Alles Ansichtssache

8. Februar 2016

keinkaufSelbst Menschen die schon mit einem paradiesischen oder auch nur rohköstlichen Leben begonnen haben oder damit liebäugeln, selbst Menschen die den Wahnsinn, der in unserer normalen Ernährung, in unserem Normal- Lebensstil steckt, erkannt haben, verwenden Worte und Wendungen wie ‘verzichten’, ‘hab ich mir verkniffen’, ‘Einschränkung’, ‘Gürtel enger schnallen’, ’so ganz ohne’, ‘entbehren’ usw.
Selbst beim Rauchen, bei Alkohol oder Drogen ist es ähnlich. Will man damit aufhören, kommen sofort Verzichts- und Einschränkungs- Vokabel. Obwohl solche Leute sehr gut wissen, dass es um Gifte bzw. ihr Leben geht.
Irgendwie nicht ganz stringent, oder?
Irgendwie ver-rückt zu meinen, mit etwas Schädigendem ‘etwas zu haben’, oder?
Als wär der Wegfall von Belastendem, von Schädigendem KEIN Zugewinn!
Als wär das Nicht-mehr-vergiften ein Verzicht!

Entweder sollten sie diese unsinnige Verzichts- Terminologie konsequent durchziehen und auch sagen:
Ich hab heute darauf verzichten müssen, mich in den Kopf zu schießen …
Mir fällt’s echt noch schwer mich nicht vor herandonnernde Laster zu werfen …
Heut hab ich mir wieder einmal verkniffen mir einen Finger abzuschneiden …

Oder sagen, was Sache ist:
Bin ich froh, von diesen grässlichen Milchprodukten weg zu sein.
Stell Dir vor, ich fühl mich sowas von gut jetzt, bei meinen Keinkaufs- Touren.
Einfach herrlich, sich ohne Getreideprodukte so gut und fit zu fühlen.

Oder man sagt einfach:
I’m paradising my life ;-)

 

 

 


Mit der Kraft der Liebe

4. Februar 2016

NovelleHeute einmal ein bisserl Weltliteratur mit absolutem Paradies- Bezug.

Der Inhalt von Goethes ‘Novelle’ ist schnell erzählt:
Ein für gefährlich gehaltener zahmer Löwe entspringt und soll erschossen werden. Eine Familie will ihn retten.
Hier der, für mich wunderschöne Teil in dem der Löwe mit der Kraft der Liebe gerettet wird. Für heutige Leser vielleicht etwas schwülstig. Da man über diese Art von Liebe aber heute kaum noch etwas hört und liest ‘muss’ man da durch    ;-)

Doch wer preist den Ruhm des Herrn, den die Sterne loben von Ewigkeit zu Ewigkeit! Warum seht ihr aber im Fernen umher? Betrachtet hier die Biene! noch spät im Herbst sammelt sie emsig und baut sich ein Haus, winkel- und waagerecht, als Meister und Geselle. Schaut die Ameise da! Sie kennt ihren Weg und verliert ihn nicht, sie baut sich eine Wohnung aus Grashalmen, Erdbröslein und Kiefernadeln, sie baut es in die Höhe und wölbet es zu; aber sie hat umsonst gearbeitet, denn das Pferd stampft und scharrt alles auseinander. Seht hin! Es zertritt ihre Balken und zerstreut ihre Planken, ungeduldig schnaubt es und kann nicht rasten, denn der Herr hat das Roß zum Gesellen des Windes gemacht und zum Gefährten des Sturms, daß es den Mann dahin trage, wohin er will, und die Frau, wohin sie begehrt. Aber im Palmenwald trat er auf, der Löwe, ernsten Schrittes durchzog er die Wüste, dort herrscht er über alles Getier und nichts widersteht ihm. Doch der Mensch weiß ihn zu zähmen, und das grausamste der Geschöpfe hat Ehrfurcht vor dem Ebenbilde Gottes, wonach auch die Engel gemacht sind, die dem Herrn dienen und seinen Dienern. Denn in der Löwengrube scheute sich Daniel nicht; er blieb fest und getrost, und das wilde Brüllen unterbrach nicht seinen frommen Gesang.«

Diese mit dem Ausdruck eines natürlichen Enthusiasmus gehaltene Rede begleitete das Kind hie und da mit anmutigen Tönen; als aber der Vater geendigt hatte, fing es mit reiner Kehle, heller Stimme und geschickten Läufen zu intonieren an, worauf der Vater die Flöte ergriff, im Einklang sich hören ließ, das Kind aber sang:

»Aus den Gruben, hier im Graben
Hör ich des Propheten Sang;
Engel schweben, ihn zu laben,
Wäre da dem Guten bang?
Löw und Löwin, hin und wider,
Schmiegen sich um ihn heran;
Ja, die sanften, frommen Lieder
Habens ihnen angetan!«

Der Vater fuhr fort, die Strophe mit der Flöte zu begleiten; die Mutter trat hie und da als zweite Stimme mit ein.
Eindringlich aber ganz besonders war, daß das Kind die Zeilen der Strophe nunmehr zu anderer Ordnung durcheinander schob und dadurch, wo nicht einen neuen Sinn hervorbrachte, doch das Gefühl in und durch sich selbst aufregend erhöhte.

»Engel schwebten auf und nieder,
Uns in Tönen zu erlaben,
Welch ein himmlischer Gesang!
In den Gruben, in dem Graben
Wäre da dem Kinde bang?
Diese sanften, frommen Lieder
Lassen Unglück nicht heran;
Engel schweben hin und wider,
Und so ist es schon getan.«

Hierauf mit Kraft und Erhebung begannen alle drei:

»Denn der Ewge herrscht auf Erden,
Über Meere herrscht sein Blick;
Löwen sollen Lämmer werden,
Und die Welle schwankt zurück.
Blankes Schwert erstarrt im Hiebe,
Glaub und Hoffnung sind erfüllt;
Wundertätig ist die Liebe,
Die sich im Gebet enthüllt.«

Alles war still, hörte, horchte, und nur erst, als die Töne verhallten, konnte man den Eindruck bemerken und allenfalls beobachten. Alles war wie beschwichtigt, jeder in seiner Art gerührt.

 

 

 


Eine kleine Realitäts- Betrachtung

1. Februar 2016

Hast Du schon einmal einen negativen Apfel gegessen? Oder Herzflattern weger einer negativen Frau/ eines negativen Mannes bekommen?
Läuft das Leben immer weiter, weil alle Wesen soviel negativen Sex haben?
Dreimal ’nein’!

Konto- MinusWir leben in einer Schöpfung, in der alles positiv ist. Es wird immer nur gegeben.
Ja, es ist sogar so, dass wir als absolut göttliche, das heißt schöpferische Wesen angelegt sind. Also gar nichts Negatives – Du weißt schon, das sind die Zahlen mit dem Minus davor! – erschaffen können.

Kein Kaninchen hat je ein negatives Junges gezeugt oder bekommen, in eine negative Rübe gebissen oder sich negativ schlafen gesetzt.
Auch hat noch nie ein Mensch einen negativen Tisch gezimmert, sich morgens negativ angezogen oder hat ein negatives Glas Wasser getrunken.
Auch war die Gesundheit Jahrmillionen lang so einzig und selbstverständlich wie die allgegenwärtige Luft (siehe ‘Lass Dich nicht kränken’).

Doch wir Menschen haben es ‘geschafft’!
Ja! Jubel!
Wir haben heute an die 80.000 diagnostizierbare Erkrankungen, sozusagen Negativ- Gesundheiten!
Ist doch eine Leistung, oder?

Doch nicht nur im Gesundheitsbereich haben wir Negatives geschaffen!
Die Welt besteht aus fast ausschließlich negativen Werten!
Hast Du Dich noch nie gewundert, dass praktisch alle Menschen dieser Welt tagtäglich arbeiten, aber alle Länder verschuldet sind? Dass alle arbeiten, nie ’negativ arbeiten’, nie ‘minus- arbeiten’ und dennoch häufig dicke Minusse am Konto haben?
Tja, das sind eben unsere Kultur- Leistungen!     ;-)

 

 

 


Kindertotenlieder

31. Januar 2016

Friedrich RückertHeute vor 150 Jahren verstarb Friedrich Rückert dessen, von Gustav Mahler vertonte, Kindertotenlieder uns auch heute noch ein Begriff sind.
Dieses Sprachgenie hatte sich mit 44 Sprachen befasst bzw. aus diesen übersetzt.

Er war weder ein Rohköstler noch besonderer ‘Paradies- Verfechter’.
Vielmehr möchte ich heute an Ihn erinnern, weil

a) selbst solche Genies den Zivilisations- Irrtümern auf den Leim gehen und
b) sein Leid ein schier unendliches gewesen sein musste.

