Armes Deutschland

22. Februar 2026

Ich verfolge Deutschlands Politik nicht all zu genau. Doch ein Interview mit Peter Hahne machte mich auf etwas wirklich Erschütterndes aufmerksam:

Nicht nur, dass ein Herr Roderich Kiesewetter die Bombardierung Moskaus forderte. Er stimmt auch mit Marco Wanderwitz und Johann Wadephul (alle CDU) darin überein, dass Russland ‚Deutschlands Feind auf ewig‘ ist.

Bitte, geht’s noch!? Russland, die weltgrößte Atommacht, mit uns auf demselben Kontinent, mit dem uns eine jahrhundetelange Geschichte verbindet! Deutschland, das US- Militärbasen beherbergt! Deutschland, dem, obwohl unter Hitler der Agressor par excellence, von den Alliierten, inklusive Russland, die Hand gereicht wurde, Frieden geschlossen wurde.

‚Feind auf ewig!‘

Das ist Kriegstreiberei pur!

Nicht nur, dass uns allen diplomatische bis versöhnliche Politgrößen wie Brandt oder Kreisky mehr als fehlen, auch in Österreich sind wir derzeit nicht viel besser dran. Die Militärausgaben werden erhöht, dem jungen ‚Kanonenfutter‘ die Wehrdienstzeit verlängert, die Medien sind voll auf Anti- Putin- und Militarisierungs- Kurs und sogar dem Chef der stärksten Opposition Kickl reicht eine ‚100%-ige Neutralität‘! Da scheib ich ihm doch glatt in sein Stammbuch:

Bloß 100% Neutralität!? Ich will Österreich als das politisch, wirtschaftlich und diplomatisch weltweit best vernetzte Land sehen! Denn man ‚darf‘ auch mit Menschen und Ländern völlig anderer Ausrichtungen best friend sein!

So, nun wieder länger keine Politik. Versprochen!     

– lichst





Wirf doch Deine Feinde aus dem Haus!

17. Oktober 2025

Was wird in so manchen Häusern und Wohnungen nicht geputzt, aufgeräumt und nur das Schönste und Beste reingelassen. Mit unserer geistigen Ordnungsliebe ist es nicht ganz so weit her. Da werden Kriegsnews, Mordgeschichten, Krimi- und Horrorfilmszenen eingelassen. Und auch im Alltag sind doch die Skandale, Skandälchen, Unfälle und Trennung so rasend spannend     

Dabei macht uns, was wir in uns haben. So wie ein Maler auch nur die Farben in die Bilder bringen kann, die er auf der Palette hat.

Der Haken nur an unserer Gedankenhygiene ist, dass wir nicht alle Feinde als solche erkennen. Wie im richtigen Leben. Da gibt es auch welche die sehen wie Menschen aus, sprechen und bewegen sich wie solche, sind aber Teufel. Deshalb verrate ich Dir heute zwei unserer schlimmsten Feinde, die ein schöpferisches Leben absolut verhindern:

   Es ist schon im Wort zu erkennen, dass er aus der dualen, aus der ‚Zweier- Welt‘ entstammt, obwohl wir doch wissen, dass wir nur in der Ein-heit, in der Harmonie glücklich sein können:

Der Zwei-fel!

Wer zweifelt, teilt die Gesamtheit der Möglichkeiten, also auch seine Zukunft(s- Chancen) in zwei Teile und verwirft einen davon. Muss also auf die Hälfte aller Chancen verzichten, hat seine ganze Fülle verspielt. Dabei gibt es kaum so unnötiges wie den Zweifel. Denn wir als Schöpfer sind es doch, die alles in der Hand haben. Warum sollten wir dann an uns zweifeln!? Selbst wenn Unangenehmes an uns herangetragen wird, sind wir doch in der Lage Gutes daraus zu machen!

   Auch im zweiten ‚Hauptfeind‘ verrät schon das Wort wieder die Herkunft aus dieser fatalen Dualwelt:

Das Beur-teilen!

Auch hier teilen wir wieder das Ganze und bekommen nie mehr die Fülle, nie mehr das Ganze. Auch hier wieder: Dabei, warum sollte ein Gott/ eine Göttin etwas aburteilen, etwas verurteilen, wenn er/ sie doch aus allem alles, auch aus Scheiße Gold machen kann!? Hm?

Also jag diese beiden unseligen Zivilisationsangewohnheiten raus. Für’s Erste reicht es, wenn Du sie zeitgerecht erkennst, um sie zu ignorieren. Ignoriere sie, um beobachten zu können, wie effizient Du sie umwandeln kannst. Denn mit jeder dieser Beobachtungen wirst Du sicherer werden in Deiner Macht.

– lichst

NS: Vielleicht noch ein Nachsatz, der all die Beurteiler und Zweifler als ‚Unfähige entlarvt‘.
Jede Situation ist von uns formbar. Du kennst vermutlich auch diese Menschen, denen man einfach nicht böse sein kann, die immer strahlen, immer zuversichtlich sind. Sie setzen in jeder ersten Begegnung, für jeden Projektbeginn einen Anfangsimpuls, den andere spüren und aufgreifen. Damit setzen sie eine Rückkopplungskette in Gang, mit der sich die Menschen gegenseitig hochschaukeln und alles gelingt und besser und besser macht. Doch für diesen Anfangsimpuls braucht es eine gewisse Energie oder ‚Göttlichkeit‘. Wer die nicht hat, weil er nicht an sie bzw. nicht an sich glaubt, weiß und spürt das und reagiert entsprechend mit Zweifeln und Aburteilungen. Somit outen sich solche Menschen als energie- und gottlos