Kaum war der ‚Dr. Nehl’s Rechenstunde‘– Beitrag erschienen, in dem gezeigt wurde wie billig Gesundmachendes und -erhaltendes sein könnte aber aus Profitgründen nicht ist, treffe ich eine kalendarisch alte Frau die es sich trotz ihres Unruhestandes nicht nehmen lässt alljählich topfit, quirlig und eloquent täglich von 7 bis 7 Erdbeeren zu verkaufen.
Als ich sie auf ihre strahlende Gesundheit und ein Tape an ihrer Schulter anspreche, flüstert sie mir unter dem Siegel der Verschwiegenheit zu, dass sie sich im Bedarfsfall ausschließlich von einer Tierärztin behandeln lässt, die sie durch ihren verstorbenen Mann, der Pferde hatte, kennt. Einerseits ist sie eine der wenigen die das Tapen beherrscht und andererseits kosten die Medikamente, meist ohnehin nur Nahrungsergänzungen, für Tiere nur einen Bruchteil der, der Humanmedizin.
Ersteres musste ich nach einem Sturz meiner alten Mutter auch beobachten, die nur bei einer gewissen Körperhaltung schmerzfrei war. Ich dachte sofort an Tapes, fand aber in der Nähe ausschließlich PhysiotherapeutInnen die das nicht beherrschten oder sich ohne ärztliche Verschreibung nicht getrauten. Die verschreibende Hausärztin aber wischte den Tape- Wunsch mit einer Handbewegung weg und verschrieb Schmerzmittel! – Na klar, dafür braucht man schon einige Medizin- Semester! ![]()
Tja, und auch über Tiermedikamente wurde in dieser unseligen Pandemiezeit nur blöd gewitzelt, obwohl es vielen mittlerweile gut bekannt ist, dass man damit kostengünstiger und qualitativ sehr gut ‚fährt‘.
Soweit heute nur ein kleiner Nachtrag zum oben genannten Beitrag …


Veröffentlicht von payoli 