Die Frau pakte ihren übervollen Einkaufswagen auf das Förderband der Kasse und sah bald dem Kassier interessiert bei seiner Tätigkeit zu, während sie die gescannten Waren in ihre Tasche stopfte.
’46 zwanzig‘, zeigte bald das Display und forderte der Kassier.
Die Frau zog einen 50 Euro- Schein aus ihrer Börse und hielt ihn dem Mann hin.
‚Den nehm ich nicht‘, sagte dieser.
‚Ohje! Können Sie nicht rausgeben?‘, frug die Kundin.
‚Nein, den nehm ich nicht!, blieb der Kassier stabil.
‚Soll ich mit Karte zahlen?‘
‚Na, das wär ja noch schöner! Völlig wertlose Bits und Bytes für meine schöne Ware!‘
‚Ich versteh nicht ganz. Warum nehmen Sie nicht mein Geld?‘
‚Bitte! Sehen Sie sich doch einmal meine wunderbaren Waren an! Die soll ich gegen bedrucktes Papier tauschen!? Da müsst ich doch verrückt sein! Sie können für dieses schöne Ware ein paar Stunden Regale einschlichten oder zusammenkehren. Aber mich nicht mit Wertlosem abzuspeisen versuchen!‘
‚Aber dieses Papier, wie sie sagen hat doch einen Wert! Ich habe doch gearbeitet dafür!‘
‚Tja, dann sind sie eben ihrem Arbeitgeber auf den Leim gegangen, indem sie ihm ihre wunderbare Lebenszeit geschenkt und ihm die Drecksarbeit gemacht haben, für wertloses Papier! Überlegen Sie sich das in Zukunft lieber mehrmals, was sie da tun!‘.
Das war eine weitere fiktive WÜWESI- Situation, eine wünschenswerte Situation, wie sie sein sollte, eine Situation von der ich träume, eine Situation von Menschen die aufgewacht klar sehen und das auch kommunizieren! Mit mehreren solcher Kaufleute würden die Kunden- Hirne bald in Gang kommen und zahllose neue Tausch- und Kooperationsmöglichkeiten hervorbringen. Denn der betrügerische Wahnsinn des Geld- und Zinssystems ist doch schon längst bekannt, möchte man meinen. Sicherlich nicht zufällig wusste Henry Ford schon vor 100 Jahren: ‚Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh‘.
– lichst


Veröffentlicht von payoli 