Die verschenkte Leiter und das kalte Herz

20. Juli 2025

Dass wir für nichts und wieder nichts unser Paradies samt Paradiesleben verschenkt haben ist für Sehende evident. Nicht nur Ethnologen berichten von ursprünglich lebenden Ethnien, die in nur 2- 4 Stunden wöchtlich alles für ein gutes Leben Erforderliche erarbeiten, während wir glauben, unsere fulltime- Jobs sogar noch mit Überstunden toppen müssen.
Auch ein Vergleich von topgesunden Kostenlosfrüchten der Natur mit krankmachender Supermarkt- oder Restaurantware ist für Aufgeklärte kein Diskussionsthema.
Ich könnte jetzt noch ergänzen mit Ganzjahresparadies versus Wochenurlauben, Selbererleben versus im TV- Gesehenes und noch so einige Eckpunkte.

Doch einer der wichtigsten ist kaum jemandem bewusst: Wir sind hier um zu wachsen, um uns zu entwickeln, uns genuss- und freudvoll zu vervollkommnen. Dazu ist es unabdingbar sich gegenseitig zu helfen. Jeder der Kinder hat, weiß, wie sehr man mit und an ihnen wächst.

Doch gehört es absurder Weise zu den heutigen Selbstverständlichkeiten dieser Gesellschaft und Zivilisation Hilfsdienste auszulagern, häufig an große Institutionen. Das ist, wie wir gleich sehen werden die perfekte lose-lose-lose- Situation.

Wir können ohne helfende Aufgaben, ohne Verantwortung für unsere Nächsten nicht wachsen, weder fachlich noch an Herzensgüte etwas zulegen.

Hilfesuchenden wird der aus unzähligen Untersuchungen bekannte ‚Zuwendungs-, Gefühls- und Herzens- Aspekt‘ und damit ein erheblicher Teil ihrer Immunkraft und Genesungswahrscheinlichkeit, genommen.

Und wir drängen Dritte in diese, durch ihre Anonymität dazu gemachte, Stressjobs, die ihnen nicht zuträglich sind und ihnen auch ihr eigenes Paradiesleben verunmöglichen.

Ich hab hier schon oft erwähnt wie sinnlos und für jeden Einzelnen absolut nachteilig, da verdummend und verunselbständigend, diese beruflichen Spezialisierungen sind. Doch im Gesundheits-, Pflege- und Hilfebereich wird das besonders deutlich. Noch vor zwei Generationen konnten die Frauen und Männer die unsere Länder wieder aufbauten praktisch alles. Heute ist davon nicht viel mehr als irgendein unnötiges Spezial- und Minimalwissen und die Bestellfähigkeit via Smartphon- übriggeblieben.
– Sicher kein Zufall, dass auch jetzt erst die Probleme mit lieblos aufgewachsenen Kindern und Jugendlichen so richtig durch die Decke gehen!

Und damit sind wir, nach dieser Erklärung, wie dumm wir unseren eigentlichen und erfüllenden Lebenssinn verspielt haben, beim ‚kalten Herz‘ angelangt. Denn die rührige Ellen Gould White drückte das vor fast schon 200 Jahren so aus:

Überall ist die Tendenz zu erkennen, persönliche Bemühungen durch die Tätigkeit von Vereinen oder Organisationen zu ersetzen. Die menschliche Weisheit neigt zu Zusammenschlüssen, zur Zentralisierung, zur Errichtung großer Kirchen und Institutionen. Die Mehrheit überlässt die Arbeit der Wohltätigkeit den Anstalten und Vereinen; sie wenden sich so von der Welt ab und ihre Herzen werden kalt.

– lichst

 

 

 


Eine wichtige Erinnerung!

20. Juli 2025

Ach, wassag ich!? Eine lebensrettende Erinnerung!

Der unvergessliche Willi Resetarits erfreute jahrelang mit sener Sendereihe ‚Trost und Rat‘. Dich auch eine Krimi- Serie mit demselben Titel lief im TV. DEr wunderbare Robert Gernhardt schrieb zu diesem Thema sogar dieses Gedicht:

Trost und Rat

Ja wer wird denn gleich verzweifeln,
weil er klein und laut und dumm ist?
Jedes Leben endet. Leb so,
daß du, wenn dein Leben um ist

von dir sagen kannst: Na wenn schon!
Ist mein Leben jetzt auch um,
habe ich doch was geleistet:
ich war klein und laut und dumm.

Und damit wären wir auch schon beim Thema ‚Rat und Trost‘:

Ich hoffe sehr mein Beiträge werden nur als Rat keinesfalles als Ratschläge verstanden.

Trost ist hier schon längst überfällig 😉

Ich fühl mich immer wieder gedrängt, Euch aud gefahren aufmerksam zu machen, con denen ich befürchte, dass sie sich zu unerkannt an Euch heranschleichen.

Doch ich vergess – als echter sunny- boy – immer wieder, Euch zu erinnern, dass das Leben schön ist.

Das Leben ist ein seltenes Geschenk! Jede Sekunde, jede neue Begegnung, jeder neue Lichteinfall, jedesInsekt, jedes Kraut, jede Blüte sind unglaubliche Bereicherungen, – sofern wir sie annehmen.

Soviele Geschmäcker, Düfte, Ereignisse, – soviel unerwartetes! – Einfach herrlich!

Gut und schön, wenn Warungen oder Ratschläge ankommen. Doch vergeddt bitte nie: Iht wutdet beschenkt mit dieem Leben, Ihr werdet tagtäglich, wenn nicht sogar sekündlich beschenkt und überrascht:Doch was drängt Euch, verunmöglicht Euch diese Himmelsgeschenke?

Primär Verunsichungen bis Angstmachen von außen! Ja, lass Dich gern von außen beschenken! Doch sei Dit klar, dass das nur die ‚Sahnehäubchen‘ sein sollten. Die weit überwiegende Zufriedenheit sollte und könnte locker aus der Natur aus uns stammen.





















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