Pappnasen in weißen Mänteln

31. Januar 2020

Vor einigen Ordens- Spitälern Österreichs wurden nun Pappfiguren aufgestellt, um gegen virulenten Personalmangel zu demonstrieren.

Liebe Leute,
die Ausgaben für’s Gesundheitssystem steigen permanent
dennoch werden die Menschen immer kränker
immer jüngere Kinder erkranken schwer
die Löcher im Pflegebereich sind schon Dauerthema

Frage:
Wie lange glaubt Ihr noch, so weitermachen zu können!?
Es ist doch immer dasselbe, immer noch das uralte System des

    ‚Gedankenlos vor sich hinlebens und
    im Krankheitsfall zum Doc zu rennen‘

Dieses ‚Gedankenlos vor sich hinleben‘ wird primär von der Wirtschaft vorangetrieben.
Täglich neue, täglich mehr Produkte! Mehr Chemikalien, mehr Geräte, mehr Nahrungsprodukte, mehr Strahlung, mehr Lärm, mehr Feinstaub, mehr Verkehr, mehr Stress, mehr Druck …

Es müsste doch mittlerweile selbst schon der Dümmste sehen, dass das ein Hase-und-Igel- Spiel ist. Die Medizin kann rennen soviel sie will, die Wirtschaft und der blinde Konsumismus sind längst schon wieder vor ihr da!

Es muss sich doch umgehend am SYSTEM etwas ändern!
Ä N D E R N !

Schon Einstein wusste:
‚Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind‘!
Das ständige Negativ- Mehr des völlig entfesselten Fortfortfortschrittwahns kann niemals mit bloßem Geld-, Reparatur- und Bemühens- Mehr aufgehalten/ ausgeglichen werden!

    „Ist das, Herr Gesundheitsminister, der Sie so sehr auf Medizin und Pflege setzen, tatsächlich nicht einsehbar?!“

Die Wirtschaft muss rigoros reguliert und kontrolliert werden. Unvollständig überprüfte oder nicht 100%ig gesundheitssichere Feldversuche an der Menschheit, wie Pestizidprodukte oder jetzt die 5G- Einführung müssen unterbunden werden!

Und die Menschen müssen von klein an umfassend aufgeklärt werden. Der Schwerpunkt der Erziehung und Schulbildung muss vom ‚Staatsdiener‘- und ‚Wirtschaftsfutter‘- Aspekt und ‚erfolgreichen‘ Leben hin zum qualitätsvollen, gesunden und entspannten Leben umgeswitcht werden.

Eine besondere Pikanterie dieser Demos ist, dass sie an Ordensspitälern stattfinden! Gerade sie sollten doch wissen, wie schöpfungskonformes Leben aussieht und das den Menschen kommunizieren, anstatt auf ‚ewig‘ die Notfallhelfer für völlig enthemmte Konsumisten zu spielen, die diese Schöpfung noch dazu (mit)zerstören!

Wir brauchen nicht mehr Weißbekittelte, sondern mehr Menschen, die topgesund und gut drauf sind! Mit einem Wort:
Mehr       

 

 

 


Österreichs Gesundheits- Aus

23. Januar 2020

Nach einer langen Reihe völlig unauffälliger bis unfähiger GesundheitsministerInnen schöpften so Naivlinge wie ich Hoffnung, als ein Grüner in diese Position berufen wurde: Rudi Anschober.

Normalerweise lässt man Politikern 100 Tage Zeit, bevor man sie beurteilt.
Die Anschober- Linie aber ist so klar und desaströs, dass ich heute schon sag: Leute, die Ihr Euch auf ‚Hilfe von oben‘ verlassen habt: Ihr werdet weiterhin sinnlos weitererkranken, weiterleiden, weitersterben.

Für eine einfache Absichtserklärung wie

    ‚Ich werde nach langen Jahren bloßer ministerieller Reparatur- Förderung und weiterer Verteuerung des Gesundheitssystems durch Profitmedizin- Forcierung, Österreich in den nächsten Jahren massiv aufklären und primär auf eine Gesundheits- Verbesserung und Verhinderung von Schadeinwirkungen setzen‘


bräuchte es keine 100 Tage!

Was aber hat der Herr Minister bisher geleistet?
Er fokussiert auf Pflege und Pflegeversicherung, stopft also noch mehr Geld in ‚alte Löcher‘, das nun für Präventions- und Informations- Offensiven fehlt.
Er hat Kredite aufgenommen um jungen Profitmedizinern unter die Arme zu greifen. – Nicht ein Mensch erkrankt dadurch weniger! Aber auch dieses Geld für Reparaturmedizin fehlt zur Erkrankungs- Vermeidung!
Er hat einen – also, das klingt ja überhaupt wie ein Witz! – er hat einen ‚Österreich-Dialog‘ angestoßen, in dem genau die Leute die seit Jahren hoffnungslos überfordert im Pflegewesen rumstolpern, Pflegeverbesserungen vorschlagen sollen.
Ja und er ist laut facebook mit seinem Hund spazieren gegangen und
hat sich impfen lassen. Ok, mittlerweile hat sogar die stv. WHO- Generaldirektorin Impftode und -erkrankungen zugegeben. – Vielleicht beschert uns das ja einen neuen Gesundheitsminister

Ah ja! Und ein eigenes Zitat – auch eher eine Lachnummer! – hat er auch noch in die social medias gepostet:

    Derzeit gibt es keinen Grund zur Aufregung, aber es braucht größte Aufmerksamkeit und Internationale Abstimmung. Das wird durch die österreichischen Gesundheitsbehörden in allen Bereichen gut sichergestellt.

Was ein ganz grob fahrlässiger, offensichtlich bösartiger Querulant mit

    5G wird ohne jeden Unbedenklichkeitsnachweis eingeführt, jährlich sterben weiterhin Zigtausende an vermeidbaren Erkrankungen, die stv. WHO- Generaldirektorin gibt Tote und Geschädigte durch Impfungen zu … aber der Gesundheitsminister sieht weder Probleme, noch Handlungsbedarf !!! [fassungslos bin]

kommentieren musste

Wer noch immer nicht kennt und lebt, hat in solchen Zeiten echt Pech gehabt …

 

 

 


Der nächste Entmündigungs- Schritt

22. Januar 2019

Nach Erziehungs- und Schul- Manipulation und Entmündigung der schon Kleinen, folgt in 95% der Fälle ein passives Konsumenten-, Arbeits- und entmüdigtes, da von Lobbyisten bestimmtes Politik- Leben.
Damit nicht genug! Die Profiteure in Ärztemänteln und in Pharma- Konzernen machen und halten die Menschen auch noch ein Leben lang dumm und krank, um ihre Kassen klingeln zu lassen.
Im nun letzte Schritt machen sie sich jetzt auch noch über die letzten paar noch gesunden Alten her:

Ich weiß nicht, wie’s Euch geht mit so einem Mist. Ich halte das für sowas von unappetitlich, im verlogenen Mäntelchen der Hilfsbereitschaft, die Menschen derartig zu verdummen und zu entmündigen …
Man könnte ihnen stattdessen auch sagen:

Sieh im Spiegel, was für ein Wunder Dir entgegenblickt! Du kannst absolut zufrieden mit Dir sein und wissen, dass Du alles vermagst, – auch gesund und medizinlos 120 zu werden.
Du kannst Dich schon bei Deinen ersten Kniebeugen während des Zähneputzens so richtig gut spüren. Danach, die Atemübungen in der frischen Luft, während Du Dir barfuß Deine Frühstückskräuter suchst, beleben so richtig gut. In jedem Fall besser als in einer überheizten Wohnung die Kaffeekapsel in den Automaten zu schieben …

Oder man könnte sagen: ‚Schon in der Früh stürmen die Enkerl in Opas Zimmer um ihn aus dem Bett zu kitzeln …‘

Oder man könnte sagen: ‚Schon früh morgens hören Walters Kinder und Enkel, wie er sich in seiner Werkstätte laut singend ans Hobeln der Wiege für den demnächst zur Welt kommenden Urenkel macht …‘

Oder man könnte sagen: ‚Schon wieder werden Walters Kinder vom Gekicher und Geschmatze aus dem Seniorenbereich geweckt …‘

Oder man könnte sagen: ‚Warum sollte Walter sich mit seinen 87 Sorgen machen oder gar an einen Arzt denken. Längst ist bekannt und wissenschaftlich abgesichert, dass die Lebenserwartung von artgerecht lebenden Menschen wie Walter einer ist bei 120 Jahren liegt …‘

Oder man könnte sagen: ‚Walter ist nun in seinen besten Jahren; keine Verpflichtungen, aber hilfsbereit aus Überzeugung und Spaß an der Freude. Endlich sind die Seniorenheim- und andere Abschiebungs- Irrtümer überwunden und die Menschen schätzen wieder den Kosten- und Gefühls- günstigen Zusammenhalt der Familien …‘

Ach, man könnte soviel sagen …
Doch damit würden die Alten ja gesund und zufrieden sein und bleiben!
– Wer will das schon!?
Nein! Dummes, hochtechnisiertes, profitorientiertes Leute- Unterbuttern ist angesagt in dieser kranken Zeit …

Dagegen hilft echt nur

 

 

 


Sie sind schon überall!

