Perry Rhodan

30. Mai 2022

Waaaas!?
Perry Rhodan!?
Hier auf ‚paradise your life‘!?

Ich weiß nicht mit wievielen Hollywood- Filmen wir schon manipuliert wurden. Aber kürzlich las ich, dass es bereits über 3000(!) Perry Rhodan- Romane gibt!
Über 3000 richtig dicke Romane! – Über völligen Blödsinn!

Das muss man sich einmal vorstellen!
Da fahren nicht nur, sondern fliegt das Gro der Menschen in den Urlaub und damit in völlig fremde Gegenden – obwohl sie nichteinmal die nächsten paar Kilometer rund um ihren Wohnort kennen!
Und dann lesen sie da an fremden Stränden auch noch Romane von fernen Welten und Galaxien die es hochwahrscheinlich gar nicht gibt!

[Schnitt]

Weißt Du was das Heilsame am Meditieren ist?
Oder umgekehrt gefragt: Weißt Du was uns alle so krank macht, wie wir sind?

Wir spüren uns nicht mehr!
Wir sind nicht mehr bei uns!

Man sollte wissen, dass die Energie dort ist, wo unsere Aufmerksamkeit ist.
Meditieren wir, sind wir uns, uns selber bewusst, ist die Energie bei uns.
Fliegen unsere Gedanken im Nirgendwo herum, ist dort auch unsere Energie, und weg von uns.

Na so ein Zufall aber auch, dass all diese Hollywood- Leute und ‚erfolgreichen‘ – oder vielleicht doch nur künstlich gepushten – Autoren uns möglichst weit von uns wegführen (wollen)!

Jetzt könnte man sich fragen:

Werden uns massiv Themen und Geschichten vorgesetzt, die uns wegführen von uns oder
wird uns unser Leben so sehr vermiest, dass wir uns in diese ‚fernen‘ Geschichten flüchten?

In jedem Fall: Es ist einfach absurd, aus einer so wunderbaren Welt, wie sie uns geschenkt wird, in völlig absurde, teils sogar manipulative Fantasiewelten getrieben und verführt zu werden.

Sieh Dich um!
Horch in Dich!
Schau und horch in die Natur!

Wir sind doch förmlich umzingelt von Wundern über Wundern!
Wir brauchen keine ‚Notausgänge‘ in Fantasiewelten!
Wir wurden nicht zufällig in diese Welt ‚geboren‘, oder besser gesagt, mit ihr beschenkt!

Das war kein Zufall!
Die meinten es gut mit uns!      
Also nutzen und genießen wir dieses Geschenk doch, dankbar und ganz im Sinne von


 
 
 


Radfahrer sind der Tod der Wirtschaft

27. April 2022

Der Direktor einer Bank hat die Ökonomen zum Nachdenken gebracht, als er zusammenfasste:

„Ein Radfahrer ist eine Katastrophe für die Wirtschaft des Landes: Er kauft keine Autos und leiht sich kein Geld, um es zu kaufen. Er zahlt keine Versicherungspolicen. Kauft keinen Treibstoff, bezahlt nicht, um das Auto der notwendigen Wartungen und Reparaturen zu unterziehen. Er benutzt keine kostenpflichtigen Parkplätze. Er verursacht keine schweren Unfälle. Er braucht keine mehrspurigen Autobahnen. Er wird nicht fett.

Gesunde Menschen sind weder notwendig noch nützlich für die Wirtschaft. Sie kaufen keine Medikamente. Sie gehen weder in Krankenhäuser noch zu Ärzten. Sie fügen dem BIP des Landes nichts hinzu“.


PS: Fußgänger sind noch weitaus schlimmer. Sie kaufen nicht einmal ein Fahrrad!     
– Und erst die rundum Zufriedenen!


