Es gibt eine Lösung

30. November 2025

Eine Lösung sogar im doppelten Wortsinn! Es gibt eine chemische Lösung die für Grantler, Depressive, Menschen mit Übel- oder wechselnden Launen oder mit Hirnnebeln hilfreich sein kann.

Diese Lösung, auch Iod-Kaliumiodid-Lösung genannt wurde schon 1835 vom französischen Arzt Jean Guillaume Lugol erfunden und war bis in die 1960er- Jahre gängiges Hausmittel. Diese, unter Lugolsche Lösung bekannte bräunliche Flüssigkeit führt dem Körper Iod zu, das wichtige Aufgaben im Körper hat, z.B. ist es zur Synthese der Schilddrüsenhormone essentiell und vermeidet eine Kropfbildung.

‚Rein zufällig‘ erschien, als Schilddrüsen- Medikamente auf de Markt kamen, eine Arbeit, die angebliche Gefahren von zu hohen Iod- Gaben behauptete. Das war das Ende der breiten Anwendung dieser Lösung.

Die heute empfohlenen Iod- Dosen sind m. E. viel zu niedrig halten aber das Schilddrüsen- Thema, um nicht zu sagen das Geschäft in Gang     

Wer wenig Algen oder andere Meeresfrüchte isst, kann einen Versuch mit Lugolscher Lösung machen. Ich weiß von vielen Menschen, dass ein umgehendes ‚Licht- Anknipsen‘ im Kopf zeigt, dass man bisher Iod- unterversorgt war. Die orale Einnahme wurde zwar nach Tschernobil in einigen Ländern empfohlen, nur bevorzuge ich das Aufstreichen auf die Haut. Ältere werden sich noch erinnern, dass früher auf jede Wunde diese braune Flüssigkeit aufgetragen wurde – und höllisch brannte     

Der Vorteil dieser Methode ist, dass man – zumindest nach Dr. Probst – damit nicht überdosieren kann, da es nur bei Mangel aufgenommen wird und der braune Fleck verschwindet.

Aber Algen im Salat schmecken lecker und enthalten ebenfalls ausreichend Iod.

In diesem Sinne: Vernachlässige keines der vielen nützlichen, meist sogar essenziellen chemischen Elemente und