Deine Fragmentierung

27. Februar 2026

Stell Dir doch etwas Wunderschönes vor, das Du schon einmal genossen hast. Vielleicht ein Erlebnis, eine Symphonie, ein Film, ein spannendes Buch oder ein Sonnenaufgang.

Und nun stell Dir vor wie wunderbar dasselbe gewesen wäre, wenn Du es zerhackt, nur stückchenweise erlebt hättest … Hm? Noch immer so großartig?

Und dennoch lässt Du Dir Dein Leben ständig zerhacken und fragmentieren. Durch Deine ständige Erreichbarkeit, durch Handys oder News, die selber nur mehr fitzelchenweise ankommen, oder andere Medien durch die wir rastlos zappen.

Kaum jemand erinnert sich noch der Zeiten der Muße, Zeiten die man zusammenhängend und in unserem Maß und Tempo genießen konnte. Oder die kindliche Selbstvergessenheit beim Spielen, die auch so mancher Erwachsene noch schafft bei seiner Herzenstätigkeit. – Bzw. in Vor- Handy- Zeiten schaffte     

Nur solch zusammenhängende Zeiten können auch Großes, Befriedigendes, Geniales oder auch nur Gelungenes hervorbringen. Wer einen Handwerker bei sich beschäftigt und ihn ständig unterbricht ist gelinde gesagt dumm!

Doch selber an uns tun wir das, lassen wir das zu!
Das zerstört nicht nur die Qualität unseres Tuns, sondern auch unsere Gesund- und Zufriedenheit! Diese so hoch angesehene Multitaskingfähigkeit ist einfach nur eine erbärmliche Lüge. – Vermutlich von Leuteschindern in die Welt gesetzt, die noch und noch aus den Menschen pressen wollen.

Daran wollte ich Dich bloß erinnert haben. Ganz im Sinne von


 
 
 


Verrat (3)

18. Februar 2026

Du erinnerst Dich vielleicht noch an die ersten beiden Verrat- Beiträge (1, 2), in denen wir uns darüber klar wurden, dass wir überaus soziale und harmonieliebende Wesen sein müssen, da uns sonst diverse Verrate nicht so sehr schmerzen würden. Auch warfen wir einen Blick auf unsere eigenen Verrate, unsere Selbstverrate, indem wir andere nicht enttäuschen wollen, uns anderen anpassen und dabei vielfach unsere eigenen Bedürfnisse und Sichten verraten.

Doch es geht noch viel weiter. Es gibt auch Verrate an uns, von denen wir gar nichts ahnen, da sie tief in uns verborgen, ja eigentlich verschüttet sind. Verschüttet von wohlmeinenden Eltern, Erziehern, Vorbildern und Lehrern. Wir leben so selbstverständlich unsere Zivilisationsleben, wie wir vor Jahrmillionen unsere Ur- Leben lebten. Mit EINEM RIESENUNTERSCHIED. Damals war jede Sekunde von unserem Inneren gedeckt und gelenkt. Heute ist jeder Handgriff, jedes Wort, jeder Gedanke, jeder Bissen, jede Geste eine Lüge, ein anerzogener Selbstbetrug !

Das mach Dir einmal klar, was das bedeutet immer und jederzeit zu lügen, schauzuspielen, zu betrügen! Klar, wir wissen meist gar nichts davon, so sehr stecken wir in unseren Rollen, wurden wir von klein an in diese Rollen reinsozialisiert. Doch unser Unterbewusstsein weiß es! Das erlebt ununterbrochen unsere ständigen Selbstverleugnungen.

Meinst Du ernsthaft, das würde nichts mit uns tun, das würde keinerlei Auswirkungen haben?! Hm?

Auch unser Körper weiß genau, was alles falsch ist, dass praktisch alles, das wir heute so tun, falsch, im Sinne von gegen ihn, gegen uns selber, gegen unsere Gesundheit ist.

