Der rührige DDr. Raphael Bonelli, psychiater und Therapeut, über dessen online- Beratungen ich schon ebenso herzlich lachen konnte, wie rückblickend über die Ratschläge die ich meinen Klienten mitgab, hat eine schön kompakte Liste abgeliefert. Eine Liste von möglichen Hindernissen glücklich zu sein, ein gelungenes Leben zu führen. Die Liste erhebt keinen Anspruch komplett zu sein. Keiner dieser Punkte muss für Dich zutreffen. Doch es kann sehr heilsam sein, diese Liste ehrlich selbstreflexiv durchzugehen. Man erahnt damit zumindest die Richtung in der man Schwächen hat.
Gier und zu viel wollen hindert uns wir selbst zu sein. Der Fokus ist sozusagen manisch ins Außen gerichtet.
Sehr ähnlich die Angst. Angst etwas zu tun, Angst etwas falsch zu machen kann praktisch alles verhindern
Perfektionismus ist ein ängstliches Kreisen um sich selbst um selbstgestellte Aufgaben und schließt andere und ‚das Leben‘ aus
Verkitschtes Bild von Liebe. Liebe ist nicht immer zuckerlrosa, sondern aufrecht, wertschätzend und stark. Oder wie Erich Fried dichtete: Es ist wie es ist, sagt die Liebe
Kopfhindernisse duch Vernunft oder Intelligenz, auch intellektuelle Faulheit
Denkverbote können bedeuten, eigene Fehler nicht (ein) zu sehen, eigenes Versagen nicht wahrzunehmen. Sie verhindern das Ankommen bei sich. Häufig auch durch den Zeitgeist verursacht.
Innere Bosheit: Immer nur die Anderen sind die Bösen.
Willensschwäche: Weiß alles, ist aber zu schwach zum Handeln
Mangelnde Herzensbildung bzw. mangelnder Zugang zum eigenen Herzen
Ruhm, Geld und Macht sind fatale Außengerichtetheiten, mit denen es kein Ankommen gibt. Sie stolpern ‚ewig‘ weiter …
Werteschwund ist ein heutiges, allgemeines Phänomen. Doch ohne die alten Werte, die sich meist von Naturgesetzen ableiten, ist weder Erfolg noch Glück möglich. Fatal, dass sie nicht einfach gestrichen oder vergessen, sondern durch banale (woke, gender …) ersetzt wurden.
So interessant und augenöffnend diese Aufzählung von Glücks- Hindernissen auch sein kann, wären positive Anregungen natürlich besser. Doch die stehen schon längst bei Aristoteles‘ 4 Grundtugenden und in Überfülle bei


Veröffentlicht von payoli 