Auch wenn es auf Anhieb nicht so aussieht, öffne ich mit diesem Titel eine schier unüberschaubar große Dose. Frei nach Schnitzler könnte man hinzufügen: ‚Denn das Innere ist ein weites Land‘. Doch ich möcht‘ nur einmal einen kleinen Denkanstoß geben:
Wir sehen so vieles im Außen. Alles Wunderbare genauso wie unsere Probleme. Doch in Wahrheit spiegeln wir bloß unser Inneres nach außen. Denn was wäre ein herrlicher Sonnenuntergang, Wasserfall oder ein alter Amischlitten ohne unsere Bewunderungsfähigkeit, ohne unserer inneren Welt als Beurteilungs- Referenz!? Da kann sich ein Pianist die Seele aus dem Leib spielen. Wenn seine Töne auf jemanden treffen, in dem lebenslang keinerlei Verbindung zur Musik gelegt wurden, wird es keine Resonanz geben. Denkt jemand schon an die bevorstehende Prüfung oder Konferenz können die Himmelsfarben sich noch so verausgaben: Nicht für diese Menschen! Und so weiter.
Auch unsere Probleme macht nicht der Dieb, sondern unsere Habgier, nicht der Lügner oder Untreue, sondern unsere uns eingepflanzten, vielleicht sogar falschen, Werte.
Deshalb ist jedes Verändernwollen des Außens oder auch nur Herumzetern ziemlich überflüssig. Ähnlich dem Anbrüllen des Spiegels, weil er uns ein übernächtiges oder faltiges Gesicht zeigt.
Ja! Du hast es schon ganz richtig erkannt: Uns wird das Außen nur ‚vorgespielt‘, weil wir nicht in unser Inneres gucken. Uns widerfährt nur, was in uns ist. Und es wird uns plastischer im Außen dargestellt um uns zu bewegen, um davon zu lernen.
Deshalb sollte unsere Prämísse sein: Im Inneren lernen, anstatt im Außen verändern zu wollen!
In diesem Sinne: Auch ‚richtiges‘ Denken ist Teil von


Veröffentlicht von payoli 