Es ist mit unserem Unterbewusstsein und unserem Körper so, wie zwischenmenschlich: Es gibt die scheinbar angenehmen Duldsamen, die zu allem ‚Ja‘ sagen, everybodys Liebling sind und es gibt die halsstarrigen Querulanten, die unbeugsamen Aufmüpfer. Und wer denkst Du ist langfristig stabiler, in seinen Reaktionen vorhersehbarer, vielleicht sogar gefährlicher?!     

Genauso verhält es sich mit den in uns unterdrückten ‚Instanzen‘: Unser ‚Pech‘ ist, dass diese zu gutmütig, zu tolerant sind. – Und damit viel zu weit über sich hinausgehen. Das ergibt dann die Sauf-, Rauch-, Risiko- und Dauer-gut-drauf- Menschen, die nichts umhauen kann. – Scheinbar! Wer fragt schon nach Jahren oder Jahrzehnten nach, was mit denen passiert ist. Am Wählerverhalten ist bestens dokumentiert, WIE kurz das Menschengedächnis reicht. Ebenso sehen wir immer nur die Strahler und Glänzer und halten das für erstrebenswert und nachahmenswürdig.

Insoferne sind häufig Kranke besser dran als so robust Gesunde. Denn ihnen zeigt ihr Körper umgehend jeden Fehler, während Zweitere weiter und weiter in ihre Irrtümer und Verbrechen gegen Leib und Seele stolpern, um irgendwann schmerzlich aufzuwachen …

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen aufmerksam sensiblen Körper samt wachem Geist auf dem Weg in ein erfüllendes





Seien wir doch ehrlich!

7. Februar 2026

Sehen wir doch einmal genau hin!

Wir unterscheiden uns ganz grundsätzlich von all dem Zeugs, das wir essen, kaufen, erzeugen, transportieren, bewundern. Wir sind LEBENDIG! Das ist eine völlig andere Spielklasse als ein Auto, Computer, Designerkleid oder Grahamweckerl.

Dieses ‚Lebendig‘ ist etwas, das selbst die sich so oberklug gebende Wissenschaft noch immer nicht erklären, geschweige denn reparieren oder gar erschaffen kann.

Denk vielleicht einmal kurz über diesen Begriff nach was er bedeutet. Dass Lebendiges sich von sich heraus bewegt, sich weiterentwickelt, lernt, tut, reagiert, schafft, denkt, liebt, schaut, spürt, hört, an der Welt und Gemeinschaft teilnimmt, Erfahrungen macht, sich mit anderen austauscht, sich selbst repariert …

Ja, das mach Dir einmal klar. Dass all die Bewunderten, Hochgelobten und Verehrten, all die ‚Pillendreher‘, Ärzte, Therapeuten nicht den Hauch eines Schimmers haben wie Leben, wie Du funktionierst. Auch all die Erziehungs-, Ernährungs- oder Bewegungs- Fachleute verstoßen regelmäßig gegen diese natürlichen Lebendigkeitsregeln.

Man könnte es sogar so zusammenfassen, um nicht zu sagen ‚auf die Spitze treiben‘, doch es stimmt: Alle Tuer, alle, die meinen etwas tun zu müssen, etwas verbessern zu können irren und verstoßen gegen und missachten das Wunder ‚Lebendigkeit‘.

Alle unsere Konsumartikel sind tot, alles in und aus der Natur ist lebendig. Unser Restaurant- und Supermarktessen ist tot, Früchte, Gemüse, Samen und Kräuter sind lebendig. Vorm PC oder TV zu sitzen ist nicht Leben. Warum bekommen unsere Häuser Risse, nützen sich Bremsen ab, blassen Farben aus? Weil sie nicht lebendig sind.

Hör auf da mitzuspielen, Dich mit Totem zu umgeben, Dein lebendiges Leben für Totes zu verschwenden! Freu Dich lieber über dieses Geschenk Leben und genieß Deine Lebendigkeit und all diese lebendigen Wunder der Schöpfung.

In diesem Sinne, bzw. nichts anderes bedeutet:





‚Kinder, überall Kinder! …

5. Februar 2026

… Nur ganz, ganz selten einmal ein Erwachsener‘, denke ich mir oft. Und das tut mir leid, diese erwachsenen Kinder tun mir leid. Denn zu oft höre ich ihre Verzweiflung, ihre Enttäuschung. Zum Beispiel in dem Satz: ‚Wie kann Gott so etwas zulassen!?‘.

