Der Begriff ‚Scheitern‘ gehört zu den dümmsten, hemmensten und unnötigsten. Aber ok, meine LeserInnen wissen, dass wir uns für die Dualität entschieden haben, die Harmonie hinter uns lassen wollten …
Ein Teil dieser Aufspaltung der Einheit, der Harmonie, in die Dualität ist eben auch das Zwillingspaar ‚Erfolg‘ und ‚Scheitern‘.
Doch wenn Du nur in die USA blickst, sieht es schon gleich ganz anders aus, obwohl die z.B. beim Gehenlernen genauso oft gescheitert sind wie wir. Sie aber wissen, dass wir heute nur deswegen laufen können WEIL wir scheiterten!
Ich wurde nur deshalb zum Gesundheitstrainer weil ich gesundheitlich desaströs scheiterte. Auch der vielleicht noch erinnerliche Nikki Lauda machte aus Sch… Gold. Er sagte einmal: ‚Hätte mich die AUA bei meiner Cessna- Anmeldung nicht derartig papiertlt, flöge ich heute noch einmotorig‘. Wir lernen nahezu ausschließlich durch das Scheitern! Die Amerikaner sagen dazu ‚trial and error‘.
Zudem macht das Annehmen des Scheiterns und damit des Risikos das Leben bunter. Denn es spült immer wieder Neues in unsere Leben, das Menschen die auf Sicherheit setzen vermissen müssen. Doch selbst Sicherheitsdenken und -handeln bietet keine Garantie. Jeder Sicherheitsdenker bzw. Sicherheitsbedachte kann im nächsten Moment tot umfallen …
Natürlich tut es weh, zu scheitern. Auch wenn man sich klar wird darüber, dass nur das Scheitern uns weiterbringt, uns lernen lässt.
Doch hier kann man nach der bewährten payoli- Methode die Ursache hinter der Ursache hinter der Ursache … zu erfragen, weiterfragen: Ja, warum tut den so Nützliches, so Unabdingbares, so weh?
Weil wir nicht in uns ruhen, uns nicht geliebt und wertgeschätzt fühlen. Weil wir ein Leben lang dem Erfolg, der Anerkennung, der Liebe, hinterherlaufen! Klar tut dann scheitern weh!
Doch eine Vermeidungsstrategie, z.B. nach einer gescheiterten Beziehung, ist schon gar keine Lösung. Denn der Schmerz ist bloß das Pendant zum Glück. Vermeide ich ersteren, erlebe ich auch nicht mehr das Glück.
Du siehst, auch Scheitern ist ‚ein weites Feld‘ bzw. zeigt uns unsere gesellschaftlichen Schwachstellen auf. An ihnen sollten wir beginnen zu arbeiten! Es dürfte mit all unserem heutigen Wissen darüber einfach nie mehr ungeliebte Kinder geben, aus denen versagensängstliche Erwachsene werden. Doch als Zwischenlösung könnte die oben erläuterte, kognitive Einsicht dienen, dass das Scheitern eigentlich unser Helfer und Lehrer ist.
Ein Wort noch zu den Scheiterns- Bejammerern: Sie machen sich selber zu Opfern. Doch ein Gescheiterter ist kein Opfer, denn es gilt:
a) Fleiß macht sich immer bezahlt und b) Je mehr man sät, desto mehr wird aufgehen, wird erfolgreich sein und umso leicher verschmerzt man die Ausfälle, die gescheiterten Anteile.
Eine witzige, aber recht effiziente Methode sich bereits vor dem Scheitern Klarheit zu verschaffen ist, sich Punkt für Punkt aufzuschreiben, wie man eine spektakulär totale Bruchlandung hinlegt. Egal ob im Job oder in der Partnerschaft, knobel Dir die effizientesten Verhalten aus um Deinen Erfolg sicher in den Sand zu setzen ![]()
Du siehst, selbst Probleme sie wir mit einer
– Lebensweise erst gar nicht hätten, lassen sich mit
– Methoden ‚abmildern‘ ![]()

Veröffentlicht von payoli 