 
 
 


Wenn Du morgen aus Deinem Haus trittst …

20. April 2022

… erinnere Dich voller Dankbarkeit daran,

dass Du soviele, so volle, völlig kostenlose, sauerstoffreiche, von den Pflanzen abgegebene und lebensspendende Atemzüge tun kannst, wie immer Du willst.

dass Du mit jedem völlig automatisch ablaufenden Ausatmen Deinen Körper entsäuerst und damit gesund erhältst, indem Du CO2 ausstößt, das den Pfanzen als Nahrung dient.

dass Dir dieser Dein Planet völlig kostenlos eine Weite und Fülle an Eindrücken und Naturwundern bietet, die kaum fassbar sind

dass die Vielzahl und individuelle Fülle dieser Abermillionen an Mitwesen Dich lebenslang kostenlos erstaunen und erfreuen können.

dass über 90% all des in freier Natur Wachsenden Dir als geschenkte Nahrung dienen kann

dass Du von niemandem abhängig bist, alles selber vermagst

dass Du über unendliche Liebe verfügst und jeden und jede glücklich anstrahlen, und ebensoviel zurückbekommen, kannst

dass Du Dich spüren, Deine Muskeln, Sehnen, Deine Kraft in vielerlei Bewegungen wahrnehmen und freudig genießen kannst

dass Dir eine übersprudelnde Kreativität mit fantastischen Fantasiebildern geschenkt und möglich ist

dass Du ein Leben in absoluter Lebendigkeit und Freiheit geschenkt wurde, das Du bis zum letzten Atemzug genießen darfst

Erinnere Dich daran

dass Du nichts brauchst,

alles hast

und kannst.

Dass Du eigentlich nur all diese Geschenke wahrnehmen bräuchstest

und dafür demütig dankbar sein könntest.

DAS wäre ein -Leben, wie die Tier- und Pflanzen- Geschwister es uns vorleben    


 
 
 


Dreifache Dummheit (1)

7. April 2022

Beginnen wir diese Serie von 3 Beiträgen, die das Zivilisationsdebakel auf 3 Punkte fokussieren will, mit unserem Ursprung, mit unserem Schöpfer.

Ok, man könnte dasselbe auch, genauso gut, evolutionshistorisch erklären. Aber stell Dir diesen Gott vielleicht einmal vor, da oben, in seiner ‚Schaltzentrale‘! Er hat seine ganze Energie, sein ganzes Wissen in diese Schöpfung gesteckt, war auch lange Zeit voll begeistert von seiner Perfektion. Doch jetzt!? Was bitte, soll er tun mit so ausgemachten Deppen, die all ihre Energie in ihre Selbstzerstörung stecken? – Und das auch noch für normal bis gut halten?

Er kann sie nur weitermachen lassen. Dieses Problem löscht sich über kurz oder lang ohnehin selber aus …

Also, zur Dummheit Nr.1:

Kaum jemand erkennt und sieht diese unglaublichen Wunder, diese Geschenke. Ach, was sag ich!? Diese förmliche Flut an Wundern und Geschenken! Beginnend von diesem Planeten, über unseren Körper bis zu unserem Immunsystem.

Ein Menschenleben würde nicht ausreichen, nichteinmal mit irgendeinem Megasuperturbo- Jet, all diese Weltwunder zu erleben!

Die Intelligenz und der Fleiß aller Wissenschafter der Welt würde nicht ausreichen, auch nur eine unserer Körperzellen herzustellen! – Ja nichteinmal zu reparieren! Dabei haben wir ca. 100 Billionen davon! 100.000 Milliarden oder 100 000 000 000 000! Und die kommunizieren auch noch ständig miteinander! Fehlerfrei rund um die Uhr!

Niemand, absolut niemand all dieser weltweit 8 Milliarden Menschen versteht unser Immunsystem, das uns schon seit Jahrmillionen erfolgreich vor allen Arten von Feinden schützt! Das muss man sich einmal vorstellen! Nichts ist zu sehen, zu hören, zu spüren von gigantischen Heeresaufmärschen, wie wir sie von menschlichen ‚Kriegsspielen‘ kennen, geschweige denn von verheerenden Atombomben oder bestialischen Giftgasen. Und dennoch funktioniert es weitaus effizienter als jeder Menschenkrieg! Tagtäglich, ja sekündlich, in uns!

Und wer kniet vor all dem bewundernd?

Wer ist dankbar über all diese Geschenke?

Wer schätzt dieses ständige, unauffällig perfekte Funktionieren?!

Niemand! Denn wir müssen ja … Darüber demnächst …


 
 
 


Plutokratie, ade!

