Schlechtes Wetter …

14. August 2017

… strömt nicht ein. Schlechtes Wetter ist nichts Substanzielles, das irgendwo her kommt. Schlechtes Wetter ist der Mangel an Licht und Wärme. Schlechtwetterfronten decken bloß das Sonnenlicht ab.

Auch die Dunkelheit strömt abends nicht beim Fenster herein. Dunkelheit ist Mangel an Licht.
Schalte ich das Zimmerlicht ein, jagt das nicht die Dunkelheit raus, sondern bringt Licht in den Raum.
Jeder Lichtstrahl zeigt, dass das Licht, so wie das Leben auch, das Aktive ist.

Habe ich Hunger, ist das nicht ein lästiger oder bedrohlicher Feind, der in mich eingedrungen ist, sondern bloß der Mangel an Nahrung.

Auch Missernten sind nichts Eingewandertes, von jemandem Geschicktes. Es wurde den Pflanzen einfach nur verunmöglicht ’normal lebendig‘ und fruchtbar zu sein.

Wenn wir sterben kommt, entgegen dem Sprachgebrauch, auch nicht der Tod in uns rein, sondern ‚erlischt‘ das Leben!
Der Normalzustand ist demnach einfach immer der ‚Lebenszustand‘, der Füllezustand. Und alles Fehlende benennen wir, als wär’s etwas. Es ist aber nichts! Es ist nur ein Fehlen, das benannt und damit ‚zu etwas‘ gemacht wurde!

Ganz anders bei der Gesundheit! Da wurden und werden wir von den Ärzten völlig verdummt. Denn auch Krankheit ist bloß die Abwesenheit von Gesundheit. Auch Krankheiten haben eine Ursache, eine Mangel- Ursache. Der Körper reagiert bloß auf Fehlendes, auf Schädigendes.
Kaum haben wir das erkannt, aufgefüllt oder richtiggestellt ist die Krankheit auch schon wieder weg! – Ohne Operation, Medikamente, Bestrahlung, ohne medizinische Interventionen!

Doch ‚Gesundheit‘ und ‚Krankheit‘ wurden als existierende Gegenspieler in unseren Sprachgebrauch und damit in unser Denken und unsere Vorstellungswelt gepflanzt. Ja, sie werden sogar beliebig aus- und hin- und hergetauscht. Man spricht vom Gesundheits- System oder -Ministerium, obwohl diese sich ausschließlich mit Kranken und Krankheiten befassen.

Jedem, der schlecht gelaunt ist, fehlt einfach nur die Lebendigkeit, fehlen die gutgelaunten Menschen, fehlt das Wohlbefinden. Mediziner machen daraus eine Krankheit, machen daraus Depressionen, die behandelt werden müssen.

Wir alle haben das Geburtsrecht auf die Fülle! Denn wir entwickelten uns in der Fülle, konnten uns nur so wie wir sind, in der Fülle entwickeln.
Wären in unserer Entwicklungsgeschichte die Umstände anders, karger gewesen, wären wir ausgestorben oder wären heute andere.
So aber sind wir Kinder der Fülle. Bedenke das immer!

 
PS: Nicht übersehen sollte man, dass – besonders in der heutigen Zeit! – auch ein Zuviel ein ‚Mangel‘, oder in diesem Fall besser ein Fehler, eine Wolke, eine Schlechtfront sein kann.

 

 

 

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Du bist einzigartig!

18. Januar 2016

einzigartigJa! Du bist sogar das wundervollste Wesen dieses Universums!
Klar gibt es auch andere, ganz wundervolle Wesen, vielleicht ebenso wunderbare Wesen wie Du. Doch Du bist einzigartig. Dich gibt es nur einmal!
Wie oft bedenkst Du das?
Wie sehr schätzt Du Dich bzw. diese Tatsache?

