Er war doch immer da, war wichtiger und sogar spannender Teil Deines Lebens. Kein Kind hatte je keinen Forschergeist, keine Neugierde, kein Interesse an sich und der Mitwelt.
Dennoch werden Fachleute, Ärzte, Wissenschafter ständig mit Fragen gelöchert, werden Patentrezepte erfragt bis gefordert, von Menschen, denen es doch eine Lust sein sollte/ könnte, selber zu forschen. Damit wiederum werden diese in Versuchung geführt, damit Geld zu verdienen, sich für besser und klüger als andere zu halten. Obwohl sie das weder sind noch diese Erwartungen je erfüllen können.
Dieses Verhalten stammt aus dem Umgang mit unbelebter Materie. Klar, wenn das Auto, das Handy, die Klospülung kaputt sind gibt es nur eine richtige Lösung um sie zu reparieren.
Doch das Leben ist weitaus komplexer.
Das Leben kann und will gar nicht so einfach sein.
Das Leben will sich weiterentwickeln, will ständig dazulernen, sich bereichern.
Versuchst Du das abzukürzen, indem Du auf Fertigprodukte und Fachleute zugreifst und minderaktiv lebst, bringst Du Dein Leben um seine Lebendigkeit und treibst es in ähnlich irreale Positionen wie oben beschrieben die Fachleute.
Und was bewirkt das?! Doch nur, dass sich das Leben eine weitere, eine schwierigere Aufgabe für Dich ’suchen muss‘!
Oder umgekehrt besehen: Was Du Dir an Lebensaufgaben und -fragen selber ‚heranholst‘, braucht Dir ‚das Schicksal‘ nicht – häufig schmerzlich – ‚hinzuknallen‘.
Verstehst Du? Das Leben will Dich zu einem interessierten, zu einem mitfühlenden Wesen machen, zur (Eigen- und Nächsten-) Liebe bringen, denn es weiß, dass Du nur damit Erfüllung findest.
So gut meint es das Leben mit Dir! Selbst wenn es scheinbar Unangenehmes präsentiert.
– lichst


Veröffentlicht von payoli 









