Wir essen uns um den Verstand

1. März 2026

Nein, der heutige Titel ist kein nur zur Leser- Köderung reißerischer! Das ist pure Realität! Denn, was ist denn derzeit das gefürchtetste und häufigste Problem beim Älterwerden?

Demenz und Alzheimer!

Und wodurch werden sie (mit-)ausgelöst?
Durch unsere durch und durch falsche Ernährung! – Das ist mittlerweile Fakt!

Ok, seit das Rauchen auf den Platz vor der Tür verwiesen wurde, die Problematik von Alkoholkonsum zumindest schon einigen dämmert und sich immer mehr auf den Weg in den Veganismus machen, seit Glutenunverträglichkeiten und Laktoseintoleranzen zumindest ein Thema sind, sind nun das Sitzen und der Zucker als die neuen Bösen medial vermehrt ins Bewusstsein der Menschen gerückt worden.
In payoli- Sprache: Beide sind höchst unnatürlich und damit schädigend.

Dennoch gibt es kaum Produkte denen KEIN Zucker zugefügt wird!
– Soviel zur ‚wertvoll, aufopfernden‘ Arbeit der vielen von uns bezahlten Kontrollorgane, Beamten, Gesundheitsminister, Medien, Ärzten und der Lebensmittelundustrie!     

Doch die ersten Aufgeweckten wissen bereits: Zucker weitgehend meiden!
– Das ist gut!
Besonders für sie selber!     

ABER! Großes Aber: Zu vielen noch, ist nicht klar, dass alle Kohlenhydrate praktisch Zucker sind. Also, alle Nudeln, Brötchen, Brote, Kuchen, Reis, Pizzen und Torten sind für Deinen Körper Zucker und machen Dich langsam aber sicher zuckerkrank, zum Diabetiker und blöd! Nicht zufällig werden Alzheimer und Demenz bereits Diabetes Typ 3 genannt.

Ganz grob kann man sagen, was Du durch körperliche Anstrengung jeden Tag an Kohlehydraten ‚wegbaggerst‘, darfst Du auch zuführen. Alles andere ist pures Gift für Dich und Dein Hirn!

Und wem ein weniger verzuckertes Leben schwer fällt, möchte ich ins Stammbuch schreiben: Süßhunger bedeutet Liebesmangel! Wenn Zuckerverzicht all zu schwer fällt, wären Nachbesserungen im sozialen und herz-lichen Umfeld angebracht.

Und wenn ich schon am Stammbuch- Schreiben bin: Denen mit Gewichtsproblemen schreib ich gern und mit ‚Garantie- Tinte‘ rein, dass es Heißhungerattacken ausschließlich in Zucker(konsum)leben gibt!

In diesem Sinne: Ein naturrichtiges
– Leben hat weitaus mehr Lebensversüßendes zu bieten, als (Industrie-)Zucker!     





Epstein, einmal anders

28. Februar 2026

Die Medien sind so voll mit diesem Epstein- Skandal. Ach was sag ich!? Mit diesen zahllosen Epstein- Skandalen, dass ich Hemmungen hatte, auch noch meinen Senf dazuzugeben. Doch, da ich dafür bekannt bin, gerne die Ursachen, hinter den Ursachen, hinter den Ursachen … zu suchen, kann ich vielleicht doch etwas zu dem Thema beitragen. Ich denke, sich nur künstlich über andere zu empören ohne auch die eigene Mitwirkung zu erkennen ist verlogen und billig. – Vielleicht auch nur zu unbewusst …

Denn ebenso wie in Partnerschaften, gilt auch gesellschaftlich, dass uns alles Widerfahrene als Spiegel unseres Verhaltens dienen sollte, anstatt bloß andere zu beschuldigen. Denn wir alle sind viel zu vernetzt, als dass es einzelne Schuldige geben könnte. Alles und alle werden von allen (mit-)’gemacht‘!

Ich bin natürlich der Letzte der auch nur einen dieser Epstein – Clique verteidigen oder gar in Schutz nehmen will. Doch sollten wir uns nicht fragen, warum bitte Männer, die es sich leisten können, Schweinegeld für etwas bezahlen oder auch nur bereitwilligst annehemen, das diese Gesellschaft vorgibt für das Normalste der Welt zu halten? Die könnten doch mit ihren Möglichkeiten die Allerschönste für sich gewinnen und fortan und lebenslang glücklich mit ihr sein, wenn das schon gesellschaftlich für das Erstrebenswerteste und höchste Glück postuliert wird.

Und was ist mit den Millionen Männern, die sich ihre Träume auf Epstein’sche Weise nicht erfüllen können? Die befeuern das ‚älteste Gewerbe der Welt‘, masturbieren sich die Handgelenke wund oder wie? Oder werden irgendwann zu Vergewaltigern, Missbrauchern, Alkoholikern oder gar Mördern?

Da steckt doch irgendwo der Wurm drin in dieser Institution, die uns nicht aufgezwungen wurde! Nein, in die das Gros der Menschen zuversichtlichst und bereitwilligst reinläuft. In Partnerschaften.

Mir reichten eigentlich schon die vielen privaten Geschichtchen von misslungenen Partnerschaften, die ich immer wieder hörte. Als ich dann aber als Gesundheitstrainer, gemeinsam mit einer Psychotherapeutin, Paarseminare anbot, die gedacht waren ein besseres gegengeschlechtliches Verständnis herzustellen, waren wir beide völlig fassungslos. Kein Mann hat auch nur irgendeinen Schimmer wie Frauen ticken und umgekehrt. Wobei sogar die Männer mehr wissen. Nicht weil sie die besseren Menschen sind, sondern weil sie bei den Frauen ‚landen müssen‘. Während für Frauen Männer etwas ähnliches sein dürften wie ‚Material‘, das ohnehin immer da ist und auf der Matte kratzt     

Auch auffallend, dass man selbst von den Schönsten der Schönen, von den Angehimmeltsten der Angehimmelten nur sehr selten von erfüllten, langjährigen Partnerschaften hört. Auch sie scheinen nicht wirklich zu wissen, was ihre Partner gerne hätten. Ok, wie Frauen Männer verrückt macht, sich so ein Exemplar angeln können, das wissen alle. Dafür gibt es sogar ganze Industrien. Nur warum suchen diese Treulosen dann dennoch bald neue Außenreize?! Was das andere Geschlecht sich wünscht war ja auch nie Thema eines Schulgegenstands oder der elterlichen Aufklärung.

Aber Hauptsache wir lernen in der Schule welche Schlachten dieser kleine Franzose schlug, was die Hauptstadt von Malaysia ist oder andere Unnötigkeiten!

Auch sollte uns weniger entsetzen, was Promis und Mitglieder von Königshäusern sich mit Hilfe von Epstein leisteten, sondern uns fragen warum es überhaupt Menschen gibt, die derartig krank sind, die derartig krank gemacht wurden. Ich wiederhole hier sicher nicht, was an Unglaublich- und Grausamkeiten in diesem unseligen Dunstkreis passiert sein soll. Wir sollten uns nicht empören, nicht andere richten, uns nicht künstlich aufregen, sondern ruhig und klar hinsehen, was an dieser Gesellschaft, an dieser Kultur im Argen liegt, dass sie derartig ‚faule Früchte‘ hervorbringt.

Bitte, wir blicken auf 2000 Jahre Christentum zurück, wir sind im Besitz von Kilometern an Moral- und Ethikliteratur in unseren Bibliotheken, wir leben neben dem Vorbild der, auch verhaltensmäßig, durch und durch gesunden Natur! Wie können daraus dennoch derartig kranke Macht- und Grausamkeits- Gelüste entstehen? Wie kann etwas so Schönes wie zwischenmenschliche Beziehung und Sexualität derartig ins Kranke abgleiten?

Was ist aus den einstigen großen Lieben geworden? Gab es sie gar nie, war alles nur gespielt? Oder was musste passieren, dass aus Liebe derartige Perversionen wurden? Waren Institutionen wie Monogamie von vornherein zum Scheitern verurteilt? Oder haben uns ‚die da oben‘, wie ich selber jahrelang fälschlich glaubte, mit der Verschiedenheit von Mann und Frau einfach nur ein ‚Ei gelegt‘?
Heute meine ich eher, wir waren es, die diese Unterschiede erst erschaffen haben. Denn sieh Dir an mit welcher sichtbaren Freude Meisen oder Hasen sich im Frühling finden und bei der Jungenaufzucht ‚ein Herz und eine Seele‘ sind. Auch unsere ersten und jungen Lieben sind doch ganz wunderbar. Sollten wir es vielleicht dabei belassen? …

Oder wenn es schon Dauerbeziehungen sein sollten. Sind diese, sich nun gleichberechtigenden Frauen wirklich nicht in der Lage, ihren Männern zu geben, was sie offensichtlich woanders suchen (müssen)? Sind Männer tatsächlich solche ‚Schweine‘? Es muss ja nicht gleich Epstein sein! Es reichen doch bereits die unglaublichen Zugriffszahlen auf Internet- Pornos! Sind die Männer tatsächlich außer Rand und Band? Und wenn, warum? Oder versagen da die Frauen so fatal? Und wenn, warum? Hm?

Wieso sieht da niemand wirklich hin?

Oder war die Ehe einfach nur ein Irrtum? Oder ist es unser Gesellschaftssystem, das uns zu dem macht, was wir hier an Auswüchsen sehen? Auch das einzusehen wäre bereits ein erster Schritt zur gemeinsamen Weiterentwicklung.

Oder generell die Einsicht, dass diese Gesellschaft ja zweifellos ein Problem mit der Sexualität hat. Ich hab so oft schon von, meist betrunkenen, Männern gehört, dass das, was sie gerne hätten einfach nicht gesellschaftsfähig und mit ihren Frauen nicht möglich ist. Na hallo! Dann muss man da eben etwas tun und nicht bloß scheinheilig die Epstein- Clique verurteilen, oder?

Auch in diesem Sinne:





Deine Fragmentierung

27. Februar 2026

Stell Dir doch etwas Wunderschönes vor, das Du schon einmal genossen hast. Vielleicht ein Erlebnis, eine Symphonie, ein Film, ein spannendes Buch oder ein Sonnenaufgang.

Und nun stell Dir vor wie wunderbar dasselbe gewesen wäre, wenn Du es zerhackt, nur stückchenweise erlebt hättest … Hm? Noch immer so großartig?

Und dennoch lässt Du Dir Dein Leben ständig zerhacken und fragmentieren. Durch Deine ständige Erreichbarkeit, durch Handys oder News, die selber nur mehr fitzelchenweise ankommen, oder andere Medien durch die wir rastlos zappen.

Kaum jemand erinnert sich noch der Zeiten der Muße, Zeiten die man zusammenhängend und in unserem Maß und Tempo genießen konnte. Oder die kindliche Selbstvergessenheit beim Spielen, die auch so mancher Erwachsene noch schafft bei seiner Herzenstätigkeit. – Bzw. in Vor- Handy- Zeiten schaffte     

Nur solch zusammenhängende Zeiten können auch Großes, Befriedigendes, Geniales oder auch nur Gelungenes hervorbringen. Wer einen Handwerker bei sich beschäftigt und ihn ständig unterbricht ist gelinde gesagt dumm!

Doch selber an uns tun wir das, lassen wir das zu!
Das zerstört nicht nur die Qualität unseres Tuns, sondern auch unsere Gesund- und Zufriedenheit! Diese so hoch angesehene Multitaskingfähigkeit ist einfach nur eine erbärmliche Lüge. – Vermutlich von Leuteschindern in die Welt gesetzt, die noch und noch aus den Menschen pressen wollen.

Daran wollte ich Dich bloß erinnert haben. Ganz im Sinne von


 
 
 


Armes Deutschland

22. Februar 2026

Ich verfolge Deutschlands Politik nicht all zu genau. Doch ein Interview mit Peter Hahne machte mich auf etwas wirklich Erschütterndes aufmerksam:

Nicht nur, dass ein Herr Roderich Kiesewetter die Bombardierung Moskaus forderte. Er stimmt auch mit Marco Wanderwitz und Johann Wadephul (alle CDU) darin überein, dass Russland ‚Deutschlands Feind auf ewig‘ ist.

Bitte, geht’s noch!? Russland, die weltgrößte Atommacht, mit uns auf demselben Kontinent, mit dem uns eine jahrhundetelange Geschichte verbindet! Deutschland, das US- Militärbasen beherbergt! Deutschland, dem, obwohl unter Hitler der Agressor par excellence, von den Alliierten, inklusive Russland, die Hand gereicht wurde, Frieden geschlossen wurde.

‚Feind auf ewig!‘

Das ist Kriegstreiberei pur!

Nicht nur, dass uns allen diplomatische bis versöhnliche Politgrößen wie Brandt oder Kreisky mehr als fehlen, auch in Österreich sind wir derzeit nicht viel besser dran. Die Militärausgaben werden erhöht, dem jungen ‚Kanonenfutter‘ die Wehrdienstzeit verlängert, die Medien sind voll auf Anti- Putin- und Militarisierungs- Kurs und sogar dem Chef der stärksten Opposition Kickl reicht eine ‚100%-ige Neutralität‘! Da scheib ich ihm doch glatt in sein Stammbuch:

Bloß 100% Neutralität!? Ich will Österreich als das politisch, wirtschaftlich und diplomatisch weltweit best vernetzte Land sehen! Denn man ‚darf‘ auch mit Menschen und Ländern völlig anderer Ausrichtungen best friend sein!

So, nun wieder länger keine Politik. Versprochen!     

– lichst





Den Unzufriedenen, …

20. Februar 2026

… den Unglücklichen, Unbescheidenen, den manisch Konsumierenden, den immer weiter Raffenden und Stolpernden ins Stammbuch geschrieben:

Diese Welt, unser ganzes Leben ist so voller Wunder und Geschenken, dass niemand unzufrieden sein bräuchte. Jedes Lichtspiel, jeder Sonnenaufgang, jedes Wolkenbild könnten wir als Geschenk sehen. Jedes putzige Tierchen, jedes Kinderlachen, jeder Ton, jede Berührung kann uns beschenken. Diese Fülle an Liedern, Bildern, Ideen unterschiedlichster Mitmenschen, Erfindungen, ja sogar bunten Blumen, Steinen und Blättern hätte das Potenzial uns vor Freude hüpfen, zumindest aber lächeln zu lassen. Die ganze Liste der einzig zu unserer Freude existierenden Geschenke könnte ich hier gar nicht hinschreiben. Diese Überfülle ist zu unvorstellbar. – ‚Nur‘ erlebbar!     

Ja, es geht sogar noch weiter! Was wäre wenn dein nächster Herzschlag, Dein nächster Atemzug nicht mehr käme? Hm?
Aus!
Es wäre plötzlich alles vorbei für Dich. Also ist doch auch jedes Herzpochen, jeder Atemzug ein seltenes Geschenk.
Oder, etwa nicht!?

Klar, gibt es immer Reichere, Gesündere, Schönere, Klügere … Doch wir müssen uns nicht immer nach oben orientieren. Ich könnte jetzt ganz böse, doch nicht unrichtig behaupten, dass kluge Achtsame überall und in jeder Kleinheit Wunderbares finden, während wenig Achtsame die ‚großen Dinge‘ brauchen, um irgendetwas wahrzunehmen. Doch ich sag Dir, es ist nur eine Frage des Fokus. So, wie Du bei jedem Mikroskop oder Fernrohr auf weiter oder näher Entferntes, auf Kleines oder Großes fokussieren kannst, hast Du auch im Leben die Wahl ob Du unter dem Preis einer Taylor Swift- Konzertkarte nahezu zusammenbrichst oder Dich freust wenn Du sie unerwartet aus irgendeinem Lautsprecher hörst.

Ich wünsche Dir viel Freude mit vielleicht bisher Übersehenem, Überhörtem, mit bisher nicht Geschmecktem, Erschnuppertem, Gefühltem oder Erdachtem/ Visualisiertem.

– lichst





Verrat (3)

18. Februar 2026

Du erinnerst Dich vielleicht noch an die ersten beiden Verrat- Beiträge (1, 2), in denen wir uns darüber klar wurden, dass wir überaus soziale und harmonieliebende Wesen sein müssen, da uns sonst diverse Verrate nicht so sehr schmerzen würden. Auch warfen wir einen Blick auf unsere eigenen Verrate, unsere Selbstverrate, indem wir andere nicht enttäuschen wollen, uns anderen anpassen und dabei vielfach unsere eigenen Bedürfnisse und Sichten verraten.