Der böse Trick dieser Gesellschaft, Dich klein zu machen besteht darin
redball die Zahl Deiner Eigenschaften einzugrenzen,
redball eine bestimmte fremdgeforderte Art Deiner Eigenschaften einzufordern.
Damit werden wir vergleichbar, beurteilbar und abwertbar!

Deshalb lass Dir das nicht gefallen! Bleib groß!
Sei Dir immer ALLER Deiner Fähigkeiten, sei Dir der Fülle Deiner Fähigkeiten bewusst!
Gerade heute in dieser großen (Internet-)Welt! Da gibt es immer irgendwo jemanden, der genau das, was Dich interessiert, das Du kannst schätzt/ braucht!

– Und verwechsle nie was Du hast mit dem was Du bist!
Denn auch das ist ein Trick, die Menschen zu begrenzen!
In dieser Gesellschaft geht es meist nur um’s Haben. Das geht so weit, dass Berufe – das sind diese lebenslangen Käfige – nur ausgeübt und nach dem Gesichtspunkt des Einkommens ausgewählt werden.
Dabei sollte es, will man glücklich sein, so sein, dass wir ausschließlich dem nachgehen, bei dem uns die Ohren glühen. Das Geld kommt dann sozusagen als Nebeneffekt von allein hintennach …
Denn was man gerne macht, macht man gut. Und haben all unsere wunderbaren Mitwesen nicht das Allerbeste verdient!?     😉

 

 

 


Zwei Welten

23. Juli 2015

Frag mich nicht wann und warum, aber irgendwann haben wir Menschen die Welt geteilt!
Ja! Geteilt!
Wir haben unseren Planeten durchgeschnitten wie einen Apfel!
Fast möchte ich sagen aus Dummheit. Aber ich weiß es nicht genau. Vielleicht hatte es auch andere Gründe …
Jedenfalls wurde unsere Welt irgendwann in eine einfache, geradlinige, überschaubare, berechenbare … und in eine wilde, grausame, undurchschaubare, gefährliche Welt geteilt.
Die erstere hat etwas beruhigendes für uns. Wir meinen sie unter Kontrolle zu haben, sie durchschauen, kontrollieren zu können.
Die zweitere hat etwas bedrohliches, etwas undurchschaubares, etwas eigenständiges und damit nicht kontrollierbares.2 Welten
Die erstere Welt kommt unseren Ängsten sehr entgegen.
Die ‚Ur- Welt‘ dagegen ist nur etwas für Entspannte, Unerschrockene, für Wesen die annehmen können was ist.

Was ist nun der Vorteil der jeweiligen Welten?
Was sind die Nachteile?
Oder gibt es in ersterer Welt vielleicht gar keine Nachteile? Haben wir es etwa gar geschafft uns eine Welt zu kreieren, die perfekt zu uns passt?

Mitnichten!
Wir sind – durch unser völlig nicht artgerechtes Heranwachsen – unendlich verängstigt.
Das ist der Grund, warum wir alles kontrollieren wollen. Jede noch so läppische Eigenständigkeit der Mitwelt ängstigt uns, bedroht uns vermeintlich. Ob es Unkraut im Garten ist, ob es Fremde, Ameisen in der Küche oder Mäuse im Garten sind. Alles Gefahr, alles Bedrohung!
Dabei ist es echt eine Lachnummer wenn 70kg- Wesen sich von mg- Wesen bedroht fühlen! 😉
Aber so ist es!
Es gibt unzählige Produkte die Ameisen vergiften, Bakterien unterdrücken, Mäuse fangen, Maulwürfe vertreiben, etc. All diese Wesen sind winzig, haben völlig andere Interessen als wir und dennoch fühlen wir uns bedroht!
Bedroht, weil wir uns unsere Welt kleindenken und -machen. Weil wir nicht die Fülle, von der völlig problemlos auch alle anderen naschen könnten, sehen können.

