Kauf- Gestalten

Wir alle sind Konsumenten, brauchen tagtäglich etwas von anderen, beziehen etwas vom großen Weltmarkt.
Dass wir das wählen und kaufen, was uns vordergründig Freude, Genuss, Befriedigung verspricht, ist klar.
Dass wir aber mit jedem Kauf auch eine Entscheidung treffen, die unsere Welt (mit)gestaltet ist nur sehr wenigen – fürchte ich – klar.
Einerseits was den Wert und die langfristigen Auswirkungen auf uns selber betrifft, andererseits kümmern uns noch weniger die Auswirkungen auf die Welt, auf unser Umfeld.
Dass uns die leckere Cremeschnitte vordergründig Genuss, bald aber auch schon Karies beschert, ist vielleicht gerade noch einsehbar. Dass unsere Entscheidung für konventionell gezogenes Agroindustrie- Gemüse unsere Umwelt zerstört, dass das Gerät aus Fernost unserer Region Arbeitsplätze kostet und den ohnehin schon unfassbaren Transport- Wahnsinn verstärkt, bedenken sicherlich nur wenige.
Doch WIR sind die Gestalter unserer Welt. Von unserem Genuss beginnend, über unsere Gesundheit, über unser Wohlbefinden, über unsere Umwelt bis zur globalen Harmonie.
Das alles liegt auch in DEINER Hand!
Selbst wenn man nicht glaubt, dass Bio- Produkte um soviel weniger Schadstoffe enthalten, sollte einem allein schon eine optisch intakte Mitwelt eine Pro- Bio- Entscheidung wert sein. Denn soooo schön sind die spanischen Planenmeere in z.B. Almeria auch wieder nicht 😉
Und auch, dass mittlerweile jährlich 800.000 Menschen an der Luftverschmutzung sterben, wollen wir ja nicht wirklich!

In diesem Sinne wünsche ich Dir ein freudvoll verantwortungsbewusstes Kauf- Gestalten!
Warum sollten wir uns NICHT tagtäglich für die Welt und Zukunft entscheiden die WIR WOLLEN!?

 
PS: Natürlich ist auch Kauf- Verzicht eine mögliche, ja sogar ganz wunderbare Entscheidung! 😉

 

2 Responses to Kauf- Gestalten

  1. ghore sagt:

    Ich würde gern nichts vom Weltmarkt konsumieren.
    Wärend ich morgens „meinen“ Kaffee trank kamen mir komische Gedanken.
    Ich dachte an unterbezahlte Menschen, die diesen Kaffee für mich ernten, an gerodete Urwälder, um Kaffeeplantagen zu kultivieren und an den Erdölverbrauch der Schiffe, die diesen Kaffee zu mir transportieren.
    Ach … und den hohen Trinkwasserverbrauch,um meine Tasse Kaffee herzustellen.

    Manche sagen, man gönne sich ja sonst nichts.
    Ja, sag ich.
    Sklaverei und Umweltverschmutzung gönne ich mir nicht! Sonst nicht und schon gar nicht am frühen Morgen.

    Ich bin nicht so für´s Denken, aber manchmal hilft´s auf die Sprünge, wie man so sagt.

    • Claudia sagt:

      Kaffee trinke ich auch lange nimmer, ich bin drauf gekommen dass mir das Zeug eigentlich gar nicht schmeckt! Jahre lang habe ich es blind getrunken, wahrscheinlich hat es mir gefühle von „Erwachsen sein“ gegeben.

      Da sieht man mal wieder wie beeinflusst man von die Umwelt sein kann. Sobald man hinterfrägt wieso man was tut und warum dan gehen einem schon die Augen auf. Man muss nur die eigene Entscheidungskraft und das Bewusstsein einsetzen und kann sich dann neu definieren.

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