Ich kenne diesen Satz von so vielen, so unterschiedlichen Menschen, dass ich annehmen muss, dass er praktisch allen innewohnt. Ok, die Psychologie spricht vom Inneren Kind, das uns allen innewohnt und auch logisch klingt. Denn die formendste Zeit unseres Lebens verbrachten wir mit Mutter und Vater, die uns als Überwesen erschienen. Damit wäre auch noch für Erwachsene das Kinderbild logisch, das immer noch einen Papi da oben hat. Denn die irdischen Väter und Mütter bleiben ja auch lebenslang Papa und Mama. Also scheinen sich die Menschen tatsächlich wie Kinder zu fühlen, die da oben einen Vater haben, der auf sie achtet, den man anrufen kann, den man um alles bitten kann, der dafür sorgt, dass es uns gut geht.

Ja, tut er ja auch bzw. tat er ja auch! Er hat all seine Allwissenheit, seine Allmacht und all seine Liebe zu den Menschenkindern zusammengekratzt und uns eine vollkommene Schöpfung geschenkt, in der für alle Wesen bestens gesorgt ist. Und den Menschen als seine, ihm so ähnlichen Lieblingskindern hat er auch noch den freien Willen geschenkt. Das heißt, sie dürfen tun und lassen, was immer sie wollen. Das ist doch ganz wunderbar, oder? Er hat doch das Seine längst getan für uns!

Und wir machen auch ausgiebig Gebrauch von all diesen Geschenken und auch unserem freien Willen. Und genau so sieht diese Welt nun aus!     

Sie Dir all die Ursachen unserer Gebete, unseres Gejammers, all unserer ‚Wie kann ein Gott soetwas zulassen?’s doch einmal genau an! Alles Dinge die WIR verursacht haben!

Also was jetzt? Wollen wir tatsächlich noch immer Unmündige sein, die wegen jedem Wehwehchen zum Papi rennen? Oder können wir erkennen, dass WIR es sind, die unsere Leben, Gesellschaft und Welt gestalten. – Und dafür auch die Verantwortung übernehmen? Hm?

Auch nicht weiter erstaunlich, dass sich für derart Hilflose jede Menge Profiteure finden, die das weidlich ausnützen. Oder? Auch ein Raubtier kann doch fast gar nicht anders, als die nicht lebensfähigen wegzufressen …     

Vergleichen wir nocheinmal mit den irdischen Kindern: Wie lange bleiben sie denn bei den Eltern? Doch nur solange, bis sie genug für’s Leben gelernt haben. Dann juckts‘ doch schon an allen Ecken und Enden, um sich endlich selbst ausprobieren können da draußen.

Tja, und solange es uns nicht zum ‚Gottspielen‘ da raus drängt, müssen wir eben unmündig bleiben. – Und vielleicht uns immer wieder die Frage stellen: ‚Wie kann Gott all diese Gräuel bloß zulassen!?‘     





Es gibt nur EIN …

3. Februar 2026

… Problem, nur EINE ‚Sünde‘, nur EINEN Fehler dem wir all unsere Probleme zu ‚verdanken‘ haben.

Waaas!? Das glaubst Du nicht? Du meinst wirklich, all diese Wissenschafter, Medien und anderen Lügenbeutel haben Recht, indem sie Dir die Ohren vollsingen mit läppischten Detail- Ursachen? Dich von Erregern, Viren, Bakterien, Kindheitstraumen, Trieb- oder Konfliktstheorien, von Neurosenlehren, Umweltproblemen, Irrtümern, menschlichen Schwächen und Versagen, Unfällen, und, und, und überzeugen wollen.

Ok, das alles gibt es tatsächlich. Doch ‚alte‘ payoli- Mitleser wissen, dass hinter jeder vordergründigen Ursache eine tiefere steckt und hinter ihr eine weitere usw. Hantelt man sich so weiter, stößt man unausweichlich auf nur EINE einzige Ursache all unserer Lebensprobleme!