Ich sags einmal ganz offen, ehrlich und ungeschönt: Wir sind zu dumm für diese Welt!
Wir brauchen in unserer Schlichtheit gerade Linien, rechte Winkel, einfachst Überschaubares. Schon der wunderbare Friedensreich Hundertwasser bezeichnete die gerade Linie als ‚gottlos‘.
Tatsächlich sind all unsere stark vereinfachten Denkmodelle und -Konstruktionen erbärmliche Reduktionen.
AbkürzungImmer wieder eine Lachnummer die Straßen- und Wege- Planungen! Alles im rechten Winkel. Obwohl noch nie irgend ein Wesen rechtwinkelig gegangen wäre und all diese Winkelwege und -Straßen in kürzester Zeit zeigen, dass alle sie abkürzen!

Die Natur ist Fülle. Schon die simplen Bewegungsmuster der Blätter in einem Baum würde jeden Rechner, der locker ganze Häuserblöcke dreidimmensional darstellen kann, hoffnungslos überfordern.
Syntesizer- und andere Musik- und Orchesterklänge mögen für uns noch so eingängig, mitreißend und melodiös sein, objektiv besehen sind sie gegenüber Naturklängen unendlich simpel.
Detto Gemälde und Skulpturen. Niemand wird bestreiten, dass wir bzw. unsere Künstler Wunderbares schon geschaffen haben. Aber nur deshalb wunderbar, weil wir Einfachgestrickten es gern einfach haben!
Gemessen an der Komplexität der Natur erscheinen selbst genialste Kunstwerke als läppische Kinderzeichnungen.
Tja, liebe Kulturmenschen oder Technik- Freaks, ob ihr das glauben wollt oder nicht, das alles ist nachweisbar und Fakt!

Und nun sehen wir uns einmal die Vorteile unserer Einfach- Welt an!
Was haben wir davon, an dieser Überschaubarkeit festzuhalten?
Arbeit, Arbeit, Arbeit! Mühe, Enttäuschungen und Arbeit, Arbeit, Arbeit!
Wir müssen planen, bauen, gestalten, vernichten, programmieren, unterdrücken …
Wir müssen Rasen mähen, backen, kochen, diagnostizieren, behandeln, erziehen, ackern, graben, mauern, isolieren, weben, schneidern, tischlern, schrauben, dichten, färben, konstruieren, lehren, psychiatrieren, beten, hoffen, sprechen, streiten, versöhnen, Kriege führen, dressieren, füttern, zeichnen, schreiben, Regeln befolgen, kontrollieren, strafen, amnestieren, verurteilen, inhaftieren, trainieren, abstimmen, regieren, wählen, diskutieren, Ordnung halten, schneiden, mixen, schlachten, abschmecken, heizen, turnen, meditieren, entgiften, düngen, umgraben/ pflügen, melken, buttern, pressen, konservieren, pasteurisieren, braten, anrichten, servieren, lesen, schreiben, fahren, kämpfen, Diätpläne erstellen, bestellen, operieren, pflegen, beerdigen, forschen, Wetter vorhersagen, Raketen abfeuern, Verkehr regeln, kontrollieren …
Diese Reihe an Menschen- Dummheiten könnte ich nahezu unendlich fortführen.

Ich sag aber bloß:
Teil‘ Dir nicht die Welt!
Lass Dir nicht Deinen Anteil, Deine ‚Ur- Welt‘ wegnehmen!
Leb die Welt der Natur. Genieße ihre Fülle. Lass Dich überraschen und beschenken!
Vergiss Deine Angst!
Sieh völlig klar, was all diese – völlig unnötigen – Ängste Dir an Energie und Zeit kosten!
Sei Dir der Absurdität unserer Situation klar:

Da, die Welt der Natur, eine Welt der Fülle ist, die sich verschenkt.
Dort eine Welt, in der für jeden Furz malocht werden muss!

Da, eine Welt der Großzügigkeit, eine Welt der Freiheit.
Dort eine Welt der Hamsteräder und der Reglementieungen.

Da die Welt der Geschenke.
Dort die Welt der Ängste, Finanzkrisen und Kriege …

Ich versteh‘ eben noch dass irgendwann diese Ziviliastions- Sackgasse gebaut und beschritten wurde.
Schon weniger, dass praktisch alle da reingelaufen sind.
Dass aber das Gro der Menschen auf ihren Laufbändern und mit ihren TV- Programmen nichtmal mehr die Realität sehen, ist eine völlig unverständliche  K U L T U R L E I S T U N G       😉

 

 

 


Mensch denkt, Einheit ist

23. April 2015

Ok, mensch ruiniert durch falsches Essen, zuwenig und falsche Bewegung, durch zu viele Drogen, zu schnelles Fahren, durch zuviel Rauchen, durch zuviel Stress, und, und, und, gerne seinen Körper und damit oft auch sein Leben.
Kurz gesagt:

Nicht-artgerechtes Verhalten macht krank und (früher) tot.

Doch auch unser Geist unsere Gedanken sind in puncto Artgerechtheit wahre Problemfälle!
Es sind zweifellos in hohem Maße unsere Gedanken, die unser Leben lenken, uns glücklich oder unglücklich machen.

Beobachte doch einmal Tiere, wenn möglich freilebende Tiere und versuche aus ihrem Verhalten darauf zu schließen, wie diese ‚denken‘. Fühl Dich sozusagen in sie hinein.
Dazu braucht es keine Safaris oder stundenlanges ‚Anstand sitzen‘. Eine simple Ameisenstraße, ein paar Vögel oder Hasen können schon sehr aufschlussreich für uns sein.

Einige Punkte, die keinem Tier ‚einfallen‘ würden, uns aber unsere Leben vermiesen möchte ich hier anführen:

ball_red Wir leben in einer selbstgewählten Dualität, anstatt in einer ein-zigen Harmonie. Wir teilen alles in groß und klein, schön und hässlich, in schwer und leicht. Wir beur-teilen alles und teilen damit das Ganze. Und wer teilt bekommt natürlich weniger bzw. nicht mehr alles! Das führt wiederum in

ball_red das Mangeldenken. Wir sehen immer nur, was wir NICHT haben, noch brauchen. Wir wollen immer mehr. Immer mehr von allem! Wir übersehen völlig die wunderbare Fülle! Die Fülle in der alle anderen Wesen und Arten, außer uns Menschen bestens leben. Das führt dazu, dass wir meinen

ball_red immer TUN zu müssen. Alles verändern, an uns raffen, uns alles ‚untertan‘ machen, schaffen, schaffen, … zu müssen. Wir haben das paradiesische Sein völlig aus den Augen verloren. Doch alle anderen Wesen leben es noch. Es ist also möglich!
Dieses unser Tun führt zu unserer

ball_red Zielgerichtetheit. Alles muss einen Sinn haben. Wir tun nur, UM etwas zu erreichen, ein Ziel zu erreichen, etwas zu gewinnen, etwas zu vereinfachen, um besser zu werden, um … Nie geben wir Ruhe! Immer weiter und weiter treiben wir uns. Wir uns selber und uns auch gegenseitig. Alles muss noch besser, schneller, einfacher, billiger … werden. Wir hasten und hasten und vergessen zu L E B E N ! 😉

ball_red Wir haben vergessen, dass wir Götter sind! Jedes ‚dumme‘ Tier ist eigenständiger, findet eher Lösungen, ist freier und kreativer als wir Menschen, die sich abhängig machen von Schulen, Ausbildungen, Ärzten, Ernährungsberatern, Fitnesstrainern, Maschinen, Gesetzen, und, und, und. Wir haben uns unsere Welt, uns unser Leben klein machen lassen und selber kleingemacht (siehe ‚REDE AN DEN KLEINEN MANN‘). Wir haben allein schon durch falsches Kleindenken unsere unendlichen Fähigkeiten verschenkt!

ball_red Oder unser ‚Außer(halb) uns Sein‘! Eine Katastrophe wie sehr und ‚gedankenlos‘ wir unsere Energie, die bekanntlich dorthin geht, wo unsere Aufmerksamkeit ist, verschwenden!

