Es gab Zeiten …

17. Februar 2026

… in denen die Menschen noch alles was sie brauchten und verwendeten auch selber herstellten.

Danach folgten Zeiten in denen arbeitsteilig hergestellt und getauscht wurde. Damals wussten die Menschen zumindest noch was, wie, woraus hergestellt wurde, konnten die Qualität beurteilen.

– Auch wenn das bald nur mehr durch den guten oder schlechten Ruf des Handwerkers möglich war.

Später dann in der beginnenden Industrialisierung und Kolonialisierung kannten die Menschen zumindest noch die Inhaltsstoffe und Qualitätsmerkmale des gekauften Fremden. Doch Menschen mit dieser breiten Wissensbasis waren doch vorgeblich blöd, teilweise noch Analphabeten. Die ‚mussten‘ schleunigst Schreiben, Rechnen und Geografie lernen. Das war es, das Handel und Industrie brauchten.

Mit diesen Fähigkeiten wurden bald nur noch Preisschilder und in Textilien eingenähte oder auf Nahrungsmittel gedruckte Texte gelesen, um die Qualität einigermaßen einschätzen zu können.

Heute, endlich ist das Ziel erreicht, der Analphabetismus verschwunden. Alle könnten alles lesen, tun es aber nicht. Denn die Produktdeklarationen sind unlesbar klein gedruckt und niemand versteht mehr die Inhalte. Dafür schlagen sich die ausgesessenen Mathematikstunden dergestalt nieder, dass nur mehr Preise verglichen werden. Egal was und wieviel drinnen ist. Die Produkte mit den möglichst kleinsten Zahlen dran, kommen in den Einkaufswagen!     

Den wirklichen ‚Wohlstand‘ aber erkennt man daran, dass megagünstige Multipacks erstanden werden, von denen zwar ein Teil verdorben oder ungebraucht wieder entsorgt wird. Doch das ist kein Problem. Gut eingespielte Entsorgungsunternehmen tun das für uns.
– Wie? Deren Kosten in den Multipackpreis einrechnen? Na, hab ich vielleicht Mathematik studiert!? …     

KEIN Faschingsbeitrag, sondern tagtäglich gelebte Realität! – Aber über den Klimawandel schwadronieren! …