Ja, ich weiß, jetzt hör ich förmlich Euren Chor: ‚Mangelnde Liebe‘. Das ist auch völlig richtig. Doch es gibt auch dafür und dahinter eine Ursache:

Unser DENKEN !

Ja, das ist unser (Haupt-) Problem!
Indem ’sie‘ uns unsere linke, unsere Logik- Hirnhälfte ‚vollfüllen/ zumüllen‘, vergessen wir die rechte zu benutzen. Und sie beinhaltet nicht nur die Liebe sondern alle Gefühle, die uns erst leben lassen.

Das soll kein Plädoyer sein für ein dummes durchs Leben laufen. Denken ist ganz wunderbar! Doch nur denken ist ähnlich unerfüllend wie nur fühlen.

Wir sind nur komplett, nur vollständig, wenn wir beides können, beides ‚griffbereit‘ haben und in der jeweiligen Situation das Passende zur Anwendung bringen.

Ok?

Na, dann sind wir uns ja einig und


 
 
 


‚Verstehst Du schon …

1. Februar 2026

… oder weißt Du bloß noch?‘, könnte man in Anlehnung an ein bekannt gewordenes Tierfutter- Plakat fragen. Denn zwischen beiden Begriffen, die von vielen für ein und dasselbe gehalten werden, liegen Welten. Oder besser gesagt ‚Leben‘. Doch dazu später.

Auch wenn man uns durch unser verkopftes Schulsystem anderes weismachen will: Es geht nicht darum, was wir wissen, sondern was wir ver-körpern! Diese Spanne im Folgenden in 3 Stufen dargestellt:

Oft schon war hier von unserer Verkopfung und Zivilisierung durch das Schulsystem die Rede. So kam unser Wissen, das weder mit uns noch mit Weisheit auch nur das Geringste zu tun hat, ins Spiel. So massiv ins Spiel, dass wir mittlerweile meinen, Ansammlungen von Wissenslisten wären ein Gewinn. Ok, bei der Millionen- Show kann man damit vielleicht Geld machen. Doch die läuft ja auch in öffentlich rechtlichen Anstalten, die der Einlullung der Menschen dienen. Tatsächlich könnten all diese Wissensfächer umgehend gestrichen werden, da Google das mittlerweile weit besser kann.

Doch ganz so ist es dann doch nicht. Denn dieses Wissen ansammeln ist zwar unterstes Denk- Niveau, bietet aber die Chance Zusammenhänge zu er-kennen, Verbindungen mit uns wahrzunehmen. An diesen beiden Begriffen siehst Du schon, dass wir vom Kopf wegkommen, zu den Augen. Also das Ganze schon etwas ganzheitlicher, umfassender wird, mehr mit uns zu tun hat als reines Wissen.

Doch es geht noch weiter. Wir haben auch noch die Möglichkeit etwas zu ver-stehen und zu dem zu stehen. Also jetzt auch noch die Füße/ Beine dazugenommen. Oder etwas zu be-greifen. Jetzt sind wir angekommen in uns, in unserer Ganzheit! Das ist Leben! Nicht bloß Verkopftheit und Theorie.

Verstehst Du? Erst wenn Du etwas verstanden hast, hast Du etwas für Dein Leben gewonnen. Erst dann kannst Du, kann Dein Herz, nicht mehr anders handeln, erst dann kann Transformation, kann Weiterentwicklung stattfinden. Solange die ‚Musik‘ nur im Kopf spielt kann sie alles sein. Erst wenn Du sie durchdrungen, ganzkörperlich erfasst hast, ist sie die Deine.

Zu meiner Kinderzeit waren wir alle noch neugierig, wollten wissen, wie dies und das möglich ist, wie das funktioniert. Ich kann mich erinnern, als ich endlich erfuhr, dass das TV- Bild durch nur einen einzigen ‚Lichtstrahl‘ entsteht, der mit Affengeschwindigkeit den ganzen Bildschirm überläuft und dabei entsprechend des Bildes seine Helligkeit ändert, war es um mich geschehen. Was für ein unglaubliches Wunder, an dem unbedingt weitergeforscht werden musste. Heute sind wir technisch ‚Lichtjahre‘ weiter, doch niemanden interessiert über wieviele Server so eine simple Google- Suche läuft, was ein Server überhaupt ist, ja generell wie so ein kleines Handy überhaupt soviel wissen und zeigen kann.

Klar kann man das alles ignorieren nach dem Motto ‚Hauptsache es funktioniert‘. Doch – wie sagt dieser payoli ständig – auch damit erschaffen wir unsere Welt, unser Schicksal, unser Leben. Wenn die Menschen auch nur einen Hauch an Vorstellung hätten was da alles im Hintergrund passiert, was das (unnötig) Strom verschlingt, wie sehr uns das verstrahlt, wieviel uns das indirekt kostet, wie sehr uns das verdummt und asozialisiert, etc. hätten wir die Chance zu erkennen mit welcher Selbstschussvorrichtung wir da rumspielen. Dieses Desinteresse- Phänomen beschränkt sich jedoch nicht nur auf Technisches; es durchzieht alle Bereiche unserer Zuvilisation.

Also von der 3 oben angeführten Verstehens- Stufen schaffen wir heute in vielen Fällen nichteinmal die erste, das Wissen um die Dinge. Geschweige denn das umfassende Verständnis. Weshalb wir auch keinen ‚Stand‘ für uns und gegen die nächsten Unsinnigkeiten haben, sondern nur mehr zerfetzten Wetterfahnen gleichen, die sich einzig von außen bewegen lassen.

– lichst





Wieviele Leben hast Du?

24. Januar 2026

Nein, weder bin ich verrückt geworden, noch denke ich bei diesem heutigen Titel an Reinkarnation. – Obwohl diese auch nicht unwahrscheinlicher ist als unser Himmel- Hölle- Unsinn. Ja, die Wiedergeburt ist sogar in der Fachliteratur relativ gut untersucht und belegt!

Nein, es geht mir heute um unsere derzeitigen Leben. Und da fürchte ich eher, Du hast das Dir Eingebläute, Dich kleinhaltende und verarmende Lebensbild und Gesellschafts- Narrativ des ‚einen Lebens‘ noch nie hinterfragt.
Denn es beginnt schon von klein an mit der Frage ‚Was willst Du denn einmal werden?‘. Das versucht doch schon die Menschen auf nur EIN Leben zu fixieren. Die vielen Ausbildungs- Must’s um irgendetwas ausüben zu dürfen, tun ein Weiteres dazu. Und erst die erstrebten Erfolge und Karrieren! Die sind immer nur in EINEM Bereich möglich! Bitte, wo kämen wir denn hin, wenn jemand an einem Tag zeichnen und skizzieren würde was ihm eingefallen ist, am nächten Kühe striegeln und am nächsten Tag vielleicht Oldies im Heim etwas vorlesen würde? Hm?     

Ja, wir treiben diese Kleinhaltung der Menschen sogar so weit, dass wir Multiaktive vielfach als Taugenichtse die ’nichts Ordentliches gelernt haben‘ abwerten und die wirklich bunten Menschen als Schizophrene, multiple Persönlichkeiten oder dissoziativ Identitätsgestörte pathologisieren, anstatt von ihnen zu lernen!     

Also, wieviele Leben hast Du? Wie viele Leben lebst Du? Oder vielleicht so gefragt: Wieviele Leben passen in unser vermeintlich eines Leben? Ich sag Dir: Viele! Sehr viele!     
Solltest Du Dich bisher auf nur eines ‚festschrauben‘ haben lassen: Sieh das als Pflichtprogramm, das Du mit Bravour abgeleistet hast. Doch es gibt auch eine Kür! In ihr kann alles der Pflicht Mangelnde ausgelebt werden.

Klar, all die gängigen Versicherungs- und Pensions- Systeme könnte man der Lebensbuntheit abträglich sehen. Doch sie sind bloß ein weiteres tool, uns festzuzurren, kleinzuhalten, zu reduzieren, anstatt zu fördern, auszuweiten, uns frei zu machen.

Klar, auch schon ’normale‘ Leben beinhalten durch Hobbys, Freizeitaktivitäten, altersgemäße Veränderungen, etc. Hauche von Buntheit. Doch mit Altersveränderungen spreche ich auch schon an, was das Leben gar nicht so selten schreibt, als man meinen möchte: Lebensthemen deren wir uns nicht von uns aus annehmen, ‚müssen‘ uns vom Schicksal – auch oft schmerzlich – vorgesetzt werden!

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass zum Beispiel das Gros aller gesundheitlichen Altersprobleme durch genau diesen Mangel an Lebendigkeit und Buntheit verursacht werden. Bei all den, wenn auch oft unerkannten, berufsbedingten Gesundheitsproblemen ist das sowieso klar!

Denn das Leben … warum heißt es denn ‚Leben‘? Dieses Leben will lebendig gelebt werden!
Das ist nicht vielleicht nur philosophisch, sondern ganz praktisch gemeint. Oft schon war hier von der unverrückbaren Tatsache die Rede, dass wir schöpferische Wesen sind die alles vermögen. Doch dazu will ‚das Universum‘ von uns Konkretes! Verstehst Du? ‚Nicht krank werden‘, ‚gesund bleiben‘ oder ‚dass alles gut geht‘ sind nichts Reales, nichts Greif- oder Umsetzbares! Das ist allgemeines Larifari. Was soll unser ‚Schicksal‘, was sollen unsere Schutz- und Hilfsengel‘ oder ganz banal, was soll unser, uns unterstützendes Unterbewusstsein, damit anfangen!?

‚Ich will noch einen Sommer auf die Alm‘, ‚ich mal noch ein Bild‘, ‚geh noch zu Fuß nach xy‘, etc., das wären umsetzbare Inhalte. Die würden auch unterstützt und real werden. Und danach sehen wir weiter, danach kommen die nächsten konkreten Projekte. DAS wäre Lebendigkeit! Das wären viele Leben in einem Leben!

Oder auch gern übersehen werden unsere Rollen, die wir spielen. Das weit überwiegende Gros der Menschen spielt diese eine, einmal durch ihr ‚Schicksal‘, Erziehung und Umfeld eingeübte Rolle das ganze Leben lang durch. Nicht zufällig gibt es in der Psychologie diesen befreienden Tipp der ‚täglich bösen Tat‘     
Also auch der Einbau schon nur karnevalesker Fitzelchen in unsere Leben wäre ein zwar kleiner, aber Buntheitszugewinn …

– lichst


 
 
 


Wer warst Du?

22. Januar 2026

Ja, eine ganz einfache Frage. Uns ist doch klar, dass wir alle durch unsere Gene, unsere Erziehung, unser Umfeld, unsere Erlebnisse und Begegnungen, etc. ‚gemacht‘ wurden. Wären wir in eine Aborigines- Sippe oder Milliardärsfamilie hineingeboren, wären wir zweifellos andere als wir jetzt sind.

Wer aber warst Du, bevor man Dir sagte, wer Du sein sollst? Wer, wenn man Dich gleich nach der Geburt ‚weggelegt‘ hätte? Wenn Dich Tiere aufgezogen hätten? … Hm?

Essenziell scheint also nicht zu sein, was wir wissen, was wir denken, glauben, was wir sagen, sondern, was wir ver-KÖRPER-n!

Alles klar?!

Und damit sind wir genau beim – Thema! Dein Körper weiß immer was richtig ist. Allerdings nur, was für IHN richtig ist. Die richtigen Lottozahlen brauchst Du ihn erst gar nicht zu fragen, wenn sich auch viele Pendlerinnen und Geomanten einbilden das aus den Mikrobewegungen ihres Körpers ablesen zu können.