Soweit einige wenige ‚Falschdenk‘- Punkte des Zivilisations- Menschen.
Wir wären also gut beraten zumindest einige dieser ungünstigen Gedankenmuster wieder umzudrehen, nachzubessern, durch bessere zu ersetzen.

So klein auch solch ein Ansatz scheinen mag oder gewählt wird, er kann zur Lebensaufgabe werden    🙂
Denn gerade diese falschen Denkprogramme tragen wir schon sehr lange mit uns und sind dementsprecheend tief verankert.
Ja, häufig ist es sogar so, dass uns schlimmste Absurditäten ein ganzes Leben lang begleiten, ohne uns je bewusst zu werden.

Demnächst ein ‚Musterbeispiel‘ einer Denk- Konstruktion die wir uns zugelegt haben, sie für unverzichtbar halten, unter ihr leiden, aber uns ihrer, bzw. ihrer Unsinnigkeit, nichteinmal bewusst sind.

 

 

 


Schalte Dich um!

18. Dezember 2014

Ich spreche hier sehr viel von Paradiesleben, natürlichem Leben, naturrichtigem Verhalten und vom reinen Sein bzw. dem Vorbild der Natur. Doch in vielen Rückmeldungen merke ich, dass so mancher/m das zu theoretisch ist. Deshalb heute ein konkretes Beispiel.
Das man sich aber auch – wie gesagt – in der Natur, von Tieren zum Beispiel abgucken könnte.

Beobachte einmal Deine Gedanken! Du wirst merken, dass Du fast immer etwas haben möchtest, glaubst, etwas zu brauchen, etwas haben zu müssen. Egal ob es die nächste Mahlzeit oder einE PartnerIn ist, ob unsere Kleidung uns ‚altmodisch‘ erscheint, wir schon lange keine Nachrichten mehr gehört/ gesehen/ gelesen haben. Wir ‚müssen‘ Freundschaften auffrischen, haben ein schlechtes Gewissen, weil wir uns für etwas noch nicht ‚revanchiert‘ haben. Wir haben noch nicht die letzte App oder das letzte update des browsers. Wir ‚müssen‘ zur Vorsorgeuntersuchung, fragen jedesmal wieder beim Backshop oder Bäcker, ob das Brot auch wirklich frisch ist, brauchen wieder mal eine neue Frisur, und, und, und …

Was aber, sagt uns das alles?
Es sagt uns, dass wir uns ständig im Unzufriedenheits- oder Mangel- Programm befinden. Wir sind im Minus- mode!

Schalte um!Du kennst doch von verschiedenen Geräten was ein Wasch- oder Zeichen- Programm ist, was ein standby- oder automatic- mode ist. Wir können bei diesen Geräten jederzeit den mode, das Programm ändern bzw. frei wählen. Wir können jederzeit mit einem Knopfdruck ‚umschalten‘.

Bloß bei uns selber schalten wir praktisch nie um!
Wir stecken von morgens – „Ach, ich ‚muss‘ heute unbedingt in die Putzerei!“ – bis abends – „Schatz, hast Du die Tür zugesperrt und die Heizung kleingestellt!?“ – im ‚etwas haben oder tun müssen‘- Modus.

Vergegenwärtige Dir doch einmal was Du alles hast! Womit Du tagtäglich beschenkt wirst!
Mach Dir vielleicht sogar eine Liste Deines Reichtums!
Oder beobachte auch ’nur‘ so einen Tagesablauf, wieviel Dir entgegenströmt, was Dir alles – ohne Gegenleistung – an Geschenktem widerfährt.
Egal wie Du es machst. Hauptsache, Du befasst Dich mehr mit Deinem Haben, Sein und Beschenktwerden, als mit Deinen VERMEINTLICHEN Mängeln, Mangelzuständen, Haben-Müssens und Ängsten.