Doch es geht noch viel weiter. Es gibt auch Verrate an uns, von denen wir gar nichts ahnen, da sie tief in uns verborgen, ja eigentlich verschüttet sind. Verschüttet von wohlmeinenden Eltern, Erziehern, Vorbildern und Lehrern. Wir leben so selbstverständlich unsere Zivilisationsleben, wie wir vor Jahrmillionen unsere Ur- Leben lebten. Mit EINEM RIESENUNTERSCHIED. Damals war jede Sekunde von unserem Inneren gedeckt und gelenkt. Heute ist jeder Handgriff, jedes Wort, jeder Gedanke, jeder Bissen, jede Geste eine Lüge, ein anerzogener Selbstbetrug !

Das mach Dir einmal klar, was das bedeutet immer und jederzeit zu lügen, schauzuspielen, zu betrügen! Klar, wir wissen meist gar nichts davon, so sehr stecken wir in unseren Rollen, wurden wir von klein an in diese Rollen reinsozialisiert. Doch unser Unterbewusstsein weiß es! Das erlebt ununterbrochen unsere ständigen Selbstverleugnungen.

Meinst Du ernsthaft, das würde nichts mit uns tun, das würde keinerlei Auswirkungen haben?! Hm?

Auch unser Körper weiß genau, was alles falsch ist, dass praktisch alles, das wir heute so tun, falsch, im Sinne von gegen ihn, gegen uns selber, gegen unsere Gesundheit ist.

Es ist mit unserem Unterbewusstsein und unserem Körper so, wie zwischenmenschlich: Es gibt die scheinbar angenehmen Duldsamen, die zu allem ‚Ja‘ sagen, everybodys Liebling sind und es gibt die halsstarrigen Querulanten, die unbeugsamen Aufmüpfer. Und wer denkst Du ist langfristig stabiler, in seinen Reaktionen vorhersehbarer, vielleicht sogar gefährlicher?!     

Genauso verhält es sich mit den in uns unterdrückten ‚Instanzen‘: Unser ‚Pech‘ ist, dass diese zu gutmütig, zu tolerant sind. – Und damit viel zu weit über sich hinausgehen. Das ergibt dann die Sauf-, Rauch-, Risiko- und Dauer-gut-drauf- Menschen, die nichts umhauen kann. – Scheinbar! Wer fragt schon nach Jahren oder Jahrzehnten nach, was mit denen passiert ist. Am Wählerverhalten ist bestens dokumentiert, WIE kurz das Menschengedächnis reicht. Ebenso sehen wir immer nur die Strahler und Glänzer und halten das für erstrebenswert und nachahmenswürdig.

Insoferne sind häufig Kranke besser dran als so robust Gesunde. Denn ihnen zeigt ihr Körper umgehend jeden Fehler, während Zweitere weiter und weiter in ihre Irrtümer und Verbrechen gegen Leib und Seele stolpern, um irgendwann schmerzlich aufzuwachen …

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen aufmerksam sensiblen Körper samt wachem Geist auf dem Weg in ein erfüllendes





Nocheinmal von A nach B

13. Februar 2026

Gestern versuchte ich, mich irgendwie diesem Wahnsinn anzunähern, wie wir von einem so wunderbaren Paradies in diesen gegenwärtigen Zivilisationswahnsinn geraten konnten.

Heute möchte ich diese vereinfachend dargestellte Strecke von A nach B nocheinmal anders darstellen. Wir haben nämlich diese Ort A, dieses Paradies nie verlassen. Wir haben diesen unseren ‚Ur- Zustand‘ vielmehr mit immer neuen Zivilisationsschichten, ähnlich den Schalen einer Zwiebel, überdeckt. Nun ist zwar nichts mehr vom alten ‚Ur- Herz‘ zu sehen. Doch es ist noch da, es ist tief in uns. Mitsamt seinem Ur- Wissen, seiner Bereitschaft, jederzeit wieder Paradies zu leben, den Körper umfassend zu reparieren, zu regenerieren.

