‚Kinder, überall Kinder! …

5. Februar 2026

… Nur ganz, ganz selten einmal ein Erwachsener‘, denke ich mir oft. Und das tut mir leid, diese erwachsenen Kinder tun mir leid. Denn zu oft höre ich ihre Verzweiflung, ihre Enttäuschung. Zum Beispiel in dem Satz: ‚Wie kann Gott so etwas zulassen!?‘.

Ich kenne diesen Satz von so vielen, so unterschiedlichen Menschen, dass ich annehmen muss, dass er praktisch allen innewohnt. Ok, die Psychologie spricht vom Inneren Kind, das uns allen innewohnt und auch logisch klingt. Denn die formendste Zeit unseres Lebens verbrachten wir mit Mutter und Vater, die uns als Überwesen erschienen. Damit wäre auch noch für Erwachsene das Kinderbild logisch, das immer noch einen Papi da oben hat. Denn die irdischen Väter und Mütter bleiben ja auch lebenslang Papa und Mama. Also scheinen sich die Menschen tatsächlich wie Kinder zu fühlen, die da oben einen Vater haben, der auf sie achtet, den man anrufen kann, den man um alles bitten kann, der dafür sorgt, dass es uns gut geht.

Ja, tut er ja auch bzw. tat er ja auch! Er hat all seine Allwissenheit, seine Allmacht und all seine Liebe zu den Menschenkindern zusammengekratzt und uns eine vollkommene Schöpfung geschenkt, in der für alle Wesen bestens gesorgt ist. Und den Menschen als seine, ihm so ähnlichen Lieblingskindern hat er auch noch den freien Willen geschenkt. Das heißt, sie dürfen tun und lassen, was immer sie wollen. Das ist doch ganz wunderbar, oder? Er hat doch das Seine längst getan für uns!

Und wir machen auch ausgiebig Gebrauch von all diesen Geschenken und auch unserem freien Willen. Und genau so sieht diese Welt nun aus!     

Sie Dir all die Ursachen unserer Gebete, unseres Gejammers, all unserer ‚Wie kann ein Gott soetwas zulassen?’s doch einmal genau an! Alles Dinge die WIR verursacht haben!

Also was jetzt? Wollen wir tatsächlich noch immer Unmündige sein, die wegen jedem Wehwehchen zum Papi rennen? Oder können wir erkennen, dass WIR es sind, die unsere Leben, Gesellschaft und Welt gestalten. – Und dafür auch die Verantwortung übernehmen? Hm?

Auch nicht weiter erstaunlich, dass sich für derart Hilflose jede Menge Profiteure finden, die das weidlich ausnützen. Oder? Auch ein Raubtier kann doch fast gar nicht anders, als die nicht lebensfähigen wegzufressen …     

Vergleichen wir nocheinmal mit den irdischen Kindern: Wie lange bleiben sie denn bei den Eltern? Doch nur solange, bis sie genug für’s Leben gelernt haben. Dann juckts‘ doch schon an allen Ecken und Enden, um sich endlich selbst ausprobieren können da draußen.

Tja, und solange es uns nicht zum ‚Gottspielen‘ da raus drängt, müssen wir eben unmündig bleiben. – Und vielleicht uns immer wieder die Frage stellen: ‚Wie kann Gott all diese Gräuel bloß zulassen!?‘     





Es gibt nur EIN …

3. Februar 2026

… Problem, nur EINE ‚Sünde‘, nur EINEN Fehler dem wir all unsere Probleme zu ‚verdanken‘ haben.

Waaas!? Das glaubst Du nicht? Du meinst wirklich, all diese Wissenschafter, Medien und anderen Lügenbeutel haben Recht, indem sie Dir die Ohren vollsingen mit läppischten Detail- Ursachen? Dich von Erregern, Viren, Bakterien, Kindheitstraumen, Trieb- oder Konfliktstheorien, von Neurosenlehren, Umweltproblemen, Irrtümern, menschlichen Schwächen und Versagen, Unfällen, und, und, und überzeugen wollen.

Ok, das alles gibt es tatsächlich. Doch ‚alte‘ payoli- Mitleser wissen, dass hinter jeder vordergründigen Ursache eine tiefere steckt und hinter ihr eine weitere usw. Hantelt man sich so weiter, stößt man unausweichlich auf nur EINE einzige Ursache all unserer Lebensprobleme!

Ja, ich weiß, jetzt hör ich förmlich Euren Chor: ‚Mangelnde Liebe‘. Das ist auch völlig richtig. Doch es gibt auch dafür und dahinter eine Ursache:

Unser DENKEN !

Ja, das ist unser (Haupt-) Problem!
Indem ’sie‘ uns unsere linke, unsere Logik- Hirnhälfte ‚vollfüllen/ zumüllen‘, vergessen wir die rechte zu benutzen. Und sie beinhaltet nicht nur die Liebe sondern alle Gefühle, die uns erst leben lassen.

Das soll kein Plädoyer sein für ein dummes durchs Leben laufen. Denken ist ganz wunderbar! Doch nur denken ist ähnlich unerfüllend wie nur fühlen.

Wir sind nur komplett, nur vollständig, wenn wir beides können, beides ‚griffbereit‘ haben und in der jeweiligen Situation das Passende zur Anwendung bringen.

Ok?

Na, dann sind wir uns ja einig und


 
 
 


Regierungs- Bescheidenheit

2. Februar 2026

Dass mit diesem Titel in Anbetracht des enormen Budgetdefizits nicht die finanzielle Seite gemeint ist, sollte klar sein     

Ok, es mag ja ganz nett sein, den Konsumenten die Mehrwertsteuer auf Grundnahrugsmittel zu halbieren. Meine Meinung dazu ist natürlich nicht ‚Durchschnittsösterreicher‘- tauglich. Nur die Frage, ob nun die Fleisch- Mehrwertsteuer ebenfalls reduziert werden soll oder nicht, ließ mich ja doch aufhorchen.

Damit wurde mir erst klar, wie einfach so Poltikergedanken sind. Die Fleischverbilligung wurde ausschließlich der Direktkosten wegen abgelehnt. Das heißt für mich, die Leute essen soviel Fleisch, dass der Teilwegfall der Einnahmen daraus nicht tragbar gewesen wären und, dass Politiker sind nichteinmal in der Lage sind indirekte Kosten zu erkennen.

Denn man hätte bei der Auswahl der Nahrungsmittel ja auch den Faktor (Volks-)Gesundheit anlegen können, mit der Überlegung, dass solch eine Steuerfunktion in Richtung gesündere Ernährung wieder viel an Umwegrentabilität eingebracht hätte.
Ja, ich weiß schon ich leb‘ in einer Traumwelt. Die Menschen lassen weder von ihrem Braten, Schnitzel oder gar von ihrem täglichen Brot oder der Butter. Aber nur einmal so ganz theoretisch: Wären die tatsächlichen Unkosten und Wirkungen von Milch-, Getreide- und Fleischprodukten so bekannt wie von Tabak, müsste man ebenso steuerlenkend eingreifen wie es bei Tabakwaren ja funktioniert. Doch auch da strampelten die Tabakkonzerne 30 Jahre, was Nikotin und Teer hielten …

Vermutlich können das noch zu wenige nachvollziehen, was solch eine steuerliche Entscheidungslenkung bedeuten würde. Aber ich kann mit meiner fast 30-jährigen Rohkost- und Gesundheitstrainererfahrung nur sagen: ‚Es wäre unvorstellbar!‘. Kaum noch Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser. Keine ‚Verkühlungen‘, Kopfschmerzen, Zahnprobleme, chronische Erkrankungen, Krankenstände, frühe Tode, Schmerzen, Operationen, Seuchen, Depressionen, psychischen Probleme … Ja, ich wage zu behaupten, niemand könnte glauben, wie sehr ein paar kleine Erkenntnisse und Verhaltensänderungen die uns bekannte Welt und Gesellscaft ‚auf den Kopf ‚ stellen würde, – im positiven Sinn. Und für wieviele wunderbare Dinge dann Geld zur Verfügung stünde!

Aber das sind natürlich für das Gros der Menschen Absurditäten. Also verdienen sie sich nicht nur die gegenwärtige Regierung, sonder auch ihre Arzt- und Zahnarztbesuche samt jeder Menge an Medikamenten, Krankheiten, Schmerzen und frühen Tode, redlich     

Herzlichst





‚Verstehst Du schon …

1. Februar 2026

… oder weißt Du bloß noch?‘, könnte man in Anlehnung an ein bekannt gewordenes Tierfutter- Plakat fragen. Denn zwischen beiden Begriffen, die von vielen für ein und dasselbe gehalten werden, liegen Welten. Oder besser gesagt ‚Leben‘. Doch dazu später.

Auch wenn man uns durch unser verkopftes Schulsystem anderes weismachen will: Es geht nicht darum, was wir wissen, sondern was wir ver-körpern! Diese Spanne im Folgenden in 3 Stufen dargestellt:

Oft schon war hier von unserer Verkopfung und Zivilisierung durch das Schulsystem die Rede. So kam unser Wissen, das weder mit uns noch mit Weisheit auch nur das Geringste zu tun hat, ins Spiel. So massiv ins Spiel, dass wir mittlerweile meinen, Ansammlungen von Wissenslisten wären ein Gewinn. Ok, bei der Millionen- Show kann man damit vielleicht Geld machen. Doch die läuft ja auch in öffentlich rechtlichen Anstalten, die der Einlullung der Menschen dienen. Tatsächlich könnten all diese Wissensfächer umgehend gestrichen werden, da Google das mittlerweile weit besser kann.

Doch ganz so ist es dann doch nicht. Denn dieses Wissen ansammeln ist zwar unterstes Denk- Niveau, bietet aber die Chance Zusammenhänge zu er-kennen, Verbindungen mit uns wahrzunehmen. An diesen beiden Begriffen siehst Du schon, dass wir vom Kopf wegkommen, zu den Augen. Also das Ganze schon etwas ganzheitlicher, umfassender wird, mehr mit uns zu tun hat als reines Wissen.

Doch es geht noch weiter. Wir haben auch noch die Möglichkeit etwas zu ver-stehen und zu dem zu stehen. Also jetzt auch noch die Füße/ Beine dazugenommen. Oder etwas zu be-greifen. Jetzt sind wir angekommen in uns, in unserer Ganzheit! Das ist Leben! Nicht bloß Verkopftheit und Theorie.

Verstehst Du? Erst wenn Du etwas verstanden hast, hast Du etwas für Dein Leben gewonnen. Erst dann kannst Du, kann Dein Herz, nicht mehr anders handeln, erst dann kann Transformation, kann Weiterentwicklung stattfinden. Solange die ‚Musik‘ nur im Kopf spielt kann sie alles sein. Erst wenn Du sie durchdrungen, ganzkörperlich erfasst hast, ist sie die Deine.

Zu meiner Kinderzeit waren wir alle noch neugierig, wollten wissen, wie dies und das möglich ist, wie das funktioniert. Ich kann mich erinnern, als ich endlich erfuhr, dass das TV- Bild durch nur einen einzigen ‚Lichtstrahl‘ entsteht, der mit Affengeschwindigkeit den ganzen Bildschirm überläuft und dabei entsprechend des Bildes seine Helligkeit ändert, war es um mich geschehen. Was für ein unglaubliches Wunder, an dem unbedingt weitergeforscht werden musste. Heute sind wir technisch ‚Lichtjahre‘ weiter, doch niemanden interessiert über wieviele Server so eine simple Google- Suche läuft, was ein Server überhaupt ist, ja generell wie so ein kleines Handy überhaupt soviel wissen und zeigen kann.

Klar kann man das alles ignorieren nach dem Motto ‚Hauptsache es funktioniert‘. Doch – wie sagt dieser payoli ständig – auch damit erschaffen wir unsere Welt, unser Schicksal, unser Leben. Wenn die Menschen auch nur einen Hauch an Vorstellung hätten was da alles im Hintergrund passiert, was das (unnötig) Strom verschlingt, wie sehr uns das verstrahlt, wieviel uns das indirekt kostet, wie sehr uns das verdummt und asozialisiert, etc. hätten wir die Chance zu erkennen mit welcher Selbstschussvorrichtung wir da rumspielen. Dieses Desinteresse- Phänomen beschränkt sich jedoch nicht nur auf Technisches; es durchzieht alle Bereiche unserer Zuvilisation.

Also von der 3 oben angeführten Verstehens- Stufen schaffen wir heute in vielen Fällen nichteinmal die erste, das Wissen um die Dinge. Geschweige denn das umfassende Verständnis. Weshalb wir auch keinen ‚Stand‘ für uns und gegen die nächsten Unsinnigkeiten haben, sondern nur mehr zerfetzten Wetterfahnen gleichen, die sich einzig von außen bewegen lassen.

– lichst