Und das obige ‚VERMEINTLICH‚ bringt uns zum letzten Absatz:
Wir sind Kinder der Natur!
Wir bräuchten nichts, was es nicht gäbe in der Natur, was es nicht geschenkt gäbe!
Wir glauben nur, HABER ZU MÜSSEN! Wir MÜSSEN gar nichts!

Schalt Dich um in das Demuts- Programm, in den Dankbarkeits- mode, in die Gewissheit ‚Ich lebe in der Fülle und werde reich beschenkt‘. Das ist keine Bestellung beim Universum, das ist sekündliche Realität.

 

 

 


Eins- Sein (3)

30. Juli 2014

Unser Denkkonstrukt ‚Ich‘ und damit unsere eingebildete Trennung vom Rest der Welt beschränkt sich aber nicht nur auf unsere Person!
Nein! Wir haben unsere Trennungs- Wahsinne, möchte ich fast sagen, bis in alle Details vorgetrieben.
Und damit machen wir uns unsere Leben völlig unnötig schwer.
Wir glauben alles von allem getrennt sehen zu müssen.
Damit stürzen wir uns vom ersten Augenöffnen morgens bist zum Einschlafen, in eine fast unendliche Kette von Beur- Teilungen und Be-Wertungen.
Damit trennen wir nicht nur, sondern teilen die Welt, die Menschen, die Gefühle … einfach alles, noch und nöcher, in immer kleinere Fitzel.
Wir teilen so lange, bis nichts mehr für uns übrig ist. Und wir merken gar nicht wie sehr wir uns damit schaden, wie sehr damit unser Leben verarmt.
Einzig das Ego fühlt sich als Richter und Beurteiler wohl!
Wir teilen und teilen und teilen, bis diese wunderbare Fülle und Einheit ‚endlich‘ zerstört ist.
Egal ob Du Freundinnen zuhörst die über ihren neuen Schwarm oder Männer die über einen neuen Job reden. Es wird so lange nach immer weiteren Eigenschaften nachgefragt und alles beurteilt, bis der Traumprinz ein erbärmlicher Komplexler und der Traumjob miese Ausbeuterei ist 😉

LebensmobileDoch selbst in uns betreiben wir diesen Trennungswahnsinn!
Obwohl wir genau wissen, dass wir aus EINER Zelle entstanden sind, dass jede Zelle dieselben Gene in sich trägt, das wir EIN Wesen, von EINEM Elternpaar sind, obwohl wir wissen müssten, dass jeder Körperteil(!) von demselben Blut, von demselben Herz versorgt wird, von demselben Gehirn gesteuert wird, ist eine ganzheitliche Sicht auf den Körper für unsere Gesellschaft das Allerneueste, das bei Weitem noch lange nicht allgemein Anerkannte und die bereits existierenden ersten ‚Fragmente‘ sind erst erbärmliche ‚Geringfügig-Weniger-Teilungen‘, noch längst keine wirkliche Ganzheitlichkeit!
Es wird diagnostiziert, es werden einzelne Organe behandelt, es wird zu Spezialisten geschickt, es werden Einzelsymptome bekämpft … Doch es wird nie der ganze Mensch, geschweige denn auch noch in seiner ganzheitlichen Einbettung, gesehen.
Es wird nicht gesehen, dass jede Zeit sich ihre ureigenen Probleme macht, dass wir der Spiegel unserer Zeit sind.
Es wird nicht gesehen, dass jede Kultur ihre spezifischen Erkrankungen hat, dass jedermensch der Spiegel seiner Kultur ist.

Kurz gesagt: Es wird nicht die Fülle gesehen, die wir uns alle versagen.
Es wird nicht gesehen, dass DAS allein die Ursache ALLER unserer Probleme ist!