15. März 2018

Wir kennen diese Situation meist aus Nazi- und Horrorfilmen, viel zu viele Menschen noch immer auch aus dem realen Leben, in ihren diktatorischen, mafiösen oder sonstwie bedrohlichen Ländern und Gesellschaften:
Mensch weiß nicht mehr an wen er sich wenden könnte, wem er noch trauen kann. Die ganze Gesellschaft ist schon unterwandert von den ‚bösen Mächten‘.

Dieser unangenehmen ‚Unterwanderung‘ kommen wir, sehr unbemerkt von der ‚breiten Masse‘, immer näher.
Denn wir sind in hohem Grade schon verakademisiert!

Gebildete Menschen sind doch nichts Schlimmes, könntest Du entgegnen.
Nein, sind sie nicht. Doch wir bräuchten sie nur in Maßen, denn ‚Kopf ist nicht alles‘!
Besinnt man sich unseres Menschseins im ganzheitlichen Sinne von Herz, Hirn und Hand, und dann vielleicht sogar auch noch Seele, sieht die reine Verkopftheit, die wir praktisch schon haben, relativ bedrohlich aus.

Wenn Kinder, die einfach nur lachen, geliebt und geherzt werden wollen und das evolutionsbiologisch gesehen auch dringendst für ihre Entwicklung brauchen, von akademischen PädagogInnen betreut werden, ist das schon ein mehr als kräftiger Einschnitt in deren Menschsein.
Wenn Pflegebedürftige, denen vor einigen Jahren noch übers Haar gestrichen wurde, die Hand, während einiger verständnisvollen Worten, gehalten wurde, nun von akademischem Pflegepersonal betreut werden, das noch dazu mit überbordender Dokumentations- und Administrations- Arbeit ausgelastet ist, sind das schon mehr als massive Entbehrungen, die Hilflose erleiden müssen.
Wenn Visionäre und Kreative sich an Medien, an die Wissenschaft wenden, dort aber gegen Mauern rennen, auf ausschließlich akademisch Gleichgeschaltete und Bescheuklappte treffen, kommt das einer Zukunfts- und Vielfalts- bedrohenden Zensur gleich.

Wissenschaft und akademische Bildung sind per se natürlich nichts Schlechtes. Doch der aktuelle Zustand dieser Verkopftheit ist m.E. höchst bedrohlich. Egal ob man sich – ja praktisch durchgehend akademische – Politiker ansieht, die keinen Schimmer mehr vom wirklichen, im Sinne vom landläufig einfachen Leben haben oder den Arzt der vom Computer kaum noch aufblickt zum Patienten oder bloß automatisierte Routinehandgriffe ausführt. Egal ob man bei Behörden vorspricht, versucht in einer Firma eine Auskunft zu bekommen oder es mit ‚Rechtsverdrehern‘ zu tun hat. Wir rennen gegen Mauern, vielfach gegen verkopfte Mauern a la ‚Es kann nicht sein, was nicht sein darf‘.

Aber wir sind eh selber ’schuld‘! Wir haben dieses Bild aus ’schlechten Zeiten‘, dass gutes Leben bedeutet, sich möglicht nicht zu bewegen und schmutzig zu machen, zu unverändert weitergegeben …
Wer hat nicht seine Kinder in möglichst hohe Ausbildungsgrade ‚gestopft‘ damit sie es einmal besser haben!?

Jetzt haben wir dieses Besser!
Doch es gibt glücklicher Weise ja Alternativen! Wir haben ja immer noch das , das uns mit einfachster Naturbeobachtung zeigt, wie einfach gutes und erfülltes Leben sein kann
Das Ärgerliche ist bloß, dass die Verbreitung dieses Wunders durch große Teile ablehnender Medien, Wissenschafter und der Wirtschaft, und dort durch Akademiker, die ihr falsch verstandenes Gewicht dagegen geltend machen, erschwert wird.