Rückert hat durch Scharlach, an dem alle seine damals sechs Kinder erkrankten, zwei verloren. In der Folge drückte er seinen Schmerz und den Hader über den Sinn des Lebens in über 400(!) Kindertotenliedern aus.
Zeilen wie

    Wo ich mein Zelt aufschlage,
    Da wohnst du bei mir dicht;
    Du bist mein Schatten am Tage
    Und in der Nacht mein Licht.

lassen erahnen, wie schmerzlich solch ein Verlust der Liebsten sich anfühlen muss.

Heute ist Scharlach keine tötliche Gefahr mehr für Kinder. Die Mediziner pochen auf Impf- und Antibiotika- Erfolge und schwadronieren von gefährlichen Streptokokken.
Damit wird aber darüber hinweggeplaudert, dass erst wir, erst die Zivilisation, diese Bakterien zu einer Gefahr werden ließen.
Wir waren Jahrmillionen mit Streptokokken in Kontakt, ohne auszusterben.
Für intakte Immunsysteme sind Bakterien kein Problem.
Bei rohköstlichen Kindern beispielsweise, zeigen sich Kinderkrankheiten durch kurzzeitig gerötete Wangen. Aber nach ein, zwei Stunden haben deren Immunsysteme diese ‘Angreifer’ plattgemacht und die Kinder sind wieder quietschfidel.
Aber, und das ist die Erklärung des obigen Punktes a), dem ‘täglichen Brot’, Gekoche und Gebrate fielen nicht nur Rückerts Kinder, sondern schon Abermillionen Kinder und Erwachsene völlig unnötig zum Opfer.

In diesem Sinne: Halte Dir und Deinen Liebsten solches Leid fern und
paradise your life!

 

 

 


Mit dem Fahrrad um die Welt

28. Januar 2016

BärbelIn einem der letzten SOL- Heftchen fand ich ein selten wunderbares Interview mit der vermutlich noch wunderbareren Barbara Graf die dreieinhalb Jahre allein mit dem Rad in der Welt unterwegs war.

Ernährung, Schlafplätze, Pannen, Ortsunkundigkeit … alles kein Problem! Nirgends!
Überall hilfsbereite Menschen, die sie bewirteten, einluden, sie verköstigten, ihr halfen …
Die einzigen und größten Probleme: Grenzen, Kontrollen, Visa, Ansuchen, Beamte …
Zivilisation eben!

Nicht nur, dass man als Europäer oder Amerikaner zwar aufwändig aber doch überallhin reisen kann, sind die Menschen in vielen Ländern eingesperrt wie Tiere in ihren Pferchen! – Von ‘Ihren’ Politikern, Staatsmännern, Beamten und Sicherheitsorganen!
Während ‘dumme’ Tiere gehen können wohin sie wollen und tun und lassen können was sie wollen …     ;-)

Ein sehr erhellender Ausschnitt aus dem Interview:
‘Als ich nach drei Jahren Leben aus Fahrradtaschen und auf kleinen Segelbooten wieder in Wien angekommen bin, empfand ich es als unglaublich belastend, wie viel Zeug ich da vorfand. Alleine im alten Zimmer meiner Eltern – so kam es mir vor – waren mehr Gegenstände als die Menschen ganzer Dörfer, die ich durchreist hatte, gemeinsam besaßen. Viele dieser Dinge könnten nicht nur andere besser gebrauchen, das meiste war einfach auch unnütz – eine Verschwendung von Ressourcen und Zeit.
Mich im Zuge dieser Reise für längere Zeit ein wenig von dieser Last des ‘Zu-viel-Habens’ befreien zu können, war eine wertvolle Erfahrung. Generell denke ich, dass ‘Zu-viel-Haben’ eine Zivilisationskrankheit des globalen Nordens ist, die leider nicht nur den Menschen schadet, die darunter leiden, sondern vor allem auch auf Kosten von anderen Lebewesen und der Erde geht. Ein Symptom dieser Krankheit ist auch der Mangel an Zeit. Zeit, in der wir dafür ‘hackeln’ müssen, dass wir existieren dürfen, und noch mehr Zeit in der wir ‘hackeln’, um mehr als genug zu haben.’

Da braucht man wohl nichts mehr hinzufügen …

 

 

 


Irgendetwas machen wir falsch

26. Januar 2016

HasenspurIch kann mich noch sehr gut daran erinnern wie fassungslos ich vor ca. 20 Jahren war, als ich die Rohkost für mich entdeckte.
Ich hatte durch meine damaligen Gesundheitsprobleme schon ‘ewig’ herumgesucht und herumexperimentiert. Aber auf den Koch- Irrtum kam ich sehr lange Zeit nicht. Zu gewohnt und selbstverständlich war für mich das Kochen.

