Das 1.000 001. Rezept

Es gibt unzählige Kochrezepte in unzählige Kochbüchern und KöchInnen- Gehirnen.
Dennoch schreibe ich jetzt hier eines dazu.
Und wozu das?
Besonders lecker?
Besonders einfach?
Besonders gesund?

Ja!
Ja!
Ja!

Es ist ein einfaches Rohkost- Rezept. Das heißt es enthält noch alle Inhalts- und Vitalitätsstoffe so, wie sie die Natur für uns vorgesehen hat.
Die übliche Erhitzung reduziert nämlich Lebensmittel zu Nahrungsmitteln.
Macht aus Lebendigem, Totes!
Ein Samenkorn beispielsweise in die Erde gesteckt, ergibt eine wunderbar lebendige Pflanze, die wiederum keimfähige, lebendige Samen hervorbringt.
Ein abgekochtes oder anderswie erhitztes Samenkorn in die Erde gesteckt ergibt eine tote, schimmelnde Masse ….
Es wird noch einige Zeit dauern bis unsere wissenschaftlichen Kalorienzähler und ‚In-Kohlehydrate-Eiweiß-und-Fett’- Einteiler erkennen werden, dass unsere Körper auch ‚die Lebendigkeit’ der Lebensmittel brauchen und verwerten.

Also! [tusch! fanar!] Mein Rezept- Geschenk:

– Eine schwache handvoll Kakaobohnen im Mixer zu feinem Pulver mahlen
– eine kräftige handvoll Nüsse oder Mandeln dazugeben und weitermixen.
– 4- 5 braune Bananen schälen und mitmixen.
Fertig! (in weniger als 5 Minuten).

Über Weintrauben, gewürfelte Pfirsiche, o.ä. gegossen ergibt das ein herrliches Schokocreme- Dessert und hält ich im Kühlschrank einige Tage.
Da Kakaobohnen nicht immer leicht zu bekommen sind, ist als kleiner Rohkost- Kompromiss auch Kakaopulver möglich.
Wer es lieber knurpsig hat, mischt in die Creme, einige, einen Tag in Wasser eingeweichte und enthäutete, Mandeln.

 

11 Responses to Das 1.000 001. Rezept

  1. Inge Henneberg sagt:

    Danke für dieses super Rezept, hört sich wirklich gut an, werde ich heute noch ausprobieren.
    Frage: wenn Kakaopulver – entspricht etwa 1 Eßlöffel dieser Handvoll Kakaobohnen?

  2. Inge Henneberg sagt:

    Hat sich inzwischen erledigt, nachdem ich mich informiert habe, w i e Kakao hergestellt wird.
    Werde mir Kakaobohnen schicken lassen.

    • payoli sagt:

      Ja, die sind auch eindeutig besser! Besonders für so Gewissenhafte wie Du!
      Versuch auch mal eine frische Kakaoschote; das Fruchtfleisch ist nämlich auch sehr lecker.

  3. Micha sagt:

    „Ein Samenkorn beispielsweise in die Erde gesteckt, ergibt eine wunderbar lebendige Pflanze, die wiederum keimfähige, lebendige Samen hervorbringt.
    Ein abgekochtes oder anderswie erhitztes Samenkorn in die Erde gesteckt ergibt eine tote, schimmelnde Masse …. […]
    – Eine schwache handvoll Kakaobohnen im Mixer zu feinem Pulver mahlen
    – eine kräftige handvoll Nüsse oder Mandeln dazugeben und weitermixen.
    – 4- 5 braune Bananen schälen und mitmixen.
    Fertig! (in weniger als 5 Minuten).“

    Ich hoffe es ist der Hinweis gestattet, dass auch ein süßes, kleines Körchen zerhäckselt recht wenig Leben hervorbringen dürfte.

    • payoli sagt:

      Du hast natürlich Recht!
      Doch das Keimbeispiel sollte bloß den Begriff der Lebendigkeit bzw. die denaturierende Wirkung des Erhitzens verdeutlichen.
      Lebendigkeit spielt sich aber auf und unter der Zellebene ab, die beim Mixen und Kauen nicht oder nur teilzerstört wird.
      Bei aller Theorie ist der Unterschied aber ganz einfach erlebbar. Du brauchst bloß in beiden Fällen Deine Körperausscheidungen zu beschnuffeln … 😉

  4. platonisch sagt:

    „Du brauchst bloß in beiden Fällen Deine Körperausscheidungen zu beschnuffeln …“

    Und Sie gehen wieder automatisch davon aus, dass Geruchloses gut, und Stinkendes schlecht ist. Es sind einfach unterschiedliche Gerüche, einer für die menschliche Nase unangenehm, der andere weniger. Tigerscheiße stinkt, Kuhdung anders, aber auch. Beide Tiere ernähren sich „naturrichtig“. Der Gestank bei Hunden, Tigern etc. liegt am Fleischkonsum, der für sie normal ist.

    • payoli sagt:

      Ja, stell Dir vor, ich Verrückter halte gesund, einfach, duftend für besser als krank, kompliziert und stinkend! Ist ja echt crazy, gell! 😉
      Und der Gipfel meiner Blödheit: Ich glaub auch noch, dass der Geruchssinn evolutionsgeschichtlich einen Sinn hatte … Ts, ts, ts

  5. […] Payoli hat dieses leckeren Rezept gepostet. Werde ich nachher erst mal ausprobieren ;0) […]

  6. Inge Henneberg sagt:

    Die Schokoladencreme schmeckt hervorragend – einfach köstlich, danke fürs Rezept! Da der Kakaobohnenversand doch recht kostspielig ist, habe ich wie vorgeschlagen ausnahmsweise Bio-Kakao von Rapunzel(nicht alkalisiert)genommen.
    Und für mich fast eine Mahlzeit, weil auch sehr sättigend.
    Lieben Gruß aus dem heißen Berchtesgaden,
    Inge

    • payoli sagt:

      Freut mich, dass sie Dir schmeckt!
      Da der Kakao hier ja sozusagen bloß als Gewürz verwendet wird kann man schon mal eine nicht- rohköstliche Ausnahme machen.
      Bei dieser Hitze ist sie gut gekühlt und mit Beeren auch sehr lecker.
      Liebe Grüße!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: