Liebe die ganze Menschheit

30. Mai 2019

Ein seltenes Juwel, vom wunderbaren Shri Babaji Haidakhan, bei dem jede Zeile für sich schon das Potenzial hat, das Leben, die Welt zu verändern:

Liebe die ganze Menschheit.
Hilf allen Lebewesen.
Sei glücklich. Sei höflich.
Sei eine Quelle unerschöpflicher Freude.
Erkenne Gott und das Gute in jedem Gesicht.
Sprich Gutes über jeden.
Kannst du für jemanden kein Lob finden, so lasse ihn aus deinem Leben gehen.
Sei originell. Sei erfinderisch.
Sei mutig. Schöpfe Mut – immer und immer wieder.
Ahme nicht nach. Sei stark. Sei aufrichtig.
Stütze dich nicht auf die Krücken anderer.
Denke mit deinem eigenen Kopf. Sei du selbst.
Alle Vollkommenheit und Tugend Gottes sind in dir verborgen – offenbare sie.
Auch Weisheit ist bereits in dir – schenke sie der Welt.
Lasse zu, dass die Gnade Gottes dich frei macht.
Lasse dein Leben das einer Rose sein – schweigend spricht sie die Sprache des Duftes.

 

 

 


Paradies- Schöpfungs- Virus identifiziert!

21. März 2019

Ich sehne mich nach dem gemeinsamen Schaffen und nach der Freude beim Betrachten des gemeinsam Geschaffenen

Anastasia in einem der gleichnamigen
Wladimir Megre- Bücher

 

 

 


Na, ist das schön!?

14. Mai 2018

Zusammen ganz und ganz zusammen

Lasst uns mal Dopamin vergeuden
die Liebe leben, Freude, Glück
lasst uns berührt sein und berühren
uns zeigen, offen und mutig

lasst uns an uns selber glauben
werden wer wir wirklich sind
Fehler machen, daraus lernen
die Welt betrachten wie ein Kind

lasst uns freuen, feiern, lachen
und auch weinen, schluchzen, schreien
und heftig auseinandersetzen
in Hoch und Tief Begleiter sein
auf Augenhöhe uns begegnen
respektvoll gegenüberstehen
das gilt nicht nur für große Menschen
auch für die Kinder, die mit uns gehen

lasst uns Kultur zusammen schaffen
was immer das auch heißen mag
denn jeder von uns ist ein Künstler
schon heute und an jedem Tag

lasst uns gemeinsam Töne machen
damit mein ich auch Musik
lasst alle unsere Farben leuchten
Das Leben leben im Augenblick

im denken, zweifeln, sagen, tun
im still sein, träumen, im ausruhen
den Leib, die Seele achtsam pflegen
im essen, trinken und im Sein
denn alles was von außen kommt
macht Resonanz, dringt in uns ein

lasst uns in engen Kontakt gehen
mit der Natur, mit unseren Tieren,
auch andere Menschen zu uns holen
und teilen, das was wir hier spüren
lasst uns gemeinsam Arbeit tun
mit Händen Körper und Gehirn
mit Einsatz von Verstand und Wissen
und all dem Rest hinter der Stirn
und niemals Herz und Bauch vergessen
denn nur die Kombi drückt uns aus
zusammen ganz und ganz zusammen
so, und jetzt will ich Applaus!

             (Brigitte Schedler)

 

 

 


Adventkalender

1. Dezember 2017

Heuer ein ganz spartanischer Adventkalender. Noch dazu einer vom Vorjahr mit noch dazu geklauten Inhalten eines anderen, sehr netten, aber leider mittlerweile verwaisten blogs. Doch, für infantile Gemüter wie mich, muss Adventkalender sein!
Möge er Euch dennoch 24 mal Freude bereiten …

 

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Augenblicke

3. April 2017

Schon im Beitrag ‚Mach’s besser!‘ berichtete ich von den 5 Punkten, die viele Sterbende äußern und die Krankenschwester Bronnie Ware beobachtete.
Hier die etwas literarischere Version des Argentinische Schriftstellers Jorge Luis Borges der kurz nach diesen Zeilen verstarb:

borges„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich im nächsten Leben versuchen, mehr Fehler zu machen. Ich würde nicht so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen, ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen, ich würde nicht so gesund leben, ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen. Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten; freilich hatte ich auch Momente der Freude, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben. Falls du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben. Nur aus Augenblicken; vergiss nicht den jetzigen. Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen. Und ich würde mehr mit Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor mir hätte. Aber sehen Sie … ich bin 85 Jahre alt und weiß, dass ich bald sterben werde.“

 
PS: Das ’nicht so gesund leben‘ stammt noch aus alten, vorrohköstlichen ‚gesund = Verzicht‘- Zeiten    😉

 

 

 


Sozusagen grundlos vergnügt

2. Juni 2016

Mascha KalékoKein Tag ist wie der andere. Doch eines verbindet sie alle. Eine Stimmung sollte sie, sind sie doch seltene Geschenke des Lebens an das Leben, alle durchziehen.
Genauso habe ich mich kürzlich gefühlt, fühle ich mich sehr häufig, als ich dieses wunderbare Gedicht hörte.
Für die wenigen Tage, an denen diese Begeisterungs-, Welt-, Menschen- und Liebes- Liebe nicht von alleine klappen will, schreib ich Dir und mir dieses geniale Mascha Kaléko- Geschenk nun zur Erinnerung hier hin:

Sozusagen grundlos vergnügt

Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehen
Und dass es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
Dass Amseln flöten und dass Immen summen
Dass Mücken stechen und dass Brummer brummen
Dass rote Luftballons ins Blaue steigen.
Dass Spatzen schwatzen. Und dass Fische schweigen.

