Die Welt bettelt!

8. November 2023

Ja, die ganze Welt, jedeR Einzelne bittet, wimmert und bettelt!

Du siehst, heute mach ich mich endgültig zum Verrückten

Doch es stimmt! Auch Du bettelst mit jeder Faser Deines Körpers, Deines Geistes um ein schöneres, ein besseres Leben. Die Einen nennen es ‚mehr Frieden‘, andere ‚mehr Liebe, Harmonie‘ oder auch ‚mehr Gerechtigkeit‘, ‚weniger Verbrechen‘, ‚keine Kriege‘, ‚keinen Hunger‘ …

Es gibt unterschiedliche Benennungen und Nuancen, doch alle wünschen sich ansderswohin und haben keinen Schimmer wie sie dorthin kommen. Oder all die Religionen! Der weit überwiegende Teil der Weltbevölkerung ist gläubig. Und was heißt das? Sie ersehnen etwas anderes als sie haben. Sie bitten und betteln um ‚dieses Jammertal‘ verlassen und in den Himmel, ins Nirvana oder endlich zu den 77 Jungfrauen kommen zu können.

Und woher könnte diese Sehnsucht oder auch nur dieses unterschwellige Gefühl, dass es besser sein könnte als es ist, kommen? Hm?

Ich sag es Dir: Aus unserer Ur-ur-ur-ur-urvergangenheit! Wir alle haben noch immer ‚das Bild‘ in uns wie es einmal war, wie paradiesisch es sich einst in diesem Paradies, in dieser Natur- Schöpfung lebte. Ich wiederhol mich hier jetzt nicht wieder, weiviele Zeugnisse und sichbare Zeichen es dafür gibt, dass alles von damals noch immer in uns ‚abgespeichert‘ ist. Jeder Vogel, jede Kröte weiß es, verhält sich ohne Erziehung und Schule genau richtig! Erkrankt nie, lebt absolut nachhaltig – und zufrieden!

‚Es gibt doch genug Glückliche, die sich alles oder zumindest genug leisten können!‘ sagst Du!?

Das sind die Allerbettelndsten! Das ist eben unser typisch verwirrtes Zivilisations- und Konsumverhalten. Jede Ersatzbefriedigung ist uns naheliegender, erscheint uns begehrenswerter als unser Urbedürfnis, dass so unfassbar tief verschüttet wurde, zu befriedigen. Was passiert denn mit all diesen so sehr ersehnten Ersatzbefriedigungen!? Sie liegen bald unbeachtet, ungehört, ungelesen, vergessen herum oder türmen die Müllberge, während die ‚Bettler‘ bereits das nächste unbedingt zu haben Müssende ordern.

Detto in Partnerschaften! Wer anfangs wie ein Bote des Himmels erscheint, ist bald ‚entsorgt‘, entweder durch Trennung oder Scheidung tatsächlich oder ’nur‘ verdeckt durch ein liebloses Nebeneinander. Doch auch das ist klar. Unter unseren derzeitigen Paarbeziehungs- Bedingungen kann es kein dauerhaftes Glück geben.

Der wunderbare Gott des wunderbaren N.D. Walsch zeigt die 5 ‚Trittsteine‘ aus diesem Dilemma:

Die Bereitschaft, in Erwägung zu ziehen, dass einige unserer Glaubenssätze nicht funktionieren könnten.

Die Bereitschaft einzusehen, dass wir vielleicht nicht alles verstehen, noch nicht alle Informationen haben, könnten.

Die Bereitschaft, etwas völlig neu oder auch völlig Neues zu verstehen.

Der Mut dieses Neue auch zu wagen.

Wenn es gut gegangen ist, auch anderen zu zeigen woran wir glauben, was sich bei uns bewährt hat, was funktioniert hat.

Anhand dieser 5 Schritte sieht man wie mühsam das Zurückrudern aus dieser Sackgasse sein kann und wie bedacht und kleinschrittig vorzugehen ist.

Mein wichtiger Zusatz und vielleicht auch Mutmacher: Dieselbe Kraft, die wir bisher für Dinge im Außen aufwendeten, reicht, nach innen gewandt völlig aus, um uns alle Türen zum Paradies, zur Befriedigung all unserer Sehnsüchte, zu öffnen.

In der Kurzformel: