So lieb …

oder

     Pathogenese versus Salutogenese

Also:
So lieb …
… es einige Mediziner auch meinen mögen, sie können nie wirkliche Hilfe für uns sein. Ausgenommen vielleicht Unfallchirurgen, die selbst schlimmst Zerfetzte wieder zusammenstückeln.
Doch die allgemeine Medizin fußt einfach auf einem völlig falschen Denkansatz und Grundgedanken.
Wenn am Beginn einer Reise bereits eine Weiche falsch gestellt war, führen noch so viele spätere Abzweigungen kaum mehr zum richtigen ursprünglichen, richtigen Reiseziel.
Wenn man Krankheiten schon als gegeben und die Schöpfung als reparaturbedürftig und nachbesserungswürdig betrachtet, wenn man sich einem Problem von der Pathologie, von der Krankheits- Seite nähert, ist die Kurve zum tatsächlichen Leben nicht mehr zu kriegen.
Doch wir leben nicht in einer Mangelwelt, sondern in der Fülle. Gesundheit ist jedermenschs Geburtsrecht und lebenslange Dauergesundheit sollten so selbstverständlich sein, wie der Sonnenschein, die Atemluft und die Erde unter unseren Füßen.
Wir sind nicht die ‚Krone der Schöpfung’ sondern ihre Lehrlinge. Wir brauchen nichts zu verbessern, nichts zu reparieren. Wir bräuchten bloß die Naturgesetze zu akzeptieren.
Wir müssten nicht ständig tun, wir könnten ganz wunderbar und wohlbehütet, einfach SEIN.

Dieser einträglichen und deshalb grassierenden Pathogenese der Medizin steht Aaron Antonovsky’s Salutogenese gegenüber. Diese sieht sich nicht an, warum Menschen krank werden, sondern warum sie gesund bleiben.
Viele Gesetzmäßigkeiten und Voraussetzungen für Gesundheit wurden schon gefunden; alle weisen sie in die ‚paradise your life’- Richtung bzw. zu unserer frühen, noch artgerechten Lebensweise. Doch den Durchbruch wird sie wohl nicht schaffen, denn damit ist kaum Geld zu machen. Was soll eine Pharma- Firma, was soll ein Arzt, für ein Interesse haben, an ausschließlich gesunden Menschen?
Man könnte zwar kurzfristig Geld scheffeln, indem man den Leuten diese Gesetzmäßigkeiten näher bringt. Doch später dann stünden die Ordinationen und Krankenhäuser leer.
Ganz perfide gehen die Firmen, Ärzte, Gesundheits- und Ernährungsberater vor, die vorgeben die Gesundheit ihrer Klienten zu fördern aber wissentlich oder auch unwissentlich nur Halbwahrheiten verzapfen. Die kassieren erstmal von den Gesundheits- Bewussten und Interessierten ab um an ihnen im Krankheitsfall dann noch mal zu verdienen. Vorsicht ist hier geboten.
Diese Ausführungen sollen keineswegs heißen, dass ich die heutigen Patienten in ihrem Leid belassen möchte! Nein, für sie ist es natürlich wunderbar, dass ihnen geholfen wird.
Bloß: So wird sich nie etwas ändern! Die Wirtschaft verkauft den Menschen immer Schädlicheres, immer Umweltzerstörerisches und die Medizin behauptet, alles wieder hinkriegen zu können. – Und weist die Patienten nicht auf ihre Krankheitsursachen, auf ihre Lebensführungsfehler, hin.

Deshalb lass Dir ins Poesie- Album geschrieben sein:
Das Genialste und Beste ist immer das Einfachste.
Ein ganz wunderbarer Teil dieser Schöpfung ist, dass es eine höchst effiziente Gerechtigkeit gibt: Alles was wir für ein gesundes und glückliches Leben brauchen, muss nicht durch Geld oder Studium erkauft werden, sondern ist für alle zugänglich.

