‚Es tut mir leid …

14. November 2025

… aber es ist Krebs‘, eröffnete der Arzt seiner Patientin.

‚Und was ist jetzt zu tun?‘

‚Also das Mittel der Wahl ist eine Chemotherapie‘

‚Und was tut die? Wieso empfehlen sie mir die?‘

‚Sie tötet ihre Krebszellen!‘

‚Nein, das kommt für mich nicht in Frage!‘

‚Aber es ist so ziemlich das Einzige, das Erfolg verspricht! Warum lehnen sie das ab?‘

‚Du sollst nicht töten, heißt es und ich kann nichts Positives sehen, dass aus dem Negativen, dem Destruktiven kommt. Keine Waffe, kein Hass, hat je Glück gebracht!‘

Das war noch ein Nachtrag, diesmal sogar eine reale WÜWESI, eine nschenswerte Situation, die ich der wunderbaren Frau Dr. Kübler-Ross verdanke, die sie bei einem Vortrag in Basel erzählte. Diese Patientin hatte zuvor Ihre Erkrankung zeichnerisch als Riesenzellen im Bauch dargestellt, und die Chemo als Pfeile die an ihnen abprallten. Als sie ohne Chemo geheilt in die Klinik zurückkehrte, bat sie der Arzt um das Bild, das sie gesunden ließ. Sie zeichnete einen Bauch voller freundlicher, fleißiger Zwergerl, die Krebsteile wegtrugen …     

– lichst