Millionen Jahre

30. August 2025

Ja, ich weiß, jeder meint bei dieser Überschrift zu wissen, worum es geht. Doch ‚Million‘ ist bloß ein Wort, aber keinerlei Vorstellung! Zähl einmal bis zu einer Million!     

Dennoch ist in den hinduistischen Wahrheitsbüchern schon seit Jahrtausenden die Rede davon, dass die ’normale‘ Evolution Jahrmillionen braucht um Erkenntnisse zu erlangen, die durch Geisteskonzentration innerhalb eines Jahres möglich sind.

Das kling für uns vielleicht verwirrend bis unnötig/ uninteressant. Denn wir sind uns nicht immer bewusst, wozu wir hier auf dieser Welt sind.

Ja klar, um es schön zu haben! Das ist auch völlig ok. Für schon Wenigere sind wir hier, um uns weiterzuentwickeln, um zu lernen. Für noch weniger unserer Mitmenschen sind wir hier, um Liebe zu verstömen, um diese Welt zum Positiven zu verändern, um ins Paradies zurückzukehren. Für östliche Weise ist das Ziel diesen Reinkarnations- Kreisläufen zu ‚entgehen‘ und endlich ins Nirwana einzugehen.

Wo immer wir in dieser Auflistung stehen, wir verändern uns beständig. – Ob wir das anstreben oder nicht!

Doch um die Möglichkeit unsere Entwicklung zu beschleunigen zu verdeutlichen ein einfaches Beispiel:

Praktisch alle Lebewesen haben einen Instinkt, haben Intuition, haben ein Wissen, ohne ein Gehirn in unserem, im menschlichen Sinne zu haben. Jede Pflanze, jeder Baum, verfügt über enormes Wissen, wie er sich zu verhalten hat um erfolgreich zu sein, um zu überleben, um sich fortzupflanzen.

Auch Tiere haben perfekte Überlebensstrategien, wissen ohne es in diesem Leben gelernt zu haben, wer Feind, wer Freund ist, wie man kämpft, flüchtet, sich ernährt oder fortpflanzt.

Auch wir Menschen könnten ohne jegliche Schulbildung oder Erziehung überleben. Ja, es ist sogar so, dass uns unser Zivilisationsweg daran hindert selbständig und naturrichtig zu überleben.

Doch der Erwerb dieser Instinkte kostete uns enorm viel Zeit! Er lief über unendlich viele Generationen. – Und heute kaum mehr vorstellbar, ohne Denken und ausschließlich über Generationen- Erfahrungen. Das heißt, ein Fehlverhalten und diese Evolutionslinie war unterbrochen und ausgestorben. Eine gute Idee und diese Generationslinie setzte sich fort, gab dieses Wissen weiter. Also auch ein Lernen, nur eben unendlich langsam und mühsam.

Das alles können, nein ich sag lieber, könnten wir heute mittels Gehirn im Zeitraffertempo bzw. vorausschauender tun.

Teilweise taten und tun wir das auch. Viele unserer Erfindungen beschleunigten unsere Entwicklungen.

Die Frage ist nur: Wohin!?

Wohin entwickelten wir uns durch unsere ‚Evolutions- Raffung‘!?

Ich sag’s Dir: Zu einem Mehr vom Bekannten!

Doch uns fehlte der göttliche, der spirituelle Aspekt!

Wir gingen vom Sammeln zum Anbauen, vom Anbauen zum Pflegen und Bewirtschaften, danach weiter zum Rationalsieren, erst handwerklich, dann maschinell. In letzter Zeit auch noch zur Digitalisierung. Doch wir strebten immer nur ein Schneller, Besser, Effizienter des Bekannten, des Gewohnten,des Vertrauten, an. Es fehlte und fehlt das Visionäre.

Verstehst Du?

Wir bekratzen. wie die Hühner bloß immer nur unseren Hüherhof, ohne zu sehen, dass wir uns auch adlergleich in die Lüfte erheben könnten. Diesbezühlich ist uns der Osten weit überlegen. Sie sehen das Göttliche in allem und haben dementsprechend auch und nicht zufällig Gurus und Yogis die für uns Unvorstellbares zuwegebringen.

Doch auch in unserer Kultur gibt es ähnliches, nur leider Vergessenes bzw. heute ungläubig Belächeltes. Ich denk dabei zum Beispiel an den wunderbaren Giuseppe da Copertino, der ohne das Festhalten seiner beherzten Mitbrüder weglevitiert wäre, sobald er ‚höheren‘ Gedanken nachsann.

Oder Tolstois wunderbare Erzählung der ‚Drei Einsiedler‘ oder das wunderbare ‚Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers‘ …

Wir haben leider diese vielen, unserer Kultur innewohnenden, wunderbaren Visionen unserer möglichen Zukunft verloren, haben sie uns durch immer neue Materialismus- Anreize verdrängen und damit auslöschen lassen

Doch sie sind da!

Setz Dich hin, komm zur Ruhe, sieh nicht ins Außen, sondern in Dich und geh Deinen Bildern nach …

Wir müssen wieder zurückkommen zu unserem Selbst, zu unserer Ur- Natur, in unser Paradies!
Und dazu sollte uns keine Vision zu fremd, zu unerreichbar sein. Wir vermögen alles!- Soferne es den Naturgesetzen entspricht!

Das heißt im Umkehrschluss, all unsere, ja gar nicht so wenigen Probleme beruhen nur darauf, dass wir gegen Naturgesetze verstoßen und damit all unsere Probleme selber schaffen.

In diese Sinne: