Über’s Sterben

2. November 2025

Ja, was soll man über diese unverrückbare, unleugenbare Tatsache eines jeden Lebens sagen, an diesem Tag des Totengedenkens? Es ist ja tatsächlich noch niemand zurückgekommen, um uns vom Sterben zu erzählen … Ok, es gibt immer wieder diese Nahtoderfahrungen. Doch waren diese Menschen tatsächlich tot? Nein, sie waren dem Tod ‚bloß‘ nahe. Wie also können wir diesem Phänomen, das auch uns noch bevorsteht und das soviele so sehr fürchten nahekommen, wie können wir mehr darüber erfahren?

Ich versuche hier mit einigen Punkten der bekannten – Hilfen und Überlegungen und den Hermischen ‚Wie oben so unten …‘- Gesetzen dem Thema etwas näher zu kommen:

Kennst Du die hysterischen Schmerzensschreie Gebärender in unseren Filmen? Und hast Du schon Geburten von Tieren, von ‚unzivilisierten‘ Ethnien miterlebt? ‚100 zu 1‘! Tier- als auch diese ‚einfachen‘ Menschen- Mütter bekommen ihre Kleinen völlig anstrengungs- und problemlos. Doch unsere Kultur, wir selber, machten aus einfachem ein schmerzliches Problem.

Hast Du auch schon diese Dramen um sogenannte ‚unheilbar Kranke‘ miterleben müssen? Und wie machen das wildlebende Tiere? Sie legen sich einfach in irgendein Versteck und verhalten sich ruhig, um nicht zu sagen in ‚meditativer, erwartungsloser Versenkung‘. Diese Ruhe gibt ihren Körpern Kraft. Reicht diese, tauchen sie wieder gesundet aus ihren ‚Gesundungs- Unterkünften‘ auf. Wenn nicht sind sie fredlich ‚hinübergeschlafen‘.

Kannst Du Dir sich hysterisch vor dem Einschafen Wehrende vorstellen, wo doch jedeR weiß, dass wir morgens wieder erwachen? Ähnlich absurd muss unsere Angst vor dem Tod auf jene wirken, die ihr ganzes Leben, ihre ganze Kultur hindurch überzeugt sind, wiedergeboren zu werden. Das heißt, wir schaffen uns durch unsere Bilder erst diesen Tod ohne Wiederkehr, den so viele fürchten!

Wir wissen heute, dass wir eine Drüse besitzen, die die wirksamsten, uns bekannten halluzinogenen Neurotransmitter erzeugen und ausscheiden kann. Und wann tut sie das? In geringem Maße, wenn wir Visionen, Imaginationen oder ‚übersinnlicher‘ Fähigkeiten bedürfen und in hohem Maße in unseren letzten Stunden. Nahtote erzählen deswegen von ‚himmlischen, friedvollen Bildern und Gefühlen‘.

In unseren heutigen Leben, in denen gesundes Leben nichts, Unheilbar- Diagnosen alles sind, in denen Menschen nicht an ihre naturgegebenen Gesundungen glauben können, sich lieber in Hospize begeben, wissen wir dennoch von den SterbebegleierInnen dort, dass nahezu alle friedlich hinübergehen.

Von leider nur ganz wenigen naturrichtig Lebenden ist bekannt, wie friedvoll und einfach sie ihr Ende annehmen konnten. Es gibt z.B. ein Buch der Frau eines Rohköstlers, der steinalt aber absolut gesund war aber einfach sein Leben für erfüllt hielt, in Absprache mit ihr freiwillig seine Nahrungsaufnahme einstellte und friedlich hinüberging …

Noch vor wenigen Generationen war es keine Seltenheit, dass die Menschen irgendwann meinten es sei soweit, sich ihre Sonntagskleider anlegten, sich von ihrer Familie verabschiedeten, hinlegten und verstarben. Auch in meiner Familie sind solche Fälle glaubwürdig überliefert.

Von vielen Gurus und Heiligen ist solch ein Verhalten überliefert und belegt. Nachfolgende nachtodlichen Erscheinungen sind neben dem Nichtverwesen des Leichnams nicht nur von Jesus überliefert.

Der größte Teil unserer heutigen Lebensweise, sowohl die absolut nicht artgerechten Lebensformen als auch diese medizinisch indoktrinierte Falschsicht nur ‚Leben-um-jeden-Preis‘ hätte einen Sinn, erzeugen Todesängste, die absolut unnatürlich, häufig schmerzlich und damit höchst entbehrlich sind.

Auch die Arbeiten der wunderbaren Dr. Kübler-Ross, die an tausenden Sterbebetten saß und viele Dokumentationen von Reinkarnations- Forschern legen nahe, dass dieses, uns von klein an erzählte Lebensende- Märchen, mit diesem ‚Nichts‘, dem Himmel, Fegefeuer oder der Hölle danach, einzig dem Machtgewinn und -erhalt der Kirchen und des Medizin- Pharma- Komplexes diente. – Und uns klein hält durch Verängstigung! In Wahrheit meinen es Natur und Gott nur gut mit uns.

Für den Tod gilt, was für das ganze Leben gilt aber vom Gros der Menschen missachtet wird: Wir sind Götter, vermögen alles und schaffen uns selber unsere Wirklichkeiten. Die, die das leben, werden auch den Weltenwechsel problemlos, friedvoll und dankbar annehmen können. Wer nicht, hat bei seinem Ab- oder besser gesagt Hinüberleben noch die Chance dazu …     

In diesem Sinne: Liebe und Glück allen Seelen und