Kranke Könige

23. Februar 2026

Als meine Kinder noch klein waren, kam ich nicht umhin, Märchen und Sagen auch über Könige und Prinzessinnen vorzulesen. Ich konnte aber nie umhin, auch dazu zu sagen, um welch nicht nur glänzende sondern auch .. naja, räusper, ähäm … seltsame Wesen es sich bei so Herrschaften handelt. Sie arbeiten kaum und leben dennoch weitaus besser als die Menschen, die sie versorgen und werden von diesen auch noch dafür bewundert bis verehrt!

Heute würde ich das noch um zwei weitere Fakten erweitern:

All diese Könige und Herrscher sind psychisch-sozial schwer krank und

dienen leider einem großen Teil der Menschen als Vorbilder

Genau diese Kombination erklärt auch diesen – unbemerkt – schwer kranken Zustand der Gesellschaft. Denn praktisch alle Herrschaftssymbole noch, inklusive den unsinnigen und ökologisch nicht vertretbaren Erkern wurde vom ‚Fußvolk‘ kopiert. Ausgerechnet von absolut sozial Kranken kopiert, die aus Langeweile, Überfluss und dem Bedürfnis sich in allen Belangen vom ‚Pöbel‘ abgrenzen zu müssen, Unnatürlichstes erdachten. Unnatürliches, das auch heute noch den Menschen die Gesundheit kostet: Zucker, weißes Mehl, weißes Brot, Fleisch …
Alles Krankmacher deren Herstellung lange Zeit so aufwändig war, dass nur die Höfe sie sich leisten konnten. Auch all unsere Zivilisationserkrankungen nahmen in Herrscherhäusern ihren Anfang. Am bekanntesten wohl die Fleisch-/ Harnsäure- Gicht des Adels, die mittlerweile auch die ‚Normalen‘ erreicht hat.
Für die Ermöglichung all dieses Aufwands muss man auch noch rücksichtslos, sowohl gegenüber den getöteten oder missbrauchten Tieren, als auch gegenüber den Menschen sein, die all die Plackerei für die Dekadenz des Hofes zu stemmen hatten.

Auch die Ärzteschaft begann ‚ihre Karrieren‘ in Herrscherhäusern, während das ‚Fußvolk‘ selber noch von den Kräuterwirkungen wusste oder sich des Wissens von Kräuterfrauen bediente.

Und auch heute wieder: Auch wenn man an den steril bis bunt verpackten Supermarktprodukten oder den Gastro- Speisekarten das Tierleid nicht ansieht, weiß heute im Grunde jedermensch, wie brutal diese Tiere ausgebeutet werden. Doch so wie damaligen Herrschern Tier- und Menschenwohl egal war, so gut haben heutige Zivilisationsmenschen von ihnen ‚gelernt‘. Sie verschwenden nicht einen Gedanken an getötete oder unschuldig inhaftierte Tiere, noch an all die Minderentlohnten und Menschen des Südens, die ihnen ihre Rohstoffe billigst schürfen, ihnen ihren ‚Mist‘ billigst herstellen.

Dabei könnte es auch genau umgekehrt sein. Es hieß einmal ‚Alles Gute kommt von oben‘. Dieses Oben könnte auch das Höhere, das Erstrebenswertere, das moralisch, ethisch Wertvollere sein, das den Menschen als wegweisend dient. Doch es ist so, dass jedes ‚primitive‘ Muttertier liebevoller mit seinen Jungen umgeht, sich jeder tierische Rudelführer moralisch integerer verhält, keine Tierart so brutale Kriege, noch Wirtschaftskriege führt, als wir, mit unserer selbst aufgesetzten Krone!

Amen!
Howgh!
So schaut’s aus!