Aber es ist ja schon einmal ein beachtlicher Fortschritt, wenn man jemanden kennt, der weiß, was für uns gut ist. Überhaupt wenn man bedenkt, wie aufwändig – und fehleranfällig! – all diese technischen Wissenschafts-, Labor- und Diagnose- Methoden sind.

Also bliebe als zweiteinfachere Frage nur: Und warum horchst Du dann nicht auf Deinen Körper?     

All unsere Arbeitswelten, mit ihren Stressen, burn outs, Gelangweiltheiten, Machtspielen, all unsere Krankheiten, Kriege, Zwiste, Übergewichte, Trunksuchten, und, und, und gäbe es damit nicht!

Und jetzt wird’s, wie ich es gerne halte auf diesem blog, echt absurd: Das Hauptproblem auf unseren Körper zu horchen ist, wie jedeR Meditierende weiß, diese ständigen Gedanken ruhig zu kriegen!

Also sind die Gedanken das vordergründige Problem.

Nicht nur das! Sie sind auch das Grundproblem all unserer Probleme! Denn ohne unsere Gedanken gäbe es all diese oben aufgezählten Probleme doch gar nicht, die wir uns versprechen loszuwerden, indem wir auf unseren Körper horchen. Die Gedanken schaffen also diese uns krankmachende (Zivilisations-) Welt UND verhindern die Aufklärung darüber!

Dieser zeternde, ständig nach Notlösungen suchende Körper ist den Gedanken wurscht. Wenn’s ihm zu bunt wird und so reagiert, dass sein Mensch von Krankheit spricht, können sie ihm ja immer noch vormachen, der Doc könnte ihm helfen. Das heißt diese Gedanken sind blöder als alle Viren. Denn die ‚wissen‘, wenn sie alle ausrotten, ist es auch mit ihnen vorbei! Nicht so die Gedanken! Sie beruhen auf physikalischen Lernstrukturen die ihnen der Körper zur Verfügung stellt. Den sie dann (viel zu früh) ‚totreiten‘, ganz ohne Konsequenzen für sie. Denn der Nächstgeborene hat ohnehin wieder ein Gehirn, über das sie sich hermachen können …

Ja! So schaut’s aus, liebe Leute!

– lichst





Neues muss her!

16. Januar 2026

Folge mir bitte über ein paar Erklärungs-/ Verständnis- Schritte:

So manche meinen, Ihre Beschwerden, Ihre Krankheiten wären ‚einfach so‘ aufgetaucht. Früher dachte man dabei sogar oft an Geister, Ahnen oder Flüche die uns das bescherten.

Als nächstes suchten wir nach Ursachen unserer Unpässlichkeiten und glaubten sie in Erregern, Bakterien, Bazillen, Viren und Pilzen gefunden zu haben. Vielfach fiel auch die Ähnlichkeit der Beschwerden mit denen der Vorfahren auf und wir tippten auf Vererbung.

Die, die genauer beobachteten merkten bald, dass hinter spezifischen Erkrankungen und Körperlichkeiten bestimmte Umfelder, Verhalten und Denkweisen steckten und folgerten, dass die Psyche, der Geist das Materielle, den Körper formen.

Doch auch unser Geistiges hat seine Geschichte! Herkunft, Gesellschaft, Erziehung und zwischenmenschliche Beziehungen ‚machen‘ unser Denken. Nur die wenigsten schaffen es gegen den gesellschaftlichen Strom zu schwimmen, eigene Ideen zu vermitteln bis durchzusetzen.

Doch auch diese heutigen Gesellschaften haben sich nicht zufällig so entwickelt. Als simples Beispiel: Ohne Schwerkraft hätten wir uns alle sicher völlig anders entwickelt. – Wir brauchen also eine neue Erde! – Oder doch nicht?     

Wenn man dann noch bedenkt, dass unsere, uns zweifelos ebenfalls beeinflussende Hell- Dunkel-, Jahreszeiten-, Gezeiten- und noch viele andere Wechsel ebenfalls beeinflussen, die im Groben aus uns gemacht haben, die wir heute sind …

Das bedeutet, dass wir nur einen relativ kleinen Spielraum haben unsere Probleme zu lösen. Der weit überwiegende Teil unseres Körpers als Ergebnis von all dessen, wurde von anderem und anderen gestaltet.

