Gifte aus dem Supermarkt (4)

Kürzlich erhielt ich per mail eine Zusammenfassung der schlimmsten, in Supermärkten legal verkauften Gifte. Da sich der Inhalt mit meinen Erfahrungen und mit meinem Wissen weitestgehend deckt, ich es aber nicht besser und kompakter wiedergeben könnte, habe ich Euch dieses Rundmail die letzten Tage hier in den blog kopiert.
Es ging dabei um die Inhaltsstoffe Aspartam, Glutamat, Jod, Fluor und Bisphenol A.

Dieser Zusammenfassung ist folgende Bitte vorangestellt:

Die Verbreitung dieser Informationen kann Leben retten.
Wenn Sie den Text gelesen haben, bitte weitergeben,
kopieren, scannen und mailen. Reden, schreiben und posten
Sie soviel wie möglich darüber. Für Ihre Gesundheit und die
Ihrer Kinder, Verwandten und Freunde. Danke.

BISPHENOL A – Hormone im Plastik

Was ist Bisphenol A? Mit einer Jahresproduktion von über 4 Millionen Tonnen ist Bisphenol A eine der meist produzierten und eingesetzten Chemikalien der Welt und begegnet uns fast jeden Tag. Bisphenol A oder umgangssprachlich BPA wird hauptsächlich zur Herstellung von Kunststoffen eingesetzt. Täglich begegnet uns dieser Stoff und meistens wissen oder erkennen wir ihn nicht. Ob Essgefässe, wie Einwegverpackungen von Fertiggerichten, Babyflaschen oder Kunststoffflaschen für Softgetränke wie Coca Cola, fast überall findet sich der Stoff, wenn Nahrungsmittel in Kunststoff eingepackt sind. Problematisch wird der Stoff erst, wenn durch Wärme oder Aufheizen der Produkte im Verpackungsmaterial Bisphenol A freigesetzt wird und dadurch in unsere Nahrungsmittel gelangt. Somit wird das Aufwärmen von Babyflaschen in der Mikrowelle zur Gefahr für Kleinkinder und Babies. Neuen Erkenntnissen zufolge bewirken auch die Minerale und Salze in Mineralwasser, dass Bisphenol A aus den Kunststoffflaschen gelöst wird.

Da Bisphenol A in Laborstudien bei Mäusen und Vögeln die Sexual- und Gehirnentwicklung stört, häufen sich die Stimmen der Kritiker, die den gleichen Effekt auf den Menschen befürchten. BPA kann unter bestimmten Umständen eine östrogenartige Wirkung haben, und steht deshalb im Verdacht, bei Menschen erbgut- und gesundheitsschädlich u sein. Aktuelle Studien vermuten, dass die immer früher einsetzende Geschlechtsreife von jungen Mädchen auf Bisphenol A zurückzuführen ist. Auch bei Männern kann die Chemikalie zu Sexualstörungen führen. Einige Stimmen behaupten sogar, dass BPA für die Fettleibigkeit in den Industrienationen verantwortlich sei. Die FDA aus den USA hat bereits bedenken darüber geäussert, dass dieser Stoff in babyflaschen eingesetzt wird. Als erste Reaktion darauf haben einige der grössten Babyflaschenhersteller einen Verzicht bei der Produktion erklärt. In Frankreich zum Beispiel ist der Einsatz von Bisphenol in Babyflaschen verboten.

Auch in Thermopapier (Kassenbons) wird der Stoff eingesetzt und kann durch die Altpapierrückführung auch in Papierverpackungen für Nahrungsmittel gelangen. So empfiehlt das Umweltbundesamt wegen möglicher Gesundheitsrisiken Bisphenol A aus Lebensmitteldosen zu verbannen. Selbst geringe Konzentrationen können durch die östrogene Wirkung unter Anderem zu Prostatavergrösserungen, vermindeter Spermienqualität verfrühter Pubertät führen, da auch bereits geringe Spuren im Trinkwasser zu finden sind.

Die Diskussionen über die Einschränkung oder das gezielte Verbot im Nahrungsmittelbereich steht erst am Anfang und die Zukunft wird zeigen, wie die Behörden mit dem Stoff umgehen. Doch der Konsument kann bereits jetzt Vorsichtsmassnahmen treffen. Zum Beispiel sollte das Aufwärmen von Nahrungsmittel in Plastikverpackungen auf ein Mindestmass reduziert werden. Zudem sollte man eher auf Glasflaschen statt Kunststoffflaschen setzen, da die letzteren durch Sonneneinstrahlung und der daraus resultierenden Wärmeeinwirkung möglicherweise Bisphenol A an Flüssigkeiten abgeben könnten.

Ich möchte hinzufügen, dass diese Probleme, diese Warnungen für Menschen die bereits ein ‚paradise your life‘- Leben leben völlig belanglos bis lächerlich sind. Doch es lesen hier auch viele mit, die ‚auf dem Weg‘ sind. Sie können nicht mit genug Informationen ‚gefüttert‘ werden, die zeigen WIE ver-rückt diese Welt und Wirtschaft ist.

Dieser Augenöffner über Bisphenol A war der vorletzte Teil dieser Supermarkt- Gifte- Serie. Nach diesem Ausflug in die ‚Normal- Welt‘ gibt es morgen noch den Wahnsinn Fluor, danach geht es wieder mit ‚ganz normalen‘ paradise-your-life- Tipps weiter.

Hier noch einige links zur Bisphenol- Problematik:

http://www.TheRealStories.wordpress.com
http://www.terraherz.de
http://www.science-­meets-­society.com/interessantes/bisphenol-­a/
http://www.giftig.me
http://www.youtube.com/watch?v=cvt7G6WtJBI
http://www.youtube.com/watch?v=1Aion6qLEG0
http://www.youtube.com/watch?v=V7leAxoUCPI

 

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2 Antworten zu Gifte aus dem Supermarkt (4)

  1. inge henneberg sagt:

    Auch dieser Artikel bestätigt, überall dort wo es ALTERNATIVEN zu Plastik bzw. Kunststoff gibt, diese zu nutzen. Allerdings fallen damit auch viele der Fertigprodukte weg, aber die brauchen wir ja sowieso nicht.

    Danke, lieber payoli, für Deine wiedermal super Aufklärung, Paradise your life!

    • payoli sagt:

      Dein Dank geht mir zwar ‚runter wie Öl‘, aber wie geschrieben, das ist bloß eine Weiterleitung der Arbeit anderer, fleißiger Leute, denen ich hier gleich einmal ganz herzlich danke. Ich hätte es nicht so schön zusammenfassen und formulieren können …
      Aber vermutlich auch deeshalb, weil ich all dieses Zeugs schon längst ‚hinter mir‘ gelassen hab …

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