uns in den Sinn kommt, tun zu können.

Du siehst, wie sehr wir uns unser Paradies, wie sehr wir uns unser unbeschwertes Leben selber verunmöglichen.
Doch da stecken wir nun einmal drinnen und können nur (Generationen-)langsam zurückrudern aus diesem Machbarkeits- Wahn. Jetzt und heute können wir nur versuchen mit und in dieser Welt und Gesellschaft möglichst unbeeinträchtigt zu leben, uns von allzu blöden Dingen, Meldungen und Verunsicherungen fernzuhalten.

‚Und was hat Dauer, wenn schon nicht gute Vorsätze‘ könntest Du fragen.
Die Lust, der Genuss, das Sinnliche, die Neugierde!
DAS
sind unsere Stärken, die unsere Leben lenken!
Du kannst also, wenn Du etwas in Deinem Leben verändern möchtest, Dir nur den sinnlichen Aspekt Deines Tuns heraussuchen und auf ihn fokussieren.
Zum Beispiel wenn Du abnehmen möchtest, erleben wie lecker Rohköstliches (von dem man essen kann soviel man will ohne zuzunehmen) schmeckt. Oder Nichtraucher- Anwärter sollten nicht ans ‚Ich darf nicht‘ oder an die Entbehrungen, sondern sich auf die künftige Geschmacks- und Geruchsfülle, auf den klaren Atem, auf die Hustenfreiheit freuen.

Das zweite, für Vorsätze unabdingbare Goldkörnchen ist das richtige Vorhaben. Sobald wir etwas tun WERDEN, tun WOLLEN, ANSTREBEN, ‚denkt‘ sich unser Unterbewusstsein: ‚Oh, der/ die will! Also sind wir noch nicht so weit‘ und setzt das in die Realität um und belässt alles beim Alten!
Du müsstest denken ‚Ich BIN Freiatmer‘, ‚Ab heute BIN ich Rohköstler‘, ‚Ab heute BIN ich Läufer‘, etc.

Also, machen wir’s diesmal richtig, am Beginn dieses neuen wunderbaren

 

 
2017