Doch die gute, ja sogar sensationell erfreuliche Nachricht ist, dass nur die um so älteren Manifestationen relativ festgeschrieben sind. Je jünger bzw. näher die Einflüsse, desto leichter sind sie veränder und nachbesserbar.

Und jetzt noch als wunderbaren i- Tupfen, als Geschenk da drauf: Ausschließlich die neuen Verhalten, also die, die wir geändert haben und auch wieder zurückändern könn(t)en, machen uns die Probleme. Denn alles an Irrtümern die älter waren sind zu einem weit überwiegenden Teil ausgestorben.

So ist es unsere Aufgabe, in eigenem und unserer Nachkommen Interesse, ‚richtig‘, sozusagen als enkeltaugliches Vorbild und ‚intakte‘ Gen- Weitergeber zu leben, ganz im Sinne von


 
 
 


Innerhalb weniger Sekunden …

11. Januar 2026

… hat sich Dein Leben, so wie es heute ist, entschieden. Ist Dir das klar?
Nein, ich meine damit nicht die Sekunden in denen sich Deine Mutter für Deinen Vater entschieden oder sich für oder gegen Schnaps oder Zigaretten in der Schwangerschaft entschieden hat. Obwohl natürlich auch das wichtige Entscheidungen für Dein Leben waren.

Irgendwann in Deiner Kindheit ist es passiert und hat Dich bleibend geformt. Es hat sich Dir die Frage gestellt: Wie komm ich da raus? Oder genauer gesagt: In der frühen Kindheit ging es mangels der späteren komplexeren ‚Verhaltens- Verästelungen‘ immer grundlegend um Leben oder Tod. Also, lautete Deine Frage damals: ‚Wie überlebe ich das?‘.
Was und wie das war, weißt Du nicht mehr. Doch Dein Körper, Deine Gehirnstruktur weiß es noch. Vergleichbar mit dem ersten Seitentrieb eines Baumkeimes. Alle Äste die künftig aus ihm wachsen, können später nimmer auf andere Ersttriebe ‚rüberspringen‘. Sie bleiben lebenslang ihrer Basis verwurzelt.

Aus der Verhaltensbiologie kennen wir die Grundreaktionen des Flüchtens, Kämpfens oder Totstellens („Fight, Flight or Freeze“). Sie gehören zu den ganz frühen und grundlegenden ‚Ästen‘ auf denen spätere ‚kleinere, detailiertere‘ Verhaltensweisen aufgesetzt werden. In Ansätzen sind so grundlegende Verhalten vermutlich genetisch vorbereitet. Doch ’starke Äste‘ daraus, machen erst wir, durch unsere entsprechenden Erstverhalten und ob sie erfolgreich waren oder nicht.

Du bist, ob Dir das bewusst ist oder nicht, im Grunde ein Flüchter, Kämpfer oder Todsteller.
Wie das mit der, von mir so gern postulierten, alles ermöglichenden Schöpferkraft zusammengeht? Obige 3er- Einteilung gilt nur bedingt generell. Wir haben schon so unsere persönlichen ‚Opfer‘ und Schwachstellen die bestimmte Verhalten antriggern. Aber auch andere ‚Reize‘ die wiederum andere Verhalten hervorrufen.

Du kannst Dich also gerne analysieren wo, wann oder bei wem Du der Macher, der Kontrollierer und in welcher Situation Du der Lasser, der Anpassler oder Todsteller und Schweiger bist. Und auch, ob Du Dir oder anderen damit fallweise Probleme schaffst, Leute vor den Kopf stößt oder vielleicht Chancen versäumst.

Selbst bei so tief und früh Verankertem gilt unser freie Wille. Sind wir uns erst einmal unserer ‚gelegten Bahnen‘ klar, sind sie von uns (allein) auch veränderbar. Jedoch meist nur eher langfristig. Mit gewissen Techniken aber auch ‚teuer im Schnellgang‘ erlösbar.

– lichst