 

5 Responses to So lieb …

  1. Inge Henneberg sagt:

    Solange Ärzte selber an Krankheiten sterben, von denen sie eigentlich ihre Patienten befreien wollen, können sie keine wirkliche Hilfe sein. Und dafür gibt es täglich neue Bestätigungen.
    Stellt man die Frage nach den Ursachen, so sind diese nicht bekannt oder es sind immer die bösen Viren.
    Daraus resultiert dann die weit verbreitete (und für alle am Kranken Verdienende so einträgliche) Sympthom-Therapie und da jedes Medikament Nebenwirkungen hat, sind auch Folgekrankheiten vorprogrammiert.

    Nur – es gibt keine Krankheit ohne Ursachen. Und die liegen teilweise bereits bei den Fehlern unserer Vorfahren – und wenn wir nichts ändern, dann auch bei uns selbst.
    Wir allein bestimmen den Weg ob wir so weiter machen (bedeutet mit Gesundheitsproblemen leben und sie an unsere Nachkommen weiterreichen) oder umkehren in Richtung natürlicher Lebensweise.

    • payoli sagt:

      Ja, Du sagst es!
      Ärzte haben sogar eine unterdurchschnittliche Lebenserwartung!
      Vielleicht magst auch Du Dein Haus irgendwann öffnen und Menschen mit Dir (auf Zeit) mitleben lassen.
      Mein Seminarhaus wird auch irgendwann in den nächsten Monaten fertig und ich erhoffe mir sehr, dass das gelebte Vorbild mehr bewirkt als alles Schreiben, Vortragen und ‚Predigen‘.

  2. Inge Henneberg sagt:

    Habe leider kein Haus für mich allein, nur eine kleine 35qm- Wohnung (eine von 11 weiteren in einer antiken Villa hoch über Berchtesgaden) und ich brauche meinen Freiraum.
    Mag auch keine sogenannten Wohngemeinschaften, bin da eher egoistisch. (Auch wenn unsere Urvorfahren die Affen in der Gemeinschaft lebten, ich leite nicht alles auf mich oder die Menschen ab.)
    Denke auch, wer heutzutage wieder zum natürlichen Leben inkl. Ernährung zurückkehren will, der kann sofort damit beginnen – unabhängig wo er wohnt, ob allein in einer Partnerschaft oder wie auch sonst immer.
    Wichtig ist der Wille und die Konsequenz und wie hoch die Wertschätzung des Einzelnen für sein Wohlbefinden und die Gesundheit ist.

    • payoli sagt:

      Jaja, ist natürlich auch ok!
      War bloß so eine Idee …
      Muss ja auch kein Mitleben sein. Erzählen, helfen, einladen, etc. sind auch Möglichkeiten.
      Am 10.10.2010 z.B. ist Welt- Rohkost- Tag mit potlucks überall, wo wir Rohköstler andere in unsere Häferl gucken und kosten lassen 🙂
      Aber, versteh mich bitte nicht falsch, auch das muss nicht sein. Auch Du alleinlebend, glücklich und zufrieden, mit Deinen Kommentaren hier und im Internet sind ganz wunderbare Bereicherungen dieser Welt.
      Ich denk mir bloß, es wär schön, wenn die Menschen näher zueinander kämen. Es würde beide Seiten bereichern.
      Und so viele so klar naturrichtig Denkende und Lebende wie Dich, gibt es ja leider nicht.
      Aber jedermensch hat natürlich das Recht, sich so zu ‚dosieren‘, dass es auch für ihn passt …
      Egal wie Du Dich verhältst, ich danke Dir und dem Leben, dass es Dich gibt 🙂

      • Inge.Henneberg sagt:

        Bin ja die meiste Zeit draußen in der Natur (oft begleitet mich auch meine Kamera) und schließe schnell Kontakte.
        Lebe ja da wo andere Urlaub machen.

        Aber ich brauche auch einen Ort zum Zurückziehen und so richtig glücklich bin ich (gerne auch zu zweit oder max. zu dritt) immer erst in der Einsamkeit der Natur, weitab vom Trubel der Menschen, die mich zu oft schon enttäuscht haben.

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