Ich freu mich, dass der Mond am Himmel steht
Und dass die Sonne täglich neu aufgeht.
Dass Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter,
Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter,
Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn.
Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehen!
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, dass ich bin.

In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchem Tag erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel führt.
Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
– Weil er sich selber liebt – den Nächsten lieben.
Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Dass alles so erstaunlich ist und neu!
Ich freue mich, dass ich… Dass ich mich freu.

(Mascha Kaléko)

 

 

 


Meine Lust

9. Februar 2015

Sehe ich auf dem Markt oder in einem Geschäft so einen schönen großen, prallen Granatapfel, ist es um mich geschehen! Ich muss ihn haben!
Zu Hause bekommt er erstmal einen prominenten Platz um mich noch möglichst oft mit Vorfreude zu beglücken.
Irgendwann halt‘ ich’s einfach nimmer aus! Ich wiege ihn vorfreudig in meiner Hand, drehe ihn nochmal nach allen Seiten, guck mir das süße Krönchen nochmal an.
Da setze ich jetzt das Messer an. Ich ritze rundum zwei vertikale Äquatoren, steche das Blütchen entsprechend den Ritzungen etwas tiefer ein und breche die vier Viertel auseinander.
Die ersten rubinroten Edelsteinchen können es schon gar nicht erwarten, kullern bereits jetzt raus und bescheren mir unendliche Freude.
Das pralle Gedränge der restlichen Edelsteinchen ist ein Augenschmaus für sich. Teilweise noch mit elfenbeinfarbigem Häutchen bedeckt, teils nackt und glänzend, alle aber zusammengekuschelt in ihren Nestchen …
GranatapfelDas Umstülpen der einzelnen Viertel und damit das aufbrechen des ganzen Rubinstockes ist der nächste knackende und berstende Genuss!
Da kann ich schon nicht mehr umhin, erste Kernchen zu verkosten, gegen das Licht zu halten, oder meine, schon mit Bio- Rubinen volle Hand zu bewundern …

Das war nur die Kurzform! Tatsächlich verschwelge ich mich noch viel ausbiebiger … 😉

Nun zeigen einige Videos wie man einen Granatapfel rationeller öffnet. Ich beschreibe das hier gar nicht erst näher. Mir blutete schon beim Ansehen das Herz, wie da der wunderbare Saft in Strömen lief, wie da dieses Wunder an Schönheit mit Schlägen malträtiert wurde …
Dennoch, beim nächsten Granatapfel wollte ich es – zumindest auf eine softere Art – versuchen.
Ich mach’s kurz und gestehe: Es war schrecklich! Ich habe den Versuch abgebrochen! Mich bei der Frucht entschuldigt, mich Rohling geheißen und den Rest des Apfels mit einem traurigen und einem liebevoll, freudigem Auge auf die alte Methode, Kern für Kernchen genossen.

Wie bitte!? Du wolltest das gar nicht so genau wissen?
Schade!
Aber ich hab noch einen ‚Nachschlag‘ für Dich!

Ich wettere hier doch öfter als meinen Lesern lieb ist gegen die Zivilisation, nicht wahr!
Und immer mehr komme ich zu dem Schluss, dass alles, wirklich alles, was Menschen so tun und getan haben an Vereinfachungen, Rationalisierungen, Automatisierungen, Mechanisierungen, Blödsinn war.

Diese obige Granatapfel- Geschichte könnte vielleicht diese Sicht und Meinung untermauern und verdeutlichen!
grapfke Wir sollten nur tun, was uns wirkliche Freude macht, Lust bereitet und diese genießen.
grapfke Wenn wir soetwas Schönes vereinfachen und verkürzen sind wir blöd!
grapfke Wenn wir etwas tun, worauf wir gar keinen Bock haben, erklärt das zwar den Wunsch es von uns ‚auszulagern‘, aber dumm bleibt es dennoch! Denn Dinge und Handlungen die nicht wirklich Freude machen, sollten auf diesem Planeten und schon gar nicht in unserer Nähe Platz und Berechtigung haben. Oder?

Guck Dir all diesen Wahnsinn der uns umgibt einmal WIRKLICH an! Sozusagen mit ‚Lust- Augen‘!
Ist es Lust, macht das wirklich Freude, g’schwind ins Auto zu hüpfen, schnell einzukaufen, im Vorbeigehen nach dem Geschenk für die Oma zu gucken, die Kinder abzuholen … und, und, und?
Allein schon beispielhaft der letzte Punkt: Er bringt die Kinder um wunderbare Nachhausewege wie wir sie früher noch prallvoll mit Abenteuern, Spaß und endlosem Geblödel und Gelächter, genießen durften …

In diesem Sinne, ein Lust- pralles und
paradiesisches Leben !