Es gab hier am blog schon Beiträge die zeigten, dass das Wichtigste, das Vitalste in allen Lebensformen bestgeschützt in der Mitte sitzt und dass gerade die Kerne und Keime es sind, die das Vitalste jeder Frucht, jeder Pflanze sind. So könnten wir auch unsere Ur- Erinnerung an das Paradies sehen: Sie ist das tief in uns Bestgeschützte und Vitalste unseres Seins, jederzeit bereit zu keimen, neues Paradiesleben in die Welt zu bringen. Alle darüberliegenden Schalen sind von minderer Qualität und bilden für Oberflächlichseher unser Gesamtbild.

In diesem Sinne:





Der kürzeste Weg von A nach B

11. Februar 2026

Ich habe eine so massive ’soziale Ader‘, dass die mich oft selber erstaunt. Sie äußert sich eher weniger in direkter Hilfe, die mir sogar eher suspekt ist. Da ich einerseits Menschen nicht als Opfer sehen, geschweige denn darstellen will und andererseits ich schon zu oft erleben musste, dass Helfende sich auch aus eher egoistischen bis bedürftigen Gründen produzieren. Alle großen Hilfsorganisationen zum Beispiel sind reine Geschäftsmodelle. Sie könnten, ähnlich den Ärzten, mit wirklicher, im Sinne von nachhaltiger, selbstloser Hilfe, gar nicht überleben.

Ich möchte den Menschen lieber Selbsthilfe- Werkzeuge anbieten oder wie es poetischer heißt, ihnen keinen Fisch schenken, sondern das Fischen zeigen. Dabei ist es mir auch wichtig, alles möglichst praktisch darzustellen und die Menschen wirklich zu selbstermächtigen, sodass sie keinerlei Fremdhilfe mehr brauchen. Dazu bediene ich mich gerne an Beispielen aus der Natur, die dieses ‚einfachst Maximale‘ perfekt beherrscht und vorzeigt.

Diese Naturbeispiele, bei denen weder Krebs, noch Karies, weder Allergien noch Asthma, keine Arthrosen oder Gallensteine, noch sonstige Probleme zu finden sind, obwohl alle Wesen nur immer tun, wonach ihnen der Sinn steht, möchte ich nun heute einmal ‚Ort A‘ nennen. Nicht nur die Einfachheit dieses ‚Ortes‘, sondern auch die Erfolgsquote und der Wirkungsgrad sind für menschliche Begriffe unerreicht. Aber auch die Menge der ‚Probanden‘, unter denen wir Menschen weit, weit weniger als 1 Promille ausmachen, ist beeindruckend. Also ein Erfolgsort sondergleichen, dieses ‚A‘!

Was wir heute leben möchte ich gerne als ‚Ort B‘ bezeichnen. Alles hier ist kompliziert. Schon vor der Zeugung neuen Lebens fragen viele ihre Ärzte, Spezialisten oder das Internet. Die gesamte ‚Aufzucht‘ ist streng wissenschaftlich basiert. Das Junge kann nichts, muss alles erst von befugten Fachkräften lernen. Ist es dann nach 20, oft auch erst 30 Jahren fertig ausgebildet muss es dennoch ganztägig seine Lebensgrundlagen erarbeiten. Diese Menschenwesen sind mit zahllosen gesundheitlichen, sozialen, psychischen, mentalen und finanziellen Problemen konfrontiert, aus denen sie wiederum nur durch teure Fachleute oder (Vergessens-)Drogen rauskommen. Von diesen fachlichen Helfern erinnert sie niemand an die Einfachheit und Effizienz von A. Ganz im Gegenteil, es werden hochkomplizierte Hilfen angeboten, in Form von Seminaren, Büchern, ‚x mal täglich vor dem Essen, y mal täglich morgens …‘, langen Diätlisten, Therapien, Hilfstelefonen, Frauenhäusern, Sonderpädagogik, Vermögens- als auch Privatkonkursberatung, und, und, und …

Und jetzt lass mich Dich fragen, wie wohl der Weg ausgesehen hat, der uns von A nach B brachte?     