10. Januar 2022

Viele sind der Meinung, unsere Demokratie wäre eben am zerbrechen. Liebe Leute, wir haben längst keine Demokratie mehr! Diese wurde in den letzten Jahrzehnten zur reinen Plutokratie (Geld- bzw. Besitzenden- Herrschaft), als solche aber erst durch diesen C- Wahnsinn überdeutlich. Wer genauer beobachtet hat, weiß schon länger, dass nach und nach Wissenschaft, Medizin, Medien und Politiker ‚eingekauft‘ wurden und nun nur mehr als Marionetten dieser Geldmacht dienen.

Die Moral, dass man sich seinen Wählern, Finanziers, Patienten oder Kunden verpflichtet fühlt, ist ja schon lange den ‚Bach runter‘!

Doch nichts passiert zufällig. All dies haben WIR ermöglicht und mitgetragen!


Wir haben uns unsere Dorfgemeinschaften, unserer Familien zerstören lassen.
Wir haben uns unsere Kinder rausreißen lassen.
Wir haben unsere Alten abgeschoben.
Wir haben unsere Gärten und Tiere bereitwillig gegen Industrienahrung getauscht.
Wir haben die Umwelt verschmutzt, jeden neuen ‚Mist‘ bereitwillig gekauft.
Unsere Gierkäufe haben gutes Geld bedenkenlos exportiert und unsere Arbeitslosigkeiten gefördert
Wir haben uns all unsere Sinne und Fähigkeiten einzig auf den Kopf reduzieren lassen.
Wir haben uns für ‚Geiz ist geil‘ und gegen Liebe und Empathie entschieden.
Wir haben unsere Fitness der krankmachenden Bequemlichkeit geopfert,
herrlichste Natur mit frischer Luft gegen muffige Innenraumaufenthalte getauscht.
Wir haben unsere Schöpferkraft missachtet und vergessen,
liegen stattdessen aber vor dem Geld und vorgeblichen Autoritäten auf dem Bauch

Ok, ist schon klar, dass die Mächtigen und Reichen nicht dumm sind und natürlich sehr bedacht vorgegangen sind und bestechend verlockende ‚Leimruten‘ ausgelegt haben. Dennoch waren WIR es, die in die Fallen getappt sind, indem wir auf Bequemlichkeit setzten und meinten, der Natur und dem Leben ein Schnippchen schlagen zu können.
– Obwohl sie es uns sogar gesagt haben! (siehe ‚Eh schon bekannt‘)

Doch weder Asche streuen noch sich ärgern nützt etwas.
Wir haben in die Hände zu spucken! – Aber nicht, um die alte Gesellschaft wieder herzustellen, sondern völlig neue Visionen und Leben zu entwerfen und zu realisieren.

Dazu braucht es als allererstes ein Freischaufeln von Hamsterrad- Jobs und verdummendem Medienkonsum. Denn, auch das war für Scharfsichtige längst zu sehen, gehörten diese beiden Faktoren mit zum ‚bösen Plan‘. Klar, lassen sich Ausgepowerte abends lieber berieseln, als über Lebensalternativen oder -mechanismen nachzudenken. Das war auch der ‚Plan‘!
Je weiter man diese Zeiträuber abbaut, desto mehr Zeit zu leben hat man. Und mit ‚leben‘ ist gemeint, sich umfassend um alle Lebensbelange selber zu kümmern.
– Sozusagen vom eindimmensionalen Spezialisten zum wendigen und breitbandigen Allrounder!
Nicht nur, dass selbstgezogenes Gemüse oder selbst gesammeltes Grün besser schmeckt, es ist auch spannender einen Korb zu flechten, als ihn online zu bestellen. Nicht nur, dass Kinder in Mehrgenerationenfamilien lebenstüchtiger heranwachsen, auch Selbstgestricktes trägt sich besser als billigste Fernost- Ware. Oder zumindest das ‚Auftragen‘ bis upcyclen von second hand- Ware revanchiert sich allein schon durch ihre bereits herausgewaschene Giftigkeit.
– Tja und wenn man dann genug Zeit hat, sind auch ‚Urlaubs‘- Gänge oder Geradle paradiesischer als -flüge bzw. gar keine Urlaube mehr, da wir dann ganzjährig ‚Urlaub‘ haben     


 
 
 


Klimawandel plus plus

13. September 2021

Ich kann gar nicht sagen wie sehr mich all diese ‚Klimaleugner‘ nerven!

Ok, ich kann es nicht, Greta kann es nicht, niemand kann garantieren/ beweisen, dass der derzeitige, wohl kaum zu leugnende Klimawandel NICHT menschengemacht ist.

ABER:

Ich stolzer Besitzer eines Hausverstandes denk mir:

Mir ist es völlig schnurz, ob dieser Klimawandel von uns gemacht ist oder nicht

Es muss einfach etwas geschehen!

Denn – Milchmädchen, komm raus! – es kann unmöglich die ganze Welt so leben wie derzeit ‚der Westen‘!

Und wer bitte, der mittels ‚unserer‘ Medien so gut informiert ist, lässt sich das gefallen, dass seine Kinder verhungern, während die ‚Westler‘ ihre ‚Kutschen‘ von 150 Pferden ziehen lassen!?

Seit Jahrhunderten ist uns völlig egal, wie andere Menschen leben.

Da ist mir jedes Mittel recht, das uns aufwachen/ umdenken lässt

Auch wenn es das Klima- Thema ist, an dem wir vielleicht ohnehin nichts ändern können.

Das ist in aller meiner Schlichtheit meine Sicht dieses Themas.

Oder anders, etwas einfacher gesagt:


 
 
 


66-Jähriger stieg auf sein Rostrad und gewann

29. Juli 2021

Diese absolut zauberhafte Geschichte aus dem Spiegel kann ich Euch unmöglich vorenthalten:

Pole Position trotz Plattfuß: Gustaf Håkansson wurde 1951 nicht zum 1000-Meilen-Radrennen durch Schweden zugelassen. Mit einer List nahm der 66-Jährige trotzdem teil – und ließ der Konkurrenz keine Chance.

Wer hier anno 1951 gewinnen wollte, musste aus Stahl sein. Denn dieses Rennen war hart.

Die Piste: 1761 Kilometer, vom nordschwedischen Haparanda an der Grenze zu Finnland entlang der Küsten des Bottnischen Meerbusens und der Ostsee, über Straßen und Schlammwege, durch Wälder und Wiesen bis nach Ystad an der Südspitze des Landes. Und das nicht auf modernen Rennrädern mit federleichtem Karbonrahmen und 2×12 Gängen, sondern auf schweren Stahlrädern mit 2-Gang-Schaltung – oder ganz ohne.

Das jährliche »Sverigeloppet« (deutsch: »Schwedenrennen«) war ein unerbittliches Tausend-Meilen-Rennen, das nur der härteste schwedische Radler gewinnen konnte. Entsprechend fassungslos müssen Tausende Zuschauer gewesen sein, die sich am 7. Juli 1951 zum Zieleinlauf am Vergnügungspark von Ystad eingefunden hatten: Als Erster auf die Zielgerade bog kein Hochleistungsathlet – es war der Fahrer mit der seltsamen Startnummer null: ein faltiger Greis mit wallender Mähne, so schneeweiß wie sein Weihnachtsmannbart. Ein Redakteur des »Expressen« beschrieb den Anblick so:

»Es war, als hätte sich die Bibel geöffnet und
einer der Propheten hätte sich auf das Rad geworfen und
sei aus dem Alten Testament herausgeradelt.«

Der Fahrer wie auch sein rostiges Rad hatten sicher schon bessere Tage gesehen. Tatsächlich blieb es nur rund 700 Meter vor der Ziellinie liegen – mit einem Plattfuß. Doch der Senior stieg unbeirrt ab und schob das lädierte Vehikel weiter, um erst kurz vor der Ziellinie wieder aufzusatteln und seelenruhig durchs Ziel zu rollen. Eile war nicht nötig: Gustaf Håkansson hatte einen kompletten Tag Vorsprung vor seinem nächsten Verfolger.

Sein Sieg machte Håkansson in Schweden zum Volkshelden. Bis heute kennt man ihn dort als »Stålfarfar«, den »Stahl-Opa«. Obwohl er am Rennen eigentlich gar nicht hätte teilnehmen dürfen. Dennoch fand der Radler mit dem Rauschebart seinen Weg auf die Rennpiste und sogar an die Spitze des Feldes – mit einer ziemlich unkonventionellen Methode.

Man kann kaum sagen, dass Gustaf Håkansson zum Leistungssportler geboren wurde. 1885 kam er als Sohn eines Müllers zur Welt und wohnte im beschaulichen Dörfchen Gantofta nahe Helsingborg. Er lebte sein Leben, fuhr Bus, verliebte sich, heiratete und bekam einen Sohn, Karl Johan, der 1941 als Teenager starb.

Doch auch nach dieser Tragödie gab Håkansson sich nicht auf: Er lebte gesund, verzichtete auf das Rauchen – und radelte viel. Jahre später sollte er einem Reporter des »Expressen« erklären, so bleibe er gesund: »Ich halte mein Blut durch ständige Körperbewegung in einem gleichmäßigen und schnellen Kreislauf.« Dadurch sei er auch in seinem fortgeschrittenen Alter noch so fit.

Auf die alten Tage plötzlich Radsport-Star

Stolze 66 Jahre alt war Håkansson, als er beschloss, am Traditionsrennen »Sverigeloppet« teilzunehmen. Allein die Anreise hätte die meisten Altersgenossen abgeschreckt: Der Zielort Ystad lag nur rund 100 Kilometer von seinem Heimatdorf entfernt – aber der Start war in Haparanda, am anderen Landesende. Das war fast so weit wie die ganze Rennstrecke, und ein Zugticket hatte er nicht. Also tat Håkansson, was er am besten konnte: radeln. Er brach fast einen Monat vor Rennstart auf, am 3. Juni 1951.

Bei seiner Ankunft lief es nicht wie erhofft: Um noch greisenhafter zu wirken, hatte Håkansson sich vor dem Rennen die weiße Mähne und den 30-Zentimeter-Rauschebart wachsen lassen. Die Wettkampfleitung aber lehnte seine Teilnahme kopfschüttelnd ab – ethisch sei das nicht vertretbar. Offenbar fürchteten sie um die Gesundheit des alten Herren.

Håkansson allerdings dachte gar nicht daran, sich abwimmeln zu lassen: Kurzerhand nähte er sich selbst eine Startnummer – die Null. Und als am 1. Juli 1951 die 50 anderen Fahrer, Jahrzehnte jünger als er, am Start in Haparanda erschienen, reihte er sich mit seinem Rostrad ein. Sein Doping beschränkte sich auf etwas Zuckerwasser und ein paar schwedische Makronentörtchen.

Für Sten Ohlsson, Reporter der Zeitung »Expressen«, war der Greis mit den Törtchen der Lichtblick einer sonst öden Veranstaltung. Ohlsson hielt das Rennen für einen PR-Stunt, um Touristen anzulocken – doch dieser alte Schwede faszinierte ihn. Die Redaktion gab ihr Okay: Er sollte Håkansson exklusiv beim Rennen begleiten. Der »Expressen« startete mit einem großen Foto des sonderbaren Radlers und einem Bericht über seinen Rennausschluss.

Unverhofft fand sich Håkansson im Rampenlicht – und machte zunächst keine besonders gute Figur: Als er über die Startlinie rollte, lag er bereits rund eine Minute hinter dem Großteil des Feldes, und dieser Rückstand wuchs stetig. Zunächst.

Als Håkansson am Abend des ersten Tages nach rund 400 Kilometern mit seinem Exklusivreporter das Etappenziel Umeå erreichte, hing er 16 Kilometer hinterher. Die Konkurrenz hatte längst gegessen, alle machten sich bereit für die Nachtruhe zu den vorgeschriebenen Zeiten. Alle außer Håkansson, der das Regelwerk weniger verbindlich sah. »Man muss nur schlafen, wenn man müde ist – und ich bin noch nicht müde!«, sagte er dem Reporter. Und fuhr einfach weiter.

So simpel war der Trick, mit dem Håkansson sich vorankämpfte: Er schlief einfach nicht. Oder fast nicht. Während alle anderen abends stoppten und zu reglementierten Zeiten pausierten und schliefen, ruhte sich Håkansson höchstens ein, zwei Stunden aus und sattelte dann wieder auf, um die Nacht durchzufahren.

Sein Wegbegleiter Sten Ohlsson steckte den Schlafmangel weniger gut weg. Der »Expressen« tauschte den übermüdeten Reporter durch einen frischen Kollegen aus – der allerdings nach gut 30 Kilometern aufgab, den stramm weiterradelnden Håkansson zu verfolgen. Der alte Herr erwies sich als harter Fall.

Hart wie Stahl, wenn es nach den Zuschauern ging. Ein kleines Mädchen, das den Mann mit dem Rauschebart vorbeiradeln sah, soll ihm den Namen gegeben haben, unter dem er in ganz Schweden berühmt wurde: »Stålfarfar«. Der »Stahl-Opa« muss ihr wie ein Superheld erschienen sein – denn der Name war eine Anspielung auf »Superman«, in Schweden »Stålman«. Bald säumten Zuschauer die Strecke und feuerten »Stålfarfar« an. Und die Medien interessierten sich jetzt mehr für Håkansson als für den Rest des Rennens – immer mit der Sorge, sein Körper könnte vor den Strapazen kapitulieren.

Schaukelstühle als Geschenk für den Stahl-Opa

Håkansson aber blieb munter: Mit seiner Dauerradel-Strategie hatte er sich nach knapp 500 Kilometern schon einen Vorsprung von über 30 Kilometern erstrampelt. Nach den ersten drei Renntagen – mit nur fünf Stunden Schlaf – lag er fast 200 Kilometer vor dem nächsten Fahrer. Zwischenzeitlich versuchten sogar Polizisten, Håkansson zum Pausieren zu überreden, um ihn ärztlich untersuchen zu lassen. Er lachte nur.

Das Einzige, was ihm zusetzte, waren die Abgase und der Staub von Autos voll Schaulustiger, die nah neben ihm herfuhren, um einen Blick auf den Stahl-Opa zu werfen. Per Zeitungsinterview bat er die Fahrer, Abstand zu halten.

Als Håkansson schließlich am 7. Juli 1951 um 14.15 Uhr als Erster die Ziellinie überfuhr, war die Sensation perfekt. Dass er gar kein offizieller Teilnehmer war und damit auch nicht der offizielle Sieger werden durfte, interessierte niemanden mehr: Schweden feierte ihn. Selbst König Gustav VI. Adolf gab ihm eine Audienz. Menschen aus dem ganzen Land sandten Fanpost, nur adressiert an »Stålfarfar« – so viel, dass die schwedische Post sie an die korrekte Adresse umleitete.

Manche schickten Geschenke wie Schaukelstühle oder Matratzen, auf denen er sich von seinen Strapazen ausruhen möge. Seine liebste Zuschrift, so sagte Håkansson einmal, sei aber der Brief eines Herren gewesen, der schrieb: »Ich war ein kränkelnder alter Mann, ehe Sie auftauchten. Aber durch Ihr Beispiel fühle ich mich wieder jung, gesund und glücklich.«

Håkansson wurde ein Symbol dafür, was in älteren Menschen steckt. Man schrieb Lieder über ihn und ließ ihn selbst Schallplatten aufnehmen, Bücher über sein Rennen erschienen, Prediger zitierten sein Beispiel in Andachten als Vorbild. David Schwartz, Autor des Kinderbuches »Super Grandpa«, schrieb: »Håkansson sah aus wie ein alter Mann. Aber er fühlte sich nicht alt, und er benahm sich ganz gewiss nicht alt.«

Und das sehr lange noch: 1959 machte der Mittsiebziger eine Radreise von Schweden über Jugoslawien, Griechenland, die Türkei, den Libanon und Jordanien bis nach Israel. Und wieder zurück. Über Jahrzehnte nahm er weiter an Radrennen teil, zum letzten Mal mit 85 Jahren. Gustaf Håkansson radelte noch bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1987 – mit 102 Jahren.

Na? Ist das nicht rührend!?

Hier der link zum Original- Artikel.


PS: Für mich besonders berührend und unglaublich, da kürzlich ein guter Bekannter mit nur 71 Jahren verstorben ist. Doch genau besehen, war es kein Zufall, sondern sehr wohl der Lebensstil!


 
 
 


Der kleine, feine Unterschied

4. Mai 2021

Sebastian Kurz, Österreichs Bundeskanzler:

„Grundvoraussetzung für den Zutritt wird überall der grüne Pass sein. Man muss getestet, genesen oder geimpft sein. Darüber hinaus werden die Abstansregeln und die Maskenpflicht beibehalten. Zudem wird es Gruppenbeschränkungen geben.“


 

Ronald Dion DeSantis, Floridas Gouverneur:

„Es ist völlig inakzeptabel, dass eine Regierung, dass Behörden oder private Unternehmen Bürgern vorschreiben, dass sie einen Impfnachweis oder einen Testnachweis vorzeigen müssen, um am täglichen Leben teilzunehmen. Da damit die Freiheit und Grundrechte Einzelner auf Dauer beschränkt würden, die Privatsphäre der Menschen nachhaltig geschädigt würde und eine Zweiklassengesellschaft entstünde.“


 
 
 


Irre, im Gewirre

8. April 2021



Waldstille

Tief im Walde saß ich,
Und die Welt vergaß ich,
Die nie mein gedacht;
Mich in mich versenkt‘ ich,
Und mein Sinnen lenkt‘ ich
In des Daseins Schacht.

Welt,ich dein vergessen?
Erst dich recht besessen
halb‘ ich fern von dir.
Wo du mir geschwunden,
Hab‘ ich dich gefunden
Inniger in mir.

Draußen im Gewirre
Kann man werden irre,
Welt, an sich und dir;
Fern von deinem Rauschen
Kann ich dich belauschen
In mir selber hier.

(Friedrich Rückert)


 
 
 


Der gaaaanz andere Reset

17. Februar 2021

Wer sich auch abseits der mainstream- Medien informiert, wird wohl auch schon mit dem ‚Great Reset‘ in Berührung gekommen sein.
Dieser Begriff stammt vom Multimilliardär Klaus Schwab, der seit Jahren in Davos das Weltwirtschaftsforum (WEF) veranstaltet, bei dem sich das Gro der Regierungsspitzen versammelt, um sich völlig undemokratisch über unser aller Schicksal und Zukunft abzustimmen.

Auch veröffentlichte dieser Herr Schwab das x- te Buch wie er sich unser aller Zukunft vorstellt. Diese Texte gehen Unkritischen zwar wie Honig runter, doch im Prinzip will er und seine Mitmilliardäre nichts anderes als uns alle auszusackeln, wie man in Wien sagt. Um, wenn alle arm sind wieder von vorne zu beginnen. Also, dass die Armen sich wieder emporschuften und die finanziellen ‚Fettaugen der Suppe‘ daran mitverdienen! Das nennt er ‚Great Reset‘ und meint damit die Fortsetzung der Ausbeutung der Welt und der Menschen.

Auf der web- Seite dieses Weltwirtschaftsforums kann man sogar – ich hatte vor Monaten schon darüber berichtet – nachlesen, wie ungeniert die sogar veröffentlichen, dass dieser Corona- Wahnsinn geplant war, um diese Visionen der Versklavung voranzutreiben.
Wenn man sich das alles durchliest, kann man es, als ‚Normalmensch‘, gar nicht glauben, dass derartige Sauereien gewollt und geplant sein können. Es ist einfach  U N G L A U B L I C H !!!

Doch, und jetzt kommt die Wende!      
Diese Milliardäre sind andererseit echt ‚arme Hunde‘. Die hängen so sehr am ‚Immer- Mehr‘, dass sie diese Abzocke nur bei uns, nur in den reichsten Ländern, durchziehen können.
Anderswo haben sie gar keine Chance, da sie die Menschen dort gar nicht verstehen würden! Denn

Wer sein Gemüse vorm Haus hat ist nicht abhängig von deren Strukturen.
Wer sein Brennmaterial aus dem nahegelegenen Wald holen kann, ist kein Opfer von Öl- oder Gaspreis- Schwankungen, die diese Leute durch ihre Börsenaktivitäten verursachen.
Wer glücklich ist, lässt sich nicht verängstigen! Weder durch Medienhysterie wegen eines Virus, das noch nie jemand gesehen hat, noch wegen eventueller Finanzkrisen!
Wer unabhängig, wer autark, wer geschickt und selbständig ist, dem kann niemand etwas anhaben!

Und damit können wir diese derzeitige Bedrohung durch lächerliche Viren- Verängstigungen und Zukunftsängsten auch schon wieder beruhigend relativieren.
Doch dazu demnächt mehr.

 

PS: Eine wunderschöne Möglichkeit, sich sein Weltbild zu erweitern, zu sehen wie unterschiedlich und vielfältig Menschen leben, ist in diesem wunderbaren Film ‚HUMAN‘ des genialen Yann Arthus-Bertrand zu sehen: