Ein Zitat

25. Juni 2013

„Ich habe einige Zeit bei einem Naturvolk in Südamerika gelebt …
Ich fasse zusammen: Wenn man in und von der Natur lebt, gibt es keine Erkrankung, keine Verletzung. Man kommt in eine andere Dimension. Durch diese wichtige Lebenserfahrung kam ich zu dem Ergebnis, dass diese Menschen an eine kosmische Kraft angebunden sind, die allen irdischen Kräften überlegen ist.

Daher empfehle ich Ihnen, Ihren Lebensstandort zu wechseln und zur Natur zurückzukehren. Ich weiß, dass das in unserer Zivilisation mit der industriellen Schnellproduktion nicht einfach ist. Aber es macht Spaß und Freude, gesund zu sein …

… Grün ist die Anbindung an die kosmischen Kräfte, wo Haarp- und sonstige Fremd-Strahlungen keine Chance haben …
Wichtig ist nun, dass Sie alle Gifte meiden und Tierfasten machen …

… Die Pflanze ist Lichtnahrung und steht mit der Sonne und der Zelle in Wechselbeziehung. Diese Wechselbeziehung wird durch tote Waren aus der industriellen Schnellproduktion „abgewürgt“. Das Chaos der Krankheiten entsteht. Der Energiehaushalt bricht zusammen.“

(Dr. med. Walter Mauch)

 


Grün, grün, grün …

2. Mai 2013

… ist alles, was ich hab.
Darum lieb ich alles was so grün ist … lalalalala. So lauten zwei Zeilen eines Kinderliedes.

Aber beginnen wir anders. In einer Tischlerei in der sich weder ein Nagel noch eine Schraube findet ist die Wahrscheinlichkeit doch groß, dass hier ausschließlich mit Holz-, Dübel- und Leimverbindungen gearbeitet wird.
In einem Haus, in dem keine Pflanzen zu finden sind wird höchstwahrscheinlich kein Blumenfreund leben.
Solche Beispiele ließen sich noch viele anführen. Sie sind sehr simpel und die Logik ist augenfällig.

Es müsste also auch etwas ähnlich augenfällig sein, was aber kaum jemand weiß oder bedenkt.
Wir, unser Körper, unsere Organe, unser Verdauungssystem wurden zu Zeiten gebildet, als es rund um uns ausschließlich Natur gab. Keine Fabriken, kein Beton, keine Bäckereien, keine fast food- Tempel, keine Apotheken, keine Fleischereien … Ausschließlich Natur!
Da ist es doch mehr als naheliegend, dass wir optimal an das Verzehren genau dieser Natur angepasst sind.

Da ist es weiters doch mehr als naheliegend, dass wir genau mit dieser Ernährung am besten ‚funktionieren‘, dass es uns damit am allerbesten geht, dass wir damit am gesündesten sind.

Und wie sieht diese Natur aus?
Guck Dich mal um!
Grün, grün, grün ist alles, was ich hab.
Darum lieb ich alles was so grün ist … lalalalala 😉
Und vereinzelte süße Früchtchen darinnen!

Da ist auch gar nicht sehr erstaunlich, dass sich unser roter Blutfarbstoff, die Basis unseres Lebens, trotz seiner Komplexität in nur einem Atom vom Pflanzengrün unterscheidet …

 


Raus!

16. April 2013

Jetzt lockt uns das Wetter wieder verstärkt raus. Und das ist gut so!
Wir brauchen ungefiltertes Sonnenlicht. Wir brauchen die Strahlung die wir im Freien abbekommen.
Ich denke, es kann niemand so wirklich sagen, was uns im Freien, in der Natur so sehr energetisiert. Doch DASS wir draußen gepowert werden ist sogar wissenschaftlich belegt. Aber leider wieder einmal kaum kommuniziert!

dr.pottengerSchon in den 1930er- Jahren stießen F.M. Pottenger und D.G. Simonson durch Zufall auf die fatal degenerierende Wirkung von Kochkost.
Sie fütterten eine Gruppe von Katzen mit rohem Fleisch und roher Milch und eine andere mit Gekochtem, ähnlich der menschlichen ‚Normalkost’. Es zeigten sich bei den ‚gekochten’ Katzen- Nachkommen dieselben Degenerationserscheinungen wie bei den Menschen. Die Tiere bekamen dünnere, längere Knochen, kleinere Köpfe, engere Brusträume und Gaumenbögen, was keine Ausbildung eines vollständigen Gebisses mehr zulässt und Zahnfehlstellungen bewirkt.
Die Degenerationen wurde von Generation zu Generation augenfälliger. Ab der 5. Generation waren sämtliche ‚gekochten‘ Katzen praktisch nicht mehr lebensfähig. Während die ‚rohen‘ Katzen sich bester Gesundheit und Nachkommen erfreuten.
So weit, so interessant, so skandalös, dass nur wenige davon wissen.

Nun sollte in den 1970er- Jahren dieser Fütterungsversuch wiederholt und die Ergebnisse verifiziert werden. Es wurden wieder zwei Gruppen von Katzen unter gleichen Bedingungen gehalten, ausgenommen das Futter. Eine Gruppe wurde wieder roh, die andere gekocht ernährt. Und wieder zeigten sich dieselben Degenerationserscheinungen.
Bloß schon in der zweiten Generation!
Großes Rätselraten hub an …
Der einzige, erst nicht bedachte Unterschied war, dass Pottenger und Simonson ihre Katzen in Freigehegen hielten, während bei der Oxford- Studie unter Laborbedingungen und Kunstlicht gearbeitet wurde!

Also, gehst Du jetzt lieber raus? 😉
Dann viel Spaß!

 

PS: Wem dieses Geschichtchen nicht reicht, bekommt HIER noch mehr Argumente

 


Grooooßhirn

11. April 2013

Es gibt Fehlinformationen, an denen Mensch sehr hängt.
Erst wurden sie ihm ‚eingepflanzt‘ und dann behält er sie freiwillig gerne bei, da sie ihm schmeicheln. Oft sogar machen sie ihm als kleine Notlügen oder Rechtfertigungen das Leben angenehmer.

Zu diesen ‚Nicht-umzubringenden-Lügen‘ gehören zum Beispiel die vielen schicksalhaften oder von bösen Erregern verursachten Erkrankungen. Niemand will hören, dass er selber durch seine Art zu Leben Erkrankungen (mit)verursacht hat! Das ist einfach unbequem, bezichtigt, macht schuldig, ist unangenehm. Jeder will doch fehlerfrei, und wenn schon, dann doch lieber das unschuldige Opfer und nicht Täter sein.
So weit, so bekannt für Leser dieses blogs.

Eine weitere, gerne abgewimmelte Tatsache ist, dass wir NICHT die Krone der Schöpfung sind. Dass wir uns nicht so grundlegend von den Tieren unterscheiden, dass wir biologisch gesehen sogar Primaten sind.
In diesem Punkt merke ich bei Vorträgen oder in Gesprächen immer wieder wie sich schnell Widerstand oder Ablehnung aufbauen.
Dennoch ist es so!
Klar fühlt es sich für Menschen – die noch dazu im Mangel leben – gut an, wenn sie sich als etwas ganz Besonderes sehen können.
Klar ist in irgendeiner Form jedes Wesen einzigartig. Aber jedes WESEN! Nicht nur jeder Mensch!
Aus dem Erkennen des Eigenen und Nichterkennen des Anderen gleich ein allgemeines ‚Höher-entwicklt-Sein‘ zu konstruieren ist lächerlich. Denn mensch darf sich auch in Sackgassen, Irrtümer, Fehler hineinentwickeln, wie die Geschichte schon vielfach zeigte. Und Tier darf auch ein wunderbares Leben ohne Zivilisation haben. Es ist nicht so, dass alles, was wir nicht sehen, wozu wir keinen Zugang haben, nicht existiert! 😉
Wer die wissenschaftlichen Erfolge der Biologie und Verhaltensforschung verfolgt, wird sehen, dass mit jeder neuen Erkenntnis uns die Tiere immer nur ’näher-, nie wegrücken‘.
Zudem, jedermensch der schon meditiert hat, wird wissen, dass dieser ‚gedankenlose‘ Zustand erhellender und befriedigender ist, als alles logische, rationale, zielgerichtete ‚Räderlaufen im Kopf‘.
Jeder Kreative, viele Komponisten, Erfinder, Denker wissen, dass wirklich neue Einfälle aus dem Nichts, aus der Stille, aus den ‚Zwischenräumen‘ kommen.

großhirnKürzlich schrieb ich über uns ‚Zweihirner‘ und prompt brandeten mir wiederum Ablehnung, Belehrungen, Entgegnungen entgegen.
Das ist schon ok. Jedermensch darf und soll sich natürlich freuen über sein Großhirn, das ja wirklich eine wunderbare Sache ist.

