Blindheit zum Lachen

12. August 2023

Ist Dir schon einmal aufgefallen, wie vereinzelt und separiert unsere ganzen Sport-, Denk-, Berufs-, Hierarchien sind?
Ja, wir sind sogar zutiefst davon überzeugt, dass es Sportlerinnen gegenüber unfair wäre, wenn sie in Männerbewerben mitmachen ‚müssten‘! Oder Behinderte! Natürlich ‚brauchen‘ sie eine eigene Olymiade, eigene Weltmeisterschaften! Auch die Altersgruppen werden nur aus Gründen der Fairness geschaffen.
Doch ist das tatsächlich fair oder schlicht und einfach nur dämlich?

Es zeigt, wie sehr wir in diesen allgegenwärtigen Leistungswahnsinn eingebettet sind. – Und es gar nicht mehr merken.
Dabei, es könnte absurder nicht sein! Es geht uns in allen Belangen ausschließlich um’s Gewinnen. Das wird uns von klein an schon anerzogen und in der Schule auf die Spitze getrieben.

Wie wär es wenn wir in Gemeinschaften, gegenseitigen Wertschätzens, Liebens, mit gemeinsamem Spaß leben würden? Wie wäre es wenn es völlig wurscht wäre wer der Bessere ist, sondern unser Fokus auf dem gemeinsamen Tun, der gemeinsamen Freude läge?! Hm?
Wäre das nicht weitaus lebenswerter?

Doch sehen wir uns einmal beide Seiten dieses Wertbewerbsdenkens an, die Gewinner, wie die Verlierer:
Mach Dir einmal klar, sicher kennst Du es sogar aus eigener Erfahrung, wie sehr das schmerzt, nicht zu entsprechen, zu langsam, zu dumm, zu dick…, was immer zu sein! Solche Erlebnisse können ganze Leben zerstören!
Und die andere Seite, die Gewinner? Warum wollen sie unbedingt gewinnen? Weil sie ein Liebes- und Zuwendungsdefizit haben und glauben, es durch Siegen oder Runtermachen anderer ausgleichen zu müssen.
Also ausschließlich Opfer! Auf beiden Seiten!

Und auch noch Dummheit!
Denn, fällt es denn niemandem auf, dass dabei immer nur auf einen winzigen Aspekt fokussiert wird, obwohl das Leben eine so unglaubliche Fülle bietet, die Menschen unfassbar vielfältige Eigenheiten und interessante Aspekte und Kanten haben? – Ja, solche Winzaspekte werden sogar zu Weltveranstaltungen, zu Lebensinhalten, aufgeblasen!

Sogar bis in die Betten verfolgt uns dieser Leistungswahn, diese Zielgerichtetheit! Denn was ist, rein sprachlich, schon das Vor-spiel! Ein läppisches Vorgeplänkel vor dem Hauptakt! Erst der Orgasmus, natürlich besonders der des Mannes, das ist das einzige was zählt!
Als wenn nicht jede Berührung, jeder Blick, jedes Wort nicht schon für sich wunderbar sein könnten …

Unsere und anderer Eigenheiten, körperlichen Fähigkeiten, Denkvermögen, Ideen … sollten uns glücklich, nicht Probleme machen!

Diesen kleinen Denkanstoß möchte ich Dir heute schenken …
Auch er stammt aus der Weisheit der Natur und dem Fundus von