Nicht mehr ganz so lange brauchte ich für die Entdeckung der Wildkräuter. Auch da, war es einfach das Selbstverständlichste der Welt, Gärtnerei- Produkte zu kaufen oder maximal selber zu ziehen und darüber hinaus nichts wahrzunehmen.

Das nächste Aha- Erlebnis war die Beobachtung von Tieren und die Verblüffung über deren Art zu essen (Siehe ‘Vom Herman lernen’).

Kürzlich durchstreifte ich wieder einmal den nahen Wald und traf auf eine Hasenspur, die man ja jetzt im Schnee gut verfolgen kann. Ich folgte ihr stundenlang und besah mir die Stellen, an denen er geschmaust zu haben schien genau.
Ich denk mir, ich mache immer noch sehr viel falsch, bin immer noch viel zu ‘verfressen’! Denn dieser Hoppler kann nach diesen meinen Beobachtungen nur sehr, sehr wenig, um nicht zu sagen unglaublich wenig genascht haben auf seiner kilometerlangen Tour …

Aber da kommen wir auch noch drauf, wie diese Tierchen das machen! ;-)

 

 

 


Kleine Wortspiele, tötliche Wirkung

25. Januar 2016

Der, für ein glückliches, gelungenes Leben essenzieller Wahrspruch Schopenhauers lautet:
Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Genau an diesem Ast der uns lebenslang tragen sollte, sägen wir mit hohem Eifer.
Nein, jetzt kommt keine Raucher-, Alkoholiker-, Völlerei- Predigt!
Wir setzten zwar tatsächlich mit vielen, vielen dieser falsch verstandenen ‘Genüssen’ und noch einer ganzen Reihe an völlig unnötigen Risiken unsere Gesundheit aufs Spiel. Aber es ist sogar noch schlimmer:
Wir ruinieren sogar den Begriff ‘Gesundheit’ systematisch. Wir zerstören ein Bild in unseren Köpfen das Grundbedingung für ein gutes Leben ist.
In unseren Medien, in unserem Sprachgebrauch erfährt der Fakt, dass Sprache Wirklichkeit schafft, traurige Bestätigung.

KrankenhausWarum?
Die Begriffe ‘Gesundheit’ und ‘Krankheit’ werden beliebig vermischt und vertauscht!
Es wird von einem Gesundheitssystem gesprochen obwohl es ihn ihm ausschließlich um Kranke geht. Die Gesundheitsbranche beinhaltet Ärzte genauso wie Gesundheitstrainer und Pharmavertreter. Ja es wird von der Medizin sogar behauptet Gesundheit wieder herzustellen, was völliger Unsinn ist.
Kein Arzt, kein Medikament, kein Krankenhaus stellt Gesundheit her!

Gesundheit ist unser Geburtsrecht! Lebenslange Gesundheit ist für alle freilebenden Tiere und war auch für uns die längste Zeit unserer Entwicklungsgeschichte selbstverständlicher Normalzustand. Gesundheit ist das, was gar keines Begriffes bedürfte, da sie immer da sein sollte, immer da war, unsere Lebensgrundlage sein sollte.
Doch das war einmal. Diesen Zustand haben wir uns gründlich zerstört …
Erst der Mensch durch sein Fehlverhalten hat all seine Erkranungen geschaffen! Und damit einen völlig harmonischen Bereich, das Leben, in eine Dualität zerspalten. In Kranksein und Gesundsein.
Wir nehmen den derzeitigen 50/ 50- Zustand als gegeben hin, obwohl wir ein Anrecht auf 100% Gesundheit hätten bzw. haben könnten.

Das wäre auch noch einigermaßen ok. Aber nun werden diese Begriffe auch noch vermischt und vertauscht. Und das ist, wie man aus der Placebo- und Nocebo- Forschung weiß, fatal und krankmachend.
Das ursprüngliche Bild, dass man ohne eigenes Zutun, mit aller nur vorstellbaren Sicherheit und Selbstverständlichkeit lebenslang gesund ist, wird nun durch so ein vages Halbe- Halbe- Bild ersetzt. Um Gesundheit muss man sich nun plötzlich bemühen. Zweifel tauchen auf, ob man sie wohl auch erreicht. Es gibt nun plötzlich Gesunden- und Vorsorge- Untersuchungen.
Und hinter jedem dieser an und für sich positiven Gesundheitsbegriffe steht der Zweifel, steht die Angst vielleicht doch zu erkranken.

Und was sagen der Placebo- und Nocebo- Effekt? Er besagt, dass werden wird, was wir denken, das werden wird.
Und genau da stehen wir!
Je bemühter wir um unsere Gesundheit sind, desto präsenter wird in allen Köpfen die Erkrankung! – Und damit wird sie auch in unseren Leben manifest.
Denn wir wissen: Unser ‘blindlings’ alles ausführender ‘Unterbewusstseins- Sklave’ denkt dann: ‘Ah! Bemühen um Gesundheit! Also sind wir noch krank!’. Und schon zwickts irgendwo …

Deshalb kann nur der erste und wichtigste Schritt sein, die Dinge so zu benennen wie sie sind!
Es gibt kein Gesundheitssystem, denn Gesunde im oben beschriebenen Sinne von wirklich gesund, brauchen nichts! Auch kein Gesundheitssystem. Sie brauchen sich ‘bloß’ ihrer, ihnen zustehenden ‘artgerechten’ Lebensweise und sich ihres Lebens zu erfreuen.
DAS wäre wirkliche Vorsorge!
Jährlich zum Check zu rennen ist nicht Vor- Sorge sondern Nach- Untersuchung und mit ihr kommt die verunsichernde und krankmachende Angst. Soetwas ist Teil des heutigen ‘Gesundheits’systems!

Wie bitte sollte das gehen!? Unser Gesundheitssystem besteht ausschließlich aus Menschen die sich mit Erkrankungen befassen, ausschließlich über Krankheiten gelernt haben, sowohl im Medizinstudium, als auch im Pflegebereich.
Dieser ganze fälschlich Gesundheitssystem benannte Bereich ist durch und durch Pathogenese, beschreibt und kümmert sich um die Entstehung, Entwicklung und Beseitigung von Krankheit!
Kein Arzt hat je gelernt, wie man gesund lebt. Sie haben selber erbärmlich geringe Lebenserwartungen. Kein Arzt therapiert durch Ursachen- Beseitigung, kein Arzt empfielt artgerechte Lebensweise.

Das ist der Bereich der Salutogenese und der Gesundheitstrainer. Sie wissen wie gutes Leben zu leben ist. Sie behandeln nicht, sondern zeigen vor, animieren, klären auf. Das wäre das wirkliche Gesundheitssystem!
Und DAS würde auch keine Millionen und Abermillionen kosten. DAS würde sogar das Krankheitssystem langsam schrumpfen und austrocknen.
Ein schlimmer Schelm, der denkt, dass dagegen die vielen Mediziner etwas haben könnten. Und sich deshalb noch immer dieser – wie sie ja genau wissen müssten – krankmachenden Terminologie befleißigen … ;-)

Aber für alle weniger profitorientierten Laien, Journalisten, einfach Menschen: Bitte sagt was Sache ist!

Krank ist krank!
Gesund ist gesund!

Es gibt ein Krankheitssystem, das sind Ärzte, Krankenhäuser, Kliniken, Therapeuten, Pfleger, Medikamente, Medizin, Vorsorge- Checks, Diagnosen …
Es gibt ein Gesundheitssystem, das ist unser Geburtsrecht und ein Teil dieser Lebensfülle, – und bedarf bloß eines, im artgerechten Sinne, guten Lebens. Wir werden daran wiedererinnert von Salutogenetikern und Gesundheitstrainern.

So einfach ist das! ;-)

Dass die medizinische Terminologie ja noch weitaus ’schlimmer’ und irreführender ist, vielleicht ein anderes mal. Allein schon der in den Medien gerne verwendete Terminus des ‘gegen den Krebs kämpfen’ oder den ‘Kampf gegen den Krebs verloren haben’ ist skandalös und peinlich falsch. Denn Krebs ist eine Reaktion eines Zivilisationskörpers auf die völlige Missachtung seiner Ur- Bedürfnisse!

Darüber sollten weder Krankenhaus- Umbenennungen in Kliniken, noch Begriffe wie ‘Gesundenuntersuchungen’, ‘Gesundheits- Daten’, Gesundheitsakte’, ‘Gesundheitsministerium’, Gesundheits- Landesrat’, und, und, und … hinwegtäuschen.
Zu Ärzten, Therapeuten und in Krankenhäuser gehen ausschließlich Kranke! – Und Hypochonder und Ängstliche, was aber auch bereits krank ist.
Denn (wirklich) Gesunde verschwenden nichteinmal einen Gedanken an Krankheiten, wie die Salutogenese- Forschung herausfand:
Einer der wichtigsten Gesunderhaltungsfaktoren ist die Zuversicht (gesund zu bleiben). Und das tut man auch ganz automatisch bei entsprechender Lebensweise.
Das ist ein Grundgeschenk der Natur und Evolution an uns!

 

 

 


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