Nicht nur ich kam durch massive Gesundheitsprobleme vom Technik- zum Gesundheitsbereich. Ich konnte dasselbe Muster, dass erst einmal der Leidensdruck groß genug sein muss, bevor Menschen bereit sind sich mit sich zu befassen, bei meinen Interessenten und Klienten immer wieder erleben.
Hier ein anschauliches Beispiel der wunderbaren Petra Birr mit ihrer Akademie für Ernährung in Berlin:
Ich bin in Thüringen geboren und aufgewachsen und habe unzählige Stunden bei meinen Großeltern verbracht, die in der gleichen Stadt lebten.
Es gab immer reichlich zu essen, und alle freuten sich, dass die kleine Petra so gut aß – nichts blieb auf dem Teller. Dieses Gefühl, geliebt zu werden, obwohl man einfach nur isst, hat sich tief eingeprägt.
Meine ersten Lebensjahre waren jedoch sehr schwer.
Ich vertrug keine Kuhmilch und war zeitweise so krank, dass ich Wochen im Krankenhaus verbringen musste. Selbst Bananen waren nur auf ärztliches „Rezept“ erhältlich. Milchpulver dagegen konnte ich essen und es wurde zu meiner Hauptnahrung.
Doch damit kamen schwere Hautprobleme, die meinen Körper so stark belasteten, dass er sie über die Hautreaktionen ausdrücken musste. Ich machte Teerbäder und schmierte mich mit unzähligen Salben ein – jede einzelne ein Versuch, den Körper zu beruhigen.
Unser tägliches Essen bestand überwiegend aus Brot, Wurst und Fleisch. Niemand dachte daran, die Ursachen meiner Beschwerden zu hinterfragen, und so entwickelte sich bei mir mit 17 Jahren Rheuma, wie es auch in meiner Familie häufig vorkam, das liegt eben in der Familie…
Erst durch die bewusste Veränderung meiner Ernährung verschwanden die Beschwerden und ich konnte wieder frei leben – nur meine deformierten Füße bleiben als stille Zeugen jener Zeit, doch sie tragen mich heute schmerzfrei über all hin.
Diese Erfahrungen haben mir früh gezeigt, wie mächtig es ist, Ursache und Wirkung in Verbindung zu bringen.
Nun könnte man natürlich sagen: Ok, das regelt sich ohnehin ganz von alleine. Ich lebe wie es mir Spaß macht und geh zum Doc wenn’s wo zwickt. Kann der nicht helfen kann ich’s immer noch a la payoli, Petra Birr o.Ä. probieren.
Klingt gut, ist aber zu kurz gedacht.
Normallebende können weder ermessen, wie sehr sie ‚mit angezogener Handbremse fahren‘, noch
wieviel an Vielfalt, Genuss und Lebensqualität sie sich ausblenden.
Jede Symptomunterdrückung beim Doc schadet. Durch das Weiterbestehen der Ursache und damit dem Weiterverschlimmern und durch Nebenwirkungen.
Lebensverkürzungen von 10, 20 oder noch mehr Jahren werden ebenso wenig gesehen wie die Tatsache, dass
‚Alterserscheinungen‘ nicht normal sondern zivilisationsgemacht sind.
Auch die Weitergabe von geschädigten oder topfitten Genen und
der ökologische Aspekt eines jeden Tuns, dürfte mensch bedenken …
Vielleicht gehörst ja gerade Du zu den schon leise Aufgewachten, die erst gar nicht den ‚Schicksalsschlag‘ brauchen um Lust auf ein paradiesisches Leben zu bekommen …
– lichst


Veröffentlicht von payoli 