Du kennst vielleicht dieses entzückende Kinderbuch mit obigem Titel, in dem ein kleiner, eben geschlüpfter Vogel durch die Welt rennt und seine Mama sucht.
Genauso irren wir durch Leben, Welt und Schicksale!
Ja! Jeder Drogensüchtige ist nur süchtig, weil er etwas sucht – woher sonst käme ’süchtig‘!? – das ihm von klein an vorenthalten wurde!
Jeder Alkoholsüchtige sucht nach eben diesem!
Wenn Du shoppen gehen musst, suchst Du im Grunde nur!
JedeR die vor Ende der Schoko- Tafel nicht stoppen kann ist süchtig und sucht, worauf wir alle ein Geburtsrecht hätten, es aber nicht bekommen.
Ja sogar die Arztpraxen, die der Psychotherapeuten sowieso, sind voll von Menschen, die ihr Leben nicht (gesund) auf die Reihe kriegen, weil ihnen genau das fehlt!
Und warum holen sie sich nicht das Fehlende, anstatt ihren Ersatz- und Suchtmitteln nachzulaufen?
Tja, das ist die große Frage!
Ich tippe einmal weil sie sich das nicht zutrauen, da ihnen auch ihre Göttlichkeit vorenthalten/ genommen wurde.
Doch sehen wir genau hin: Warum sind wir, wie wir sind?
Rein physiologisch gesehen: durch unser endokrines, also Hormon- Profil!
Und jetzt wird’s interessant!
Unsere Stimmungen, Vorlieben, Neigungen … unser So- Sein wird zu großen Teilen von den unterschiedlichen Drüsen, von unterschiedlichen Hormonausschüttungen, sozusagen von unserer ‚inneren Apotheke‘, bestimmt. Frauen kennen das vom Einsetzen der Pubertät und vom Klimakterium genauso gut wie Männer von den Mondzyklen oder ‚Außenreizen‘ ![]()
Die Mächtigkeit dieser Hormone zeigt z.B., dass wir ohne Dopamin gar nicht leben wollen würden und ohne Testosteron es gar keine attraktiven Frauen gäbe.
Doch die Hormonausschüttungen sind nicht unabänderlich, sondern können in weiten Bereichen durch Ernährung, Lebensweise, Übungen, Bewusstsein … beeinflusst werden.
Wir sind also etwa, was in der Mechanik ‚Perpetuum mobile‘ heißt und nicht möglich ist. Wir steuern und gestalten unser Hormonbild selber und leiden unter ungünstigen Hormonzusammenstellungen! ![]()
Warum z.B. sind wir unter Drogen, unter Alkohol anders als im normalen Leben, sehen, denken, fühlen anders?
Genau dieser Unterschied ist das Maß dafür, wie sehr wir verbogen, gehemmt, er-zogen wurden, wie weit wir tagtäglich unsere unnatürlichen Rollen spielen.
Einzig nur, weil wir nicht wissen, nicht glauben können, dass wir an den ‚Stellschrauben‘ sitzen und Schicksale genauso bestimmen wie hinwegfegen könnten, wie sämtliche Süchte.
Die klägliche Suche a la ‚Bist Du meine Mama?‘ könnte für jedermensch umgehend ein Ende haben!
In diesem Sinne:


Veröffentlicht von payoli 