Oft schon habe ich hier betont, dass wir unsere Schöpferkraft nicht unterschätzen, schon gar nicht missachten, sollten. Denn durch unsere Gedanken und Taten schaffen wir unsere Zukunft und unsere Schicksale.
– Und durch unsere Worte, unsere Sprache!
Doch das birgt in gewisser Weise eine besondere Perfidie. Denn die Entwicklung der Worte, der Sprache, waren und sind ein besonderer Evolutionssprung, der vieles erleichterte. Doch muss man auch sehen, durch welch harte, um nicht zu sagen brutale Zeiten diese Sprache schon ging und Teile davon ‚mitnahm‘. Wenn man bedenkt, dass wir großteils nur in dieser Sprache denken und kommunizieren können, wird schnell klar, wie sehr wir durch dieses Spracherlernen in eine vorgefertigte Welt gesetzt wurden, die viele andere Denk- und Lebensmodelle ausblendet oder zumindest hinter dem ‚Tellerand‘ verborgen hält.
Wollen wir, wie es diese derzeitigen Wandelzeiten uns nahelegen, zu neuen Ufern aufbrechen, sollten wir gleich einmal den Wort- und Sprach- Anker lichten! Denn mit alter Sprache ist nichts Neues, mit nur ‚Schwarz‘ und ‚Weiß‘, kein buntes Bild zu schaffen. Das heißt, die derzeitige Sprache wäre kritisch auf Altlasten abzuklopfen, Schlimmstes zu vermeiden und durchaus auch neue, achtsamere Worte zu erfinden. Oder, ich hab das hier am blog sozusagen als Paartherapie schon einmal angeregt, uns wieder mehr auf’s Schweigen, auf Gesten, einfache Laute, Blickkontakte, etc. fokussieren.
In diesem, auch kommunikativ naturnäheren Sinne:


Veröffentlicht von payoli
Jedermensch weiß, dass Schwangeren häufig schlecht ist und dass sie von den schrägsten Gustos geplagt werden.