„Weltweit sind über 350 000 Chemikalien und chemische Gemische registriert und jedes Jahr kommen neue hinzu. Die ‚Nationale Gesundheits- und Ernährungsstudie‘ in den USA hat bei 99% der getesteten Personen eine Belastung mit Chemikalien nachgewiesen. Im Blut von Babys befinden sich bis zu 200 Chemikalien, bevor sie überhaupt geboren werden. Über 90% aller Deutschen haben Glyphosat im Urin. Jeder von uns hat über 20 000 verschiedene Gruppen toxischer Chemikalien im Körper.
Für eine solche ‚Giftflut‘ sind unsere Entgiftungsorgane nicht gemacht!“ (Dr. Alina Lessenich)
Das ist natürlich absoluter Wahnsinn! Doch mir geht es heute um die Verursacher dieser Giftflut.
– Und das sind wir selber! Oder soll ich sagen ‚unsere Uninformiertheit, unsere Wurschtigkeit‘? Denn was denken sich diese Abermillionen von Konsumenten, woher ihr Zeugs kommt, woraus, womit und wie es hergestellt wird!?
Natürlich könnten wir uns in Schutz nehmen, indem wir sagen ‚Ich einfacher Konsument kann doch nicht alles wissen, was die an den Produkten beteiligten zahllosen Wissenschafter und Hersteller wissen!‘
Ja, das stimmt. Doch ‚Unwissenheit schützt vor Strafe nicht‘ heißt es nicht nur in der Juristik, sondern auch im ‚richtigen‘ Leben. Denn letztendlich vergiften doch bloß wir uns selber durch unseren gedankenlosen Konsum!
Meine steinalte Mutter und ihre Schulkollegin erzählten mir oft, dass in ihrer Kindheit alles Benötigte im Ort gemacht wurde und zu bekommen war. Und die lebten, wie ich ebenfalls aus vielen Geschichten raushörte, absolut nicht schlecht!
Einer der Unterschiede zu heute ist, dass ich einige Möbel aus dieser Zeit heute noch verwende, während viele ‚moderne‘ Möbel meiner Kinder schon duch die nächste oder gar übernächste Möbelgeneration ersetzt werden mussten.
Nicht nur, dass es wirtschaftlich doch völlig ‚irre‘ ist, unsere Produkte von weither zu holen um für das Vielfache des Ersparten unsere vielen Arbeitslosen ‚durchfüttern‘ zu müssen. Nein, wir haben damit auch jegliche wirkliche Lebensqualität verspielt!
Wie wär’s, sich 2024 jedes Produkt, bevor wir es kaufen, kritisch zu betrachten? Woher kommt es, wie aufwändig ist es verpackt, woraus besteht es? Kommt es aus Niedriglohn- oder ‚Umweltsünder‘- Ländern? Wie langlebig scheint es zu sein? Wie problemlos ist es zu reparieren, recyclen oder zu entsorgen? …
Auch unsere fulltime- Job- Philosophie die diesen Konsum- Wahnsinn nicht nur nahelegt, sondern sogar erzwingt, könnten wir überdenken. Denn wer die Einfalt nur eines Jobs der Vielfalt vieler Eigenleistungen vorzieht, outet sich doch eher als schlicht, denn kreativ und flexibel ![]()
Also, wer möchte: Zum Denken, Recherchieren und Lebensändern gäbe es für uns alle mehr als genug Möglichkeiten in 2024! ![]()
Was oberflächlich betrachtet nach Verzicht aussieht, könnte uns jedoch viel an Lebensqualität, Gesundheit, Flexibilität, Geschick, Kreativität und auch an monetär Eingespartem …, eine sauberere Umwelt sowieso, einbringen.

Veröffentlicht von payoli 