Mach Dir ab jetzt andere Gedanken!
Das Leben ist schön!
Das Leben ist wie es ist.
Die Menschen sind schön!
Die Menschen sind wie sie sind.
Die Natur ist schön!
Die Natur ist wie sie ist.
Wir alle sind eins.
Wir lassen uns beschenken und überraschen, anstatt zu wollen und zu gieren.

Oder wenn Du ein visueller Typ bist: Stell Dir alles im Leben als Element eines gigantischen Mobiles vor. Du kannst kein Element verändern/ bewegen, ohne nicht alle anderen mitzuverändern. Und umgekehrt! Es gibt keine Veränderung in dieser Welt, die nicht Dich mitbewegen würde!

 

 

 


Bist Du dankbar?

14. April 2014

Also, ich bin es!
– Sogar sehr!
Ich bin dankbar für mein fließendes Wasser, für mein Dach über dem Kopf.
Ich bin dankbar für ausgetretene Wege, Eisenbahnen und Mitmenschen.
Ich bin dankbar für die Luft, die ich atmen darf, für eine warme Stube.
Ich bin dankbar für jedes Wort, das mir den Austausch mit anderen ermöglicht.
Ich bin dankbar meiner Mutter, meinem Vater, Gott, der Natur, für mein Leben.
Ich bin der Evolution dankbar für die Zuversicht die sie mir schenkt.
DankeIch bin dankbar all den wunderbaren Wesen, die mich Staunen machen.
Ich bin dankbar für all die Knospen, die mich im Frühling durch ihr Sein, später durch ihr ‚Aufplatzen‘, dann durch ihr herrliches Grün, im Herbst Rot, später Braun und letztendlich durch ihr Rascheln am Boden, wenn ich sie durchschlurfe, erfreuen.
Ich bin dankbar, dass alles Leben zu wunderbar nährendem Humus wird.
Ich bin dankbar für das Wasser, das mich pur oder in Gemüsen und Früchten erquickt und die unendlich vielen Pflanzen hervorbringt und nährt.
Ich bin dankbar für die unendlich vielen und vielfältigen Wolkenformationen und Lichterscheinungen am Himmel, die mich erfreuen und immer wieder neu überraschen.
Ich bin dankbar für die Kühle und Klarheit der Nacht,
für das Funkeln der Sterne,
für den Mond mit seinen immer neuen ‚Gesichtern‘.
Ich bin dankbar den Frauen für ihre Schönheit und ‚Unberechenbarkeit‘.
Ich bin dankbar der Mathematik für ihre Klarheit und ‚einfache Kompliziertheit‘.
Ich bin dankbar all meinen Vorfahren für deren Erkenntnisse und Erfahrungen von denen ich profitiere.
Ich bin dankbar allen Pflanzen die mich erfreuen, belehren und nähren.
Ich bin dankbar allen Tieren die mich ‚fesseln‘ oder im Herzen berühren.
Ich bin dankbar allen Kindern und Menschen die mir mein Unvermögen spiegel und/oder mir andere Möglichkeiten aufzeigen.
Ich bin dankbar allen Erfindern und Entdeckern, von deren Vorarbeit ich profitieren und sie in Teilen fortsetzen darf.
Ich bin dankbar all den Fantasten, Visionären, Literaten und Lügnern für ihre wunderbaren Geschichten.
Ich bin dankbar den Entwicklern technischer Geräte, die mein Leben erleichern.
Ich bin dankbar allen Formen von Energie, die mir ein wunderbares Leben ermöglichen.
Ich bin zutiefst dankbar allen Menschen des Südens, die mir den Genuss ihre Früchte ermöglichen.
Ich bin dankbar allen Fernfahrern, Schiffs- und Flugzeugbesatzungen, die mich mit wunderbarsten Tropenfrüchten beschenken.