Doch heute möchte ich einmal vier Punkte aufzählen, die das Resultat unseres oft überbordenden, um nicht zu sagen, des uns missbrauchenden Großhirns sind:

redball Nahezu alle Erkrankungen gäbe es ohne unser ‚zivilisiertes‘, ‚hochentwickeltes‘ Denken, also ohne Großhirn nicht!
Bitte lass Dir das langsam auf dem Großhirn zergehen! Keine Ärzte, keine Krankenhäuser, keine Medikamente, keine Kranken, kein Leid! Ausschließlich, so wie in der Welt der freilebeneden Tier beobachtbar, glückliche, entspannte topgesunde Wesen …

redball Nahezu alle (unbegründeten) Ängste gäbe es ohne unser sich ständig verselbständigendes Großhirn nicht!
Stell Dir das vor! All die Ängste die Dich als Kind quälten, all die Geister, Mörder und Katastrophen die tagtäglich Millionen von Menschen Angst einjagen gäbe es nicht.
Und damit

redball Nahezu alle psychischen Störungen (früher Geisteskrankheiten) gäbe es ohne unser Denken, ohne unsere gesellschaftlichen und religiösen Konventionen nicht!
Stell Dir das vor! Keine Psychiater, keine Psychologen, keine Psychotherapeuten, keine Psychopharmaka, keine unglücklichen Patienten und Angehörigen!

Klar gäbe es auch Mozarts und Beethovens Musik, Rembrands und Picassos Bilder, Gaudis Sagrada Família- Katedrale und viele, viele andere Dinge ohne unser Großhirn, ohne unser Denken nicht.
Es gäbe aber auch nicht unsere bestialischen Kriege mit Millionen und Abermillionen Toden und Verwundeten, unsere himmelschreienden Umwelt- Katastrophen und unser globalisiertes Unterdrückungsleid.

Doch diese Wahl ‚Großhirn ja/ nein‘ haben wir ja ohnehin nicht mehr. Unser Gehirn hat sich entwickelt, wie es sich entwickelt hat.
Die Frage ist nur mehr WIE wir es verwenden!

Schalte ich es ein, wenn ich es mal brauche?
Oder lasse ich mich von diesem ‚Rennen im Kopf‘ herumtreiben, ängstigen, rastlos machen, bös‘ denken, Unsinn denken …?

Oder – und das ist mein letztes Negativ- Beispiel zu diesem Thema – verwende ich mein Großhirn dazu, zu verdrängen!?
Verdrängen zählt zu den psychischen Problemen und ist eine so schlimme ‚Seuche‘, dass praktisch jedermensch darunter leidet ohne es zu wissen.

redball Verdrängen ist ein Kind unseres Denkens und damit Großhirns …
Verdrängen ist ein Begriff aus der Psychoanalyse und meint das Unterdrücken von Unangenehmem.
Was so harmlos klingt, ist schlicht und einfach eine Katastrophe!
Dieses Unterdrücken kostet unendlich viel Energie, verspannt uns unsere Muskeln, was wiederum Energie kostet und engt uns unser Leben, unseren Horizont immer mehr ein, versteift den Körper und macht krank.
Dennoch handelt es sich um einen Vorgang, der tagtäglich in praktisch jedem von uns passiert!
Eine wahrlich ‚tolle‘ Leistung unseres Großhirns, das so viele so gern verteidigen … 😉

Um positiv zu enden: Unser Gehirn ist wunderbar!
Das Großhirn sogar schon so unfassbar wunderbar, dass wir gut daran tun, es gut zu ‚bewachen‘ und zu ‚führen‘! 😉

 


Wann änderst Du Dein Verhalten?

28. März 2013

Wann änderst Du Deine Gewohnheiten?
Was muss passieren, bevor sich Menschen ändern?

Wir haben nichts gelernt aus Tschernobyl. Oder steigt der Stromverbrauch seither nicht dennoch weiter?
Wir haben nichts gelernt aus Fukoshima. Oder essen wir etwa jetzt nicht doch stärker radioaktiv verseuchte Produkte?
Wir haben nichts gelernt aus Gewaltfilmen, die schon Kleinste sich ansehen dürfen. Oder steigt die Jugendbrutalität etwa nicht stetig an?
Kaum ein Atemwegskranker lernt durch seine Krankheit etwas dazu. Oder rauchen die meisten Kranken etwa nicht weiter?
Kaum jemand lernt von den Medienberichten, die unsere grottenfalsche Ernährung aufzeigen. Oder steigt das Durchschnittsgewicht etwa nicht weiter an?

Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen …
Doch die Frage ist: WARUM bloß, wollen wir partout nichts ändern an unseren Gewohnheiten?

Warum denkt nicht jemand mal selbständig über religiöse Inhalte nach?
Warum schreiben sich die Menschen die Wahlversprechen der Parteien nicht wenigstens auf, wenn sie schon so ein kurzes Gedächtis haben?
Warum hinterfragt niemand den oft hanebüchenen Unsinn der in den Medien vermittelt wird?
Warum geben wir lieber unsere Meinungsbildung an Fachleute, Wissenschafter, etc. ab, als unseren ‚Hausverstand‘ – der sehr vieles sehr eindeutig klärt! – einzusetzen?

baby-mannIch sags Dir. Und vielleicht wachen dadurch einige doch noch auf und werden erwachsen.
Mit 4- 6 Jahren sind Kinder bzw. Menschen ‚fertig‘. Das heißt, alle Gewohnheiten, Vorlieben, ja oft sogar Meinungen, die uns bis dahin von unseren Eltern, Omis, etc. ‚einprogrammiert‘ wurden bleiben ein Leben lang unverändert.

Ja! Mit unserer Freiheit, unserer Selbstbewusstheit ist es nicht allzuweit her. Der überwiegende Teil der Menschen bleibt ein Leben lang Kind, ja verteidigt sogar ’seine Persönlichkeit‘ als wärs tatsächlich seine eigene! 😉

Kaum jemand wird sich je bewusst, dass er sich in jeder Sekunde neu gestalten könnte!
Damit meine ich jetzt nicht die paar Prozente unserer Gesamtheit, die wir immer wieder Modeströmungen wie Tatoos, Piercings oder anderen Verrücktheiten unterwerfen. Nein, damit meine ich, dass man seine Art, seinen Charakter, sein Äußeres jederzeit frei und gänzlich neu gestalten könnte.
Aber auch nur kleine Änderungen, die aus Überzeugung oder bewusstem Nachdenken resultieren, wären schon ein wunderbarer Schritt zu einem eigenverantwortlichen selbstbewussten Menschen.

Bloß tun müsste man ihn!

Wohl noch überflüssig zu sagen, dass ich das deshalb schreibe, weil ich oft völlig fassungslos bin, wieviele Ausflüchte, Argumente, Rechtfertigungen den Menschen einfallen, um nur ja nicht paradiesisch leben zu ‚müssen‘ … 😉

 


Unsere blinden Flecken

21. März 2013

blindEinerseits ist es ja gut verständlich, dass man eine Welt, in die man hineingeboren wurde, in die man von kleinst an hineinsozialisiert wurde, an deren Absonderheiten man sich lange und ausführlich gewöhnte, für völlig normal, wenn nicht sogar für die einzig mögliche Welt hält.
Andererseits zeigen Menschen, die vorgeben besonders wissenschaftlich oder kreativ zu arbeiten, oft besondere Betriebsblindheiten unserer Zivilisation gegenüber.

Da werden die Ursachen von Problemen oder Erkrankungen oft weit von sich gewiesen, obwohl mit nur wenigen Mausklicks gezeigt werden kann, wie sehr das betreffende Problem mit dem Zivilisationsgrad korreliert.
Da werden Ursachen, die oft einfachst beseitigt werden könnten, einfach ignoriert und das Problem als unverrückbar existent erachtet.

Eine besonders absurde Sendung war kürzlich zum Thema Essstörungen im Radio zu verfolgen. Eine Runde aus Experten, Medizinern, Psychologen, Betroffenen, Angehörigen und Therapeuten versuchte sich dem Themenkreis Bullimie und Magersucht anzunähern.
Es lief alles sehr entspannt, easy und glatt bis eine Zuhörerin zugeschaltet wurde, die es wagte, zu mutmaßen, dass es sich dabei um gesellschaftliche Probleme handeln könnte. Da – der Hausverstand lässt grüßen – es diese Probleme früher nicht gab und auch aus anderen Kulturen nicht bekannt seien.