– lichst





Sagte der Heiler doch glatt …

9. Februar 2026

Immer wieder werde ich mit Situationen beschenkt, in denen ich mir denke ‚Wie wunderbar ist doch das Leben‘ oder auch ‚Was wir Menschen doch für einzigartig wunderbare Wesen sind‘. Egal ob ich etwas an mir, an der Natur oder bei Mitmenschen beobachte, es läuft wirklich ‚wie am Schnürchen‘. Naja, ‚könnte‘ bestens laufen, wenn …, ja wenn die liebe Zivilisation nicht wäre. Wer mich kennt, weiß was für ein akribischer Beobachter und ‚Forscher‘ ich bin. Und jedes, wirklich jedes unserer Probleme ist menschengemacht. Von der Geburt bis zum Tod, und zwischendurch nahezu in jeder Sekunde! Ja, tarsächlich. Sieh nur einmal genau hin.

Geburten zum Beispiel: Bei keinem Tier, bei keiner Pflanze oder Bakterium ein Problem. Bei allen naturrichtig lebenden Wesen wird ähnlich unproblematisch bis fast nebenher geboren. Nur bei uns müssen Schwangerschafts- und Wegatmen- Kurse besucht und ständig medizinisch untersucht werden. Die eigentliche Geburt ist mittlerweile ohne Krankenhaus kaum mehr vorstellbar und ein Fall von medizinischer Intervention, die Frauen haben Angst davor und schreien häufig wie am Spieß. Na klar, mit so wenig Bewegung, ganztägigem Sitzen, falscher Ernährung und dann noch einer Geburtsstellung, die nur noch durch einen Kopfstand an Dummheit zu toppen wäre …

Detto der Tod! Fast alle sterben doch schon im Krankenhaus. Und auch das vielfach mit Angst. Dabei, sieh Dir wiederum die Tiere an. Gehts so einem Tierchen nicht so gut, zieht es sich ruhend und fastend zurück. Gesundet es dadurch, kommt es irgendwann wieder aus seinem Versteck. Klappt das nicht schläft es einfach friedlich hinüber. Auch beim Tod: All unsere Probleme sind im Kopf, eingefüllt von der sogenannten Zivilisation.

Nicht anders, zwischen Geburt und Tod: Alle Probleme hausgemacht! Sieh Dir schlüpfende Schmetterlinge oder Küken an. Sie machen das ganz allein, von sich aus, in ihrem Tempo, mit ihrem Instinkt und perfekt. Ebenso ent-wickeln sie sich, ent- falten sie sich dann in der Folge zu einem absolut lebensfähigen Wesen, während wir überzeugt sind, dass unsere Kinder gar nix können, wir ihnen erst alles lernen müssten. Mit diesem Schaden müssen sie sich dann ein Leben lang durch zahllose Unsinne schlagen, inmitten ähnlich Geschädigter. Jeder ist z.B. inmitten einer unvorstellbar großzügigen, sich verschenkenden Welt überzeugt davon, lebenslang arbeiten zu müssen.

Oder das Beispiel ‚Krankheit‘. Kürzlich kam ich ins Gespräch mit einem sehr erfolgreichen Heiler in meiner Gegend. Und was sagte dieser Mann? Er fasst es oft nicht, welch wunderbare Menschen zu ihm kämen, die ohnehin tief in ihnen wüssten, was zu tun ist. Nur können sie nicht an sich glauben. Und er tut eigentlich so wenig. Die Heilung machen sich die Menschen selber.

Aber du brauchst Dich ja bloß zu beobachten. Wenns irgendwo zwickt oder Dir heiß ist, hast Du doch umgehend den Gedanken ‚Ich bin krank‘, oder? Und was weiß man heute aus der ’self-fulfilling prophecy‘- Forschung? Es wird werden, was wir denken, das werden wird. Oder wie der payoli so gern sagt: ‚Wir sind Götter‘. Na und was wird so ein Gott werden, wenn er denkt ‚Ich bin krank‘? Hm?     

Ich hatte am Beginn meiner Arbeit als Gesundheitstrainer das Problem, den Menschen schonend zu umschreiben, dass wir praktisch alles blöd und falsch machen. So ist es nämlich. Nur will das niemand hören. Ich machte es dann so, dass ich mich auf die 4 ‚größten Brocken‘, Ernährung, Bewegung, Mentales und Soziales, beschränkte.

Werde selber zum Forscher! Auch Du wirst bald völlig klar sehen, dass wir Unsinn um Unsinn machen und uns alle unsere Probleme selber erschaffen.

Ebenso leicht funktioniert die Schaffung von Paradiesen. Wir brauchen uns bloß zu entscheiden zwischen Zuvielisation und





Der lustige Herbert

8. Februar 2026

Erhielt ich doch kürzlich ein mail von einem Herbert K., der vielleicht Lehrer, vielleicht aber auch ‚bloß‘ ein SchülerInnen- Vater ist. Er schreibt recht verärgert:

Dein ständiges Geschimpfe über unser Schulsystem ist mehr als entbehrlich. Wie sonst sollte man die Kinder auf ihr Leben vorbereiten? Die wollen sich doch eine Existenz aufbauen. Willst du das verhindern? Willst du, dass nur Deppen rumlaufen? Ich verdanke meiner Schulbildung sehr viel und wünsche das auch den heutigen Kindern. Und Schaden habe ich in der Schule sicher auch keinen abbekommen!
Baldige Besserung
Herbert K.

Ganz ehrlich: Erst einmal musste ich herzlich lachen. Doch nicht weil ich mich über Herbert erheben will bzw. ihn auslachte. Ganz im Gegenteil, ich weiß, dass viele so denken, es aber nicht so deutlich ansprechen. Deshalb will ich das mail hier in einem Beitrag, anstatt in der Kommentarfunktion (die kaum jemand liest) beantworten:

Lieber Herbert!
Kinder zu erziehen ist heute ein wahrer Hochseilakt! Entweder sie stürzen rechts runter, in ein Normalleben oder eine erfolgreiche Karriere. Oder sie stürzen links runter in ein misslungenes Alternativleben.
Ersteres wird zwar von praktisch allen als erstrebenswert gesehen. Doch nur, weil wir so betriebsblind sind nur die geltenden Gesellschafts- und Wirtschaftsregelen, nicht aber die Unterdrückung unserer Uralt- Bedürfnisse und Sehnsüchte zu sehen. Dennoch gibt es diese. Ihre Missachtung macht uns sogar mehr Probleme als wir uns vorstellen können.

Doch das ist genau der Knackpunkt. Wir können uns ein artgerecht glückliches Paradiesleben gar nimmer vorstellen, obwohl unsere Vorfahren es Jahrmillionen lang überaus erfolgreich lebten. Damit kann der ‚Absturz‘ in ein solches durchaus auch schief gehen. Es ist ähnlich dem Scheitern der genialen Therapiemethoden Wilhelm Reichs: Es gab einfach keine so offenen und ’nichtruinierten‘ Menschen um sie zu Therapeuten auszubilden. Wie also sollte ein völlig anderes Leben als es die Eltern vorlebten gelingen können!? Ich denke, soweit, um vollständig ins Paradies zurückzukehren, sind wir noch nicht.

Doch das ist genau der Vorteil so eines Hochseils! Man kann von oben gut sehen, was einen auf jeder der beiden Seiten erwartet. Und es wäre schon wunderbar und fast eine Großleistung, wenn Elternteile sich ebenfalls einmal in diese Abgehobenheit wagen würden, anstatt inmitten der rechten Hauptmenge stehend, gute Ratschläge an die Kiddys zu verteilen     
Oder gar den payoli bös anzumachen     

Glücklicher Weise sind unsere Gene sehr merkfähig. Ich hatte einige Klienten, die als überaus Erfolgreiche ‚ausgestiegen‘ sind und fortan die Einfachheit, Einsamkeit, Kontemplation, ein Ur- Leben o.ä. suchten. Auch ich habe ‚leicht zu reden‘, da ich die Absicherung in dieser Gesellschaft inklusive der monetären zwar kaum brauche aber habe.

Ich will bloß

allgemein die Menschen zu einem kritischeren Hinsehen,

solchen Menschen, die bereits die teils irrwitzigen Auswüchse unseres sogenannten Wohlstands erkannt haben, zu Lebensstil- Änderungen ermutigen und

solchen die schon massiv die Sehnsucht nach alten ‚Werten‘ verspüren, Beispiele zur Umsetzung anbieten.

Und das alles in nur einem blog!     

Liebe Grüße vom