Unser heutiges Dilemma kennen vielleicht noch nicht allzu viele. Jedoch spüren wird es vermutlich jedeR: Wir kommen evolutions-/ schöpfungsgeschichtlich aus der selbstlosen Liebe. Unsere Gesellschaft und Kultur entwickelte sich jedoch davon weg. Doch tief drinnen spüren wir immer noch die Sehnsucht danach.
Unsere Zeit setzt auf Logik, Verstand, Wissenschaft und Gerechtigkeit. Letzteres klingt anfänglich gut, inkludiert jedoch penible aber lieblose 1:1- Tausche und ‚Strenge Rechnung, gute Freunde‘- Strategien. Das heißt, wenn noch irgendwo das Thema Liebe aufblitzt geht es meist nur mehr um bedingte Liebe. Das lernen wir von klein auf, dass wir ‚brav‘ sein müssen, damit uns Mami liebt. Selbst die ursprünglich sogar genetisch-hormonell verankerte bedingungslose Mutterliebe erleben immer weniger Kinder, da die Zivilisation mit all ihren Verpflichtungen, Verlockungen, ärztlichen, wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Empfehlungen und Ablenkungen selbst an diesem Liebesast sägt. Einzig, wenn wir verliebt sind, dürfen wir – leider auch nur kurzzeitig – einen Blick in diese vergangenen Welten tun.
Eine ganz andere Szene, die vermutlich auch jedeR kennt: Was mäkeln wir – besonders in der Pubertät – nicht an unserem Körper herum!? Die Tricks, Kosmetika und Hilfsmittel um uns aufzuhübschen sind zahllos. In gewissen Kreisen ist heute sogar das ‚Brust machen lassen‘ selbst für Mädchen schon normal bzw. wird sogar als eine Art Initiationsritual gesehen.
Nach diesen beiden Einleitungen komme ich nun zum Thema:
Und wie verhält sich dieser verhüllte, zugepuderte, up gemakete, umoperierte, vielkritisierte Körper uns gegenüber? Hm?
Er liebt uns bedingungslos!
Er macht nicht nur jede unserer Dummheiten mit. Er unterstützt uns dabei sogar. Er schimpft nie mit uns, streikt nie, tut immer sein Möglichstes für uns.
Du wärst ein schlechtes Mitglied dieser Gesellschaft, würdest Du jetzt nicht umgehend einwerfen: ‚Na, und all die Schmerzen und Erkrankungen? Sind das etwa keine Streiks und Hintertreibungen unserer Projekte?‘.
Nein, sind sie nicht! Das ist ein Bösdenken, das selbst von Ärzten so verbreitet wird. Um die Wahrheit zu erkennen, müsstest Du offener gegenüber anderen Arten zu leben werden oder sein. Dann würdest Du erkennen, dass die Körperleistungen einzig von DEINEN Vorgaben abhängig sind. Das heißt, Dein Körper liebt Dich tatsächlich bedingungslos und schenkt immer sein Bestes und Maximalste (ihm, durch Deine Behandlung, Möglichstes).
Das ist eine so grundlegend andere Denk-, besser gesagt Handlungsweise, als unsere bösdenkende vergiftete, dass man das langfristig einsickern lassen und beobachten muss.
Gelingt Dir das, wirst Du Dich belohnt und beschenkt fühlen ohne Ende.
Deshalb sei auch Du gut zu und dankbar für diesen wunderbaren, Dich uneingeschränkt liebenden Kompagnion. Horch auf seine Signale, gib ihm die Bedingungen die er – für Dich und Deine Wünsche – braucht.
Auch dieses Goldstück heute war wieder ein Fizzelchen des Puzzles


Veröffentlicht von payoli 