Booooaaaaahhhhh! Da ging dann die Post ab!
Sofort mauerte die ganze Expertenrunde sich ein, sicherte sich gegenseitig und unterstellte dieser ‚Außenfeindin‘ Schuldzuweisungen, obwohl diese ausschließlich von möglichen Ursachen gesprochen hatte.
Der Mediziner trat als heroischer Retter der Ehre einer Magersüchtigen- Mutter auf. Die psychologin dozierte minutenlang über die vielen Tests die mit der Familie gemacht wurden und die allesamt keine Mitursachen ergaben. Eine Betroffene verwehrte sich natürlich vehementest dagegen, dass mit ihr bzw. ihrer Sozialisation etwas nicht stimmen könne; sie wäre eine ganz normale Frau, die eben von dieser heimtükischen Krankheit erfasst worden war. Und schließlich bewies – Logik komm heraus, Du bist umzingelt! – die Therapeutin, dass Außenursachen nicht relevant sein können, da sonst ja die Therapien nicht wirken würden …

Liebe Leute, solch ein bescheuklapptes Verhalten ist einfach nur lächerlich!
Deshalb, bewahrt Euch bitte den ‚weiten Blick‘! Guckt öfter mal zu anderen Kulturen, in die Natur, zu den freilebenden Tieren! Oder auch nur in andere Familien!
Man braucht nur wirklich hinzusehen! Mit Abstand hinsehen!
Stell Dir vor, Du bist eben erst gelandet und siehst Dir all dieses Tun und Treiben völlig offen und interessiert an.
Ich verspreche Dir, mit diesem Blick wird Dir kaum eine Ursache verborgen bleiben.

Oder um es noch paradiesischer anzulegen, noch weniger zielgerichtet: Lebe einfach naturrichtig! Und Du kannst alle Probleme getrost vergessen … 😉

 


Wir Zwei- Hirner

5. März 2013

GehirnWir haben ein Kleinhirn. Das ist klein wie eine Zwetschke und sorgt für unser Überleben. Es atmet und herzschlägt uns. Es lässt uns reagieren, verdauen, regelt die Körpertemperatur, lässt uns spüren, heilen, verlieben und Sex, Gefühle und Orgasmen haben. Es schupft sozusagen locker und ohne viel Tamtam alles was wichtig ist und Spaß macht.

Darübergestülpt sitzt unser Großhirn. Das ist ca. 10 mal so groß wie das Kleinhirn, tut nichts wirklich Wichtiges sonder denkt mehr oder weniger bloß über all diese Lebensfunktionen des Kleinhirns nach und redet teilweise seeehr gescheit darüber 😉

Und welches von beiden, was ist uns wichtig(er)?
Das Großhirn natürlich! 😉

Und das spiegelt unseren ganzen Lebens- Irrwitz wieder.
Wir sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Wir sehen vor lauter Lerninhalten, Gesellschaftskonventionen, Gesetzen, Regeln, Aufgaben, Höflichkeiten, Tabus, Arbeiten, und, und, und unsere wunderbaren Leben nicht mehr.

Wir machen uns sozusagen unsere Leben Großhirn- schwer.
redball Wir haben z.B. völlig vergessen, dass es mal lebenslang dauergesunde Leben gab. – Ohne Medizin und Pharma!
redball Wir haben z.B. völlig vergessen, dass wunderbare Leben auch ohne Arbeit möglich sind.
redball Wir haben z.B. völlig vergessen, dass Bewegung nicht Auto, Flugzeug, Lift oder Rolltreppe ist, sondern auch Freude, Muskelspüren und Frischluft bedeuten kann.
redball Wir haben z.B. völlig vergessen, dass nicht Knigge- Steifigkeiten, sondern Körperkontakt und Aufmerksamkeiten glücklich machen.
redball Und, und, und.

Damit will ich unseren Großhirn- Fortschritt nicht verteufeln.
Ich möchte bloß daran erinnern, dass das Großhirn ’nur‘ ein Werkzeug ist, das wir nur dann rausholen und anwenden sollten, wenn es sinnvoll ist.
Das tun wir leider nicht. Im Gegenteil, wir werden vom Großhirn, von unseren Zwängen und vermeintlich notwendigen Aufgaben förmlich getrieben.

Wenn Du eine Staumauer planst, schalt‘ das Großhirn ein. Wenn Du Dein Auto zerlegst, schalt das Großhirn ein. Wenn Du Deinen Kontoauszug kontrollierst, schalt Dein Großhirn ein.
Oder besser: schalt davor das Großhirn MIT dem Gefühlshirn ein und überleg genau, ob Du all diese Unsinne überhaupt wirklich brauchst.

ABER lass es ausgeschalten wenn Du es nicht brauchst! Wenn Du mit der Freundin im Bett liegst. Wenn Du durch den Wald gehst. Wenn Du einen Sonnenuntergang betrachtest.
Lass es die allermeiste Zeit ausgeschaltet!
Geh immer öfter ins Fühlen, ins Beobachten, in die Sinne, ins Hier und Jetzt!