 

 

 


24 Stunden- Hilfen …

29. Januar 2018

… sind eben in den Österreichischen Medien ein wichtiges Thema. ‚Diese Hilfe ist nicht effizient, arbeitet unseriös und im Graubereich, gehört strenger kontrolliert‘ und ähnliches ist zu hören und zu lesen.
Das ganze sogenannte Gesundheitssystem, das tatsächlich ein Kranheitssystem ist, besteht aus Hilfe. Hilfe von Ärzten, Hilfe vom Pflegepersonal, das den weit überwiegenden Teil dieses Krankensystems ausmacht. Es gibt
Pflege- Assistenz,
Altenpfleger,
Altenpflegehelfer,
Fachkraft Pflegeassistenz,
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger,
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer,
Heilerziehungspfleger,
Heilerziehungspflegehelfer,
Kinderpfleger,
Pflege- Bachelor
und, und, und …

Ein ‚gelernter‘ Österreicher zahlt während seines ganzen Berufslebens ein um im Krankheitsfall und Alter Hilfe zu bekommen.
Die Sinnhaftigkeit dieses Sysrems wäre zu diskutieren.
Was aber von praktisch niemandem bedacht wird, ist, dass diese Art von Hilfe, keine Hilfe ist!
Ja, so ist es! Hilfe ist nicht immer Hilfe! (siehe auch Hilfe schwächt und Böse Hilfe).

Obwohl tausende Sprüche- Kalender und nochmehr Nachplapperer das ‚Nicht Fische schenken, sondern das Angeln lehren‘ vor sich hertragen, blieb der ganze Pflege- und Hilfebereich bisher nahezu unbeleckt von dieser Weisheit.
Es steckt in Hilflosen, Pflege- Bedürftigen und Kranken eben weitaus mehr Geld als in eigenverantwortlich Selbstbewussten, die fallweise kurzzeitiger Hilfe bedürfen.

Wollen wir nicht irgendwann in diesem unbezahlbaren Medizin- und Pflege- Moloch restlos untergehen, wäre das sogenannte Gesundheitssystem schleunigst auf Vorsorge, im Sinne von Informieren der Menschen, umzubauen. Medizin und Pflege müssen die klare Aufgabe bekommen, die Menschen schnellstmöglich wieder ins Leben zurückzubringen. Wobei das Symptomunterdrücken der Medizin ein eigenes Kapitel ist, das baldigst als perfide, verdeckte Scharlatanerie mit immer neuer Patienten- Schaffung entlarvt gehört.

Allein schon im Sinne von Placebo und self-fulfilling prophecy müssen die Bilder von Dauerpatienten und Dauerpfleglingen aus den Köpfen der Menschen verschwinden und Bildern von bis zuletzt Glücklichen, Gesunden und Vitalen Platz machen!
Denn so funktioniert wirkliches, natürliches und ‚artgerechtes‘ Leben. Wir haben das bloß schon sehr lange nicht mehr gesehen! Was mich auch nicht wundert bei diesen derzeitig landläufigen Lebenswandeln, ‚erzeugt‘ durch die zahllosen Versuchungen der vielen profitgeilen Manipulatoren!

 

 

 


Immer einen Schritt hintennach

22. Januar 2018

Menschen die ihr Konto permanent überzogen haben, geben nicht mehr Geld aus als die mit gedecktem Konto. Sie zahlen bloß ständig Überziehungsgebühren!

So verhält sich auch unsere Gesellschaft!
Die Dinge sie wir verschlampen um sie dann teuer zu reparieren werden immer mehr!

Erst leben wir uns krank, um dann teuer Mediziner zu beschäftigen.
Erst lassen wir uns gehen, haben’s gern bequem, um dann im Alter Pflege zu bedürfen.
Erst lassen wirs in den Schulen schleifen, um, wenn beängstigend viele Analphabeten rauskommen, Politiker auf den Plan zu rufen die Bildungsverpflichtungen einfordern.
Erst schieben wir schon unsere Kleinsten in Einrichtungen ab, vernachlässigen jegliche Herzensbildung, um dann immer mehr Geld in Sozialeinrichtungen für Jugendliche stecken zu müssen.

Immer vergeigen wir es erst, um dann teuer zu reparieren!
Wieso ist es früher ohne all diese teuren Aufwände gegangen?
Wieso bringen praktisch alle ‚dummen‘ Tiere nahezu aufwandslos lebensfähige, tüchtige Junge groß, während wir Institutionen, Psychologen, Berater, Kranken- und Frauenhäuser, Schulen, Pfleger, Polizisten und, und, und brauchen?

Früher klappte es, weil wir noch l e b t e n !!!
Ja, wir lebten einmal! – Sogar gut!
Heute raffen und hetzen wir und sind rund um die Uhr damit beschäftigt das Geld zu verdienen, das wir gar nicht erst bräuchten, wenn wir l e b t e n !!!

Ja, so einfach ist das!
Wir könnten mit demselben Aufwand unser Konto auch gedeckt halten, zahlen aber ständig, um unser eigenes Geld zur Verfügung zu haben.

Gell! Die besten Gedanken sind immer einfach!

 

 

 


Pflegeberufe

4. Oktober 2017

Eben wird in den Österreichischen Medien wieder das Thema Pflege kräftig um- und aufgerührt. Es müsste mehr Kontrollen geben, allgemeingültige Standards müssen eingeführt werden, diese Berufe müssen attrraktiver gestaltet werden, usw. …
Doch jegliches Misstrauen, jede Kontrolle, zieht enorme Folgeketten an dokumentarischen und administrativen Aufwänden nach sich. So wird Pflege immer teurer und bezogen auf die direkten Leistungen immer ineffizienter …
Ein weiteres Problem scheint zu sein, dass Pflegebedürftige auf Profiteure wie hilflose Lämmer auf Wölfe wirken müssen. Da kann’s schon einmal vorkommen, dass die Wölfe aus Begeisterung über ihre Hilflosigkeit mehr Lämmer tot beißen als sie fressen können …
Das heißt, Pflege verspricht um so mehr Geld, je weiter das Feld aufgedehnt werden kann.

Natürlich lässt einE PflegerIn die/ der eine lange Ausbildung durchlaufen musste, es nun endlich drauf hat alle Kontrollen und Vorschriften zu umrunden und nun einen einigermaßen dotierten Versorgungsjob hat seine ‚Schützlinge‘ nicht mehr so gern aus den ‚Klauen‘.
Auch Firmen, die Hilfsmittel für Pflegebedürftige herstellen überschwemmen den Markt natürlich gern und unter der Wachstumsprämisse mit immer neuen, immer besseren Angeboten.
Und letztendlich leben auch die Pflegebedürftigen gerne in dem Bild ‚Ich hab lange genug gearbeitet, hab lange genug eingezahlt. Jetzt will ich verwöhnt werden und es mir gut gehen lassen‘.

   Doch sie alle machen gewaltige Denkfehler!

Die Pfeglinge verschenken durch ihr vermeintliches Genießen der Pflege, Jahre bis Jahrzehnte eines ebenfalls möglichen fitten und lebendigen Lebens.
Die Firmen sehen einerseits nur den Profit und die Profitsteigerungen, nicht aber ihre eigene Lebensqualität. Andererseits nur die Profitmaximierung in der Pflegeausweitung, nicht aber in der Rehabilitation.
Und für die PflegerInnen wäre eine Attraktivierung Ihres Berufes möglich, indem sie die frustrierende Dauerpflege durch erfolgreiche Revitalisierungs- Aktivitäten ersetzten.

   Wir brauchen also ein völlig neues Pflege- und Lebensbild:

Menschen sehen sich nach einem Arbeitsleben als aktive, lebendige Mitglieder der Gesellschaft die ihre Sozialkompetenz und neue Erfahrungen genießen.
Gibt es gesundheitliche Rückschläge, stehen UnterstützerInnen zur Verfügung, mit deren Hilfe diese raschestens und ursächlich überwunden werden können.
Diese Helfer sind darin geschult und beziehen ein hohes Maß an Befriedigung aus ihrem erfolgreichen Tun und haben auch noch Zeit für ein eigenes hochqualitatives Leben.

Natürlich soll und kann niemand zu einem lustigen Leben gezwungen werden
Doch jedermensch sollte die Wahl haben!
Und langfristig, bin ich überzeugt, würde man vom derzeitigen Pflegen wegkommen, denn ein gutes Leben, im Sinn von gesund und lebendig, ist ohne Frage alternativlos.
– Schlimmstenfalls müssten wir auch noch Animateure ‚in die Schlacht‘ werfen …