Ich bin dankbar all den Spinn- und Web- Maschinen und deren Bedienern für meine Kleidung, Gebrauchs- und Bettwäsche.
Es ist so schön, Kakaobohnen und Bananen essen zu können. Ich bin den Menschen, Energien und Maschinen, die mir das ermöglichen unendlich dankbar.
Ich bin dankbar den Samen für ihre Keimfähigkeit Pflanzen hervorzubringen.
Ich bin dankbar der Erde und all den Bäumen, Gräsern, Kräutern, Sträuchern und Bäumen.
Ich bin dankbar den Steinen und Gebirgen, den Sanden und Schlämmen.
Ich bin so dankbar für die wunderbaren Vögel, die mich mit ihrer Buntheit, ihrem lustigen Geflatter und Gezwitscher erfreuen.
Ich bin so dankbar all den Insekten, die ich schon beobachten durfte, die mich staunen und bewundern machten.
Ich bin dankbar dem Wetter, das immer wieder für Überraschungen sorgt.
Ich bin dankbar all den Menschen in Radio-, Fernseh- und Zeitungs- Redaktionen die mich mit wunderbaren Neuigkeiten versorgen.
Ich bin dankbar den Bäumen für ihre Sauerstoffproduktion.
Ich bin dankbar den Pilzen, Viren und Bakterien für ihre ‚Aufräumarbeit‘.
Ich bin den vielen, vielen Menschen dankbar, die mich je geliebt, kritisiert, berührt, gerührt, erheitert, bewegt, ignoriert, beschimpft, verwöhnt, belehrt … haben.
Ich bin dankbar jedem Schmetterling, jeder Libelle, die je auf mir Platz genommen haben.
Ich bin dankbar jeder Schneeflocke die mich geküsst hat.
Ich bin dankbar jeder Frau, die mich geliebt hat,
jedem Kind das mich zum Lachen gebracht hat,
jedem Tierchen, das sich an mich gekuschelt hat.
Ich bin dankbar all den Künstlern die meinen Horizont erweitert haben, die mein Herz erfreut haben.
Ich bin dankbar für jedes Glied das ich habe und benutzen darf.
Ich bin dankbar für jeden Gedanken, den ich denken darf,
für jede Idee die mir geschenkt wurde.
Ich bin dankbar für jedes Bild, das mein Auge trifft,
für jeden Klang, der in mein Ohr dringt,
für jeden Duft, den meine Nase wahrnimmt,
für jede Berührung, die mir geschenkt wird.
Ich bin dankbar für Granatäpfel, Avocados, Ribisel, Haselnüsse …
Ich bin dankbar für wunderbar bunte oder ’nachtfarbene‘ Schmetterlinge,
für Blüten, Blütendüfte und pralle Früchte.
Ich bin unendlich dankbar für all die wunderbaren Käfer.
Ich bin dankbar für die sanften Augen von Kühen und Pferden,
für die bunten Federn von Vögeln, Stacheln von Stachelschweinen, Schalen von Nüssen, Samenständen von Pflanzen …
Ich bin dankbar für meine PC- Maus und all die Möglichkeiten des Computers.
Ich bin dankbar für meine und den vielen äußeren Schatten.
Ich bin dankbar für die Fülle des Lebens,
für die Liebenswürdigkeit der Menschen,
für die unendliche Vielfalt des Lebens,
für die Fülle an Liebe,
für die Fülle an Geschenken …

Nicht zuletzt bin ich sehr, sehr dankbar, diesen blog schreiben und darüber mit so vielen wunderbaren Menschen in Kontakt treten zu dürfen.

Ich bin dankbar!
Unendlich dankbar!
Und das tagtäglich!- Um nicht zu sagen sekündlich! 😉

Das bereichert mein Leben und macht mich glücklich.
Das gibt mir ein umfassendes Gefühl an Fülle und angenommen und geborgen zu sein.
Und auch dafür bin ich dankbar! 🙂