Es ist so schwierig

26. Juni 2025

Sorry, ich will heut‘ Asche streuen. Erst kürzlich wieder im ‚Grauslich- Beitrag‘ hab ich von Liebe bzw. mangelnder Liebe in dieser Gesellschaft geschrieben. Doch nicht davon WIE schwierig es ist in dieser heutigen Zeit Liebe zu leben.

Wir sehen nirgendwo wirkliche, gelebte Liebe, wir sind durchrationalisiert bis zum ‚Geht-nicht-mehr‘, unser höchstes Ideal ist cool und erfolgreich zu sein! Keine Spur von Zuwendung, Mitfühlen, von Liebe, Verständnis. Ja, nichteinmal mehr von interessiertem Zuhorchen. Da ist doch schon wieder der nächste Termin …

Und die, die Liebe noch ‚konnten‘, die Liebe entwickeln mussten in ihren ‚Zusammen-halten-müssen‘-, in ihren ’schlechten Zeiten‘, die haben wir in Seniorenheime abgeschoben! Das bitte mach Dir einmal deutlich! Die Einzigen die noch Liebe ‚konnten‘ haben wir abserviert! Nicht nur, dass wir ihnen ihre Liebe nicht dankten, nicht zurückgaben! Nein, wir haben sie auch noch von unseren Kindern, die sie sicher gern selbstlos geliebt hätten, ferngehalten und diesen deren Liebe vorenthalten! Siehst Du WIE krank unser derzeitiges Gesellschafts- Verhalten ist!?

Und nur, weil wir meinen, dem Konsum, dem gängigen, aber uns aufoktruyierten Standard nachkommen zu müssen!

Ist Dir klar, welch kranke Type wir sind!?

Aber zurück zum Asche- Streuen: Obwohl mir das alles klar ist, bin ich selber, noch dazu als ’staubtrockener‘ Ex- Techniker ein Opfer dieser Gesellschaftsentwicklung. Denn auch ich hab‘ enorme Gefühlsdefizite und kann diese Themen z.B. hier nicht gefühlvoll, sondern nur rational abarbeiten.

Mir wäre es weitaus lieber, Euch mit positiv gefühlvollen Geschichten ‚mitreißen‘, animieren zu können. Doch auch ich bin ein Opfer dieser fatalen Gesellschafts- Entwicklung der letzten Jahrzehnte.

Und so müssen wir wohl, wie ich es mit unserem Ernährungsirrtum hier schon oft ausdrückte, wohl oder übel die begangene Sackgasse Stück für Stück wieder zurückrudern. Ebenso mit unserer Liebesfähigkeit, unserer Empathie, unserer Wertschätzung anderen gegenüber, unserem Werten und Beurteilen unserer Mitwenschen. Wir sollten schleunigst wieder Liebe zu allen Mitwesen entwickeln, ’neu erfinden‘, uns wieder zurückholen. Denn, wenn wir schon so rational und nüchtern denkend wurden und sind: Alle Fakten sprechen doch für überbordende Liebe von allen für alle, zu unser aller Wohl!

Doch solange das völlig selbstverständliche Vernichten praktisch aller Insekten, dass alltägliche Ermorden aller ‚Nutztiere‘, das nicht artgerechte krank oder zu Tode- Füttern der Haustiere unwidersprochener Teil dieser Gesellschaft ist, sind wir meilenweit von jeglichem Einfühlungsvermögen, von jeglicher Empathie und Liebe.

In diesem Sinne, lern (auch gern in purem Eigeninteresse) wieder die Natur und alle ihre Mitwesen zu lieben, ganz im Sinne von