Oh, zauberhafte Nacht!

23. August 2024

So wunderbar das Leben! Nicht nur tagsüber, sondern auch nächtes draußen …

Oder konntest Du je auf Deinem PC oder Smartphon erleben wie es ist, wenn nächtens ein riesiger Nachtfalter Dich für sein Weibchen hält!?

Wenn Fledermäuse neugierig um Deinen Kopf flattern?

Wenn Du diese förmliche Trunkenheit der Nachtfalter beim Nachkerzen- Besuch beobachten darfst?

Wenn in leichten Nachthauchen lange Gras- Halme mit ihren nächtens noch zauberhafteren leuchtend hellen Rispenspitzen sich wiegen?

Wenn Du völlig unbekanntes, faszinierendes Geschnaufe, Geraschel, Getapse hörst?

Wenn Du den Blick nach oben reichtest und fast auf die Knie fällst vor Ehrfurcht vor diesem Sternenzelt?

Wenn Dir eine Sternschnuppe die Freude ihrer einmal nur gezogenen Bahn macht?

Wenn Du plötzlich einen nie gekannten, absolut berauschenden Duft in der Nase hast?

Das war nur ein erbärmlich kleiner, da wortbasierter, Ausschnitt an Erleben, das auch nur in wenigen nächtlichen Außenminuten möglich ist. Doch für die heutige Smartphon- Generation gesagt: Erleben, fühlen, riechen, panoramasehen, erlauschen … ist eine nocheinmal völlig andere Dimmension.

Ich liebe es schlicht und einfach, die oft unerwarteten, jedoch um so erfreulicheren Geschenke der Natur und des Zufalls anzunehmen und mich daran zu erfreuen.
Und wenn es vorm Zubettgehen auch nur ein kurzer Schritt vor die Tür ist, allein schon der herrliche ‚Frischluft- Stoß‘ ist wun-der-bar!

Diese Welt ist so unfassbar voll mit Geschenken und Überraschungen für uns … Dafür sollte man sich schon auch einmal Zeit nehmen, fernab der gezielt gewählten und selbstbestimmten, nur in Kleinformat, auf 2D reduzierten, Bilder ohne zusätzliche Sinnesreize.

Ich kann auch bei diesem Thema nur jedermensch leidenschaftlich empfehlen: Denk‘ um, ändere Deinen Lebensstil und erlebe Glück und Zufriedenheit wie nie zuvor mit


 
 
 


Das Schöne bewundern …

2. Januar 2024

Das Schöne bewundern,
Das Wahre behüten,
Das Edle verehren,
Das Gute beschließen;
Es führet den Menschen,
Im Leben zu Zielen,
Im Handeln zum Rechten,
Im Fühlen zum Frieden,
Im Denken zum Lichte;
Und lehrt ihn vertrauen
Auf göttliches Walten
In allem, was ist:
Im Weltenall,
Im Seelengrund.
(Rudolf Steiner, Philosoph, 1861 – 1925)

Ich will keinesfalls diese Stimmung, die diese Zeilen – zumindest in mir – vermittelt, stören. Aber ist es nicht unglaublich, dass wir DIESE Hochkultur durch Smartphones, Plastik und social medias ersetzt haben!?
– Ich hoffe nur, nicht ganz und ersatzlos!      

